Unsere Schule

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Die Schule/Schulportrait

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ASS Gesamtplan 25.02.2016 hp

 

ASS Gesamtplan 25.02.2016 hp

 

 

 

Die Grundschule Albert Schweitzer ist eine Gemeinschaftsgrundschule im Duisburger Süden. Sie liegt im Ortsteil Huckingen und ist vor Ort die Grundschule für Kinder der Stadtteile Huckingen, Ungelsheim und Hüttenheim. Darüber hinaus besuchen aber auch Kinder aus anderen Stadtteilen unsere Schule.

Der Name ist zunächst einmal zufällig, da die Schule sich an der Albert-Schweitzer-Straße befindet. Wir versuchen aber immer wieder in kleinen Schritten, den Kindern das Leben, das Wirken und die Bedeutung Albert Schweitzers zu vermitteln.

Im aktuellen Schuljahr besuchen ca. 375 Kinder unsere Schule. Davon haben ca. ein Drittel der Kinder einen Migrationshintergrund. Die Kinder werden in 16 jahrgangsbezogenen Klassen von insgesamt 19 Grundschullehrerinnen und -lehrern, einem Lehrer für den herkunftsprachlichen Unterricht in Türkisch und einer Lehramtsanwärterin unterrichtet. Die Schule hat zudem einen Schulsozialarbeiter.

Rechnet man die Betreuer und Betreuerinnen dazu, dann arbeiten an unserer Schule annähernd 40 Menschen mit den Kindern. Wir sind  seit dem Schuljahr 2012/2013 die größte Grundschule in Duisburg. Ist das nicht zu groß für eine Grundschule?

Wir haben genau hingeschaut und uns konzeptionell darauf eingestellt. Und wir haben auch die Kinder befragt. Durch die Weitläufigkeit des Geländes und der Gebäude haben die Kinder  ausreichend Platz und genügend anregende Angebote, um sich in unserer Schule wohl zu fühlen. Und das tun sie auch!

Trotz der vielen Kinder sind unsere Pausen weitgehend entspannt. Kolleginnen, die aus anderen Schulen zu uns versetzt werden, spiegeln uns immer wieder, dass das so ist. Die verschiedenen Konzepte (Streitschlichter, Kindersanitäter, Motto des Monats, Regeln für die Pause, Sozialarbeiter als Ansprechpartner, Klärung von Streit unmittelbar nach den Pausen in den jeweiligen Klassen, notfalls Aussprechen von Pausenverbot etc.) und die vorgenommene Strukturierung des Schulhofes scheinen erfolgreich zu sein.

Die Schule liegt in einem Grüngürtel in unmittelbarer Nähe des neuen Angerbachs.

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Das Gebäude, das vor über 40 Jahren als Notbau und Übergangslösung gebaut wurde, ist komplett ebenerdig und verfügt über 13 erfreulich große Klassenräume, ein Lehrerzimmer und einen Verwaltungstrakt. Zur Schule gehören außerdem noch 17 Räume im Nebengebäude und eine Turnhalle. Für den Sportunterricht haben wir zudem das Belegungsrecht in der Turnhalle Schulz-Knaudt-Straße an zwei Tagen. Darüber hinaus belegen wir Schwimmzeiten für die Klassen 2 im Hallenbad Großenbaum.

Das Einbeziehen von neuen Fachräumen (vor allem Werkraum, Schulküche) und eine damit verbundene stärkere Handlungsorientierung war einer der Schulentwicklungsschwerpunkte der letzten Zeit.

Die Kinder finden sich in den Gebäuden nach kurzer Zeit gut zurecht. Patenklassen aus den 4. Schuljahren führen die Schulneulinge ein. In den ersten Wochen findet zudem in jedem ersten Schuljahr eine Erkundung der Gebäude und des Geländes mit der  Klassenlehrerin statt. Die neuen Betreuungskinder werden in den ersten Tagen an der jeweiligen Klasse abgeholt. Die überall aushängenden Raumpläne helfen den Kindern zusätzlich.

Die erwähnten Räume im Nebengebäude werden als Klassenräume und für die Betreuung unserer Schüler und Schülerinnen vor und nach dem Unterricht genutzt. Die Betreuung hat an unserer Schule eine beachtliche Dimension angenommen. So werden in der Verlässlichen Halbtagsschule (7.00 – 14.00 Uhr) und im Ganztagsbereich (7.00 –  16.00 Uhr) insgesamt über 240 Kinder betreut. Die Kinder der Ganztagsbetreuung essen zudem alle in der Mensa. Der Caterer ist die Firma Apetito. Das Essen kostet 2,70 Euro. Näheres erfahren Sie auf der Seite der Betreuung: www.betreuung-grundschule-huckingen.de .Träger der gesamten Betreuung ist der Elternverein zur Betreuung der Kinder an der GGS Albert-Schweitzer-Straße.

An der Schule gibt es darüber hinaus noch einen Förderverein, der die Schule insgesamt tatkräftig und finanziell unterstützt.

Bei einer in 2003/2004 durchgeführten Abfrage bezüglich einer möglichen Umwandlung der schon damals vorhandenen Ganztagsbetreuung in eine sogenannte offene Ganztagsschule haben sich die Eltern der Schule mit großer Mehrheit gegen das Angebot ausgesprochen. Dadurch erhält die Betreuung weniger Fördergelder, kann aber bezüglich der Abholzeiten  sehr flexibel genutzt werden!

Durch die Schwerpunktsetzung der Schule in den vergangenen Jahren ist die Schule technisch auf einem relativ guten Stand. Die komplette Schule ist datentechnisch vernetzt und jeder Raum verfügt über Internetanschlüsse und mehrere Computerarbeitsplätze. Zudem wurde das Stromnetz und die Beleuchtung komplett erneuert.

Nach Ratsbeschluss  soll das Stammgebäude der Schule bis Ende 2018 für 3.72 Millionen Euro energetisch saniert werden. Die weiteren Gebäudeteile stehen darüber hinaus zurzeit besonders in der Diskussion. Schule, Eltern, Verwaltung und Politik bemühen sich um einen Konsens. Die Entscheidung für einen Neubau oder ein Beibehalten der Räumlichkeiten wird wohl erst im Sommer 2017 fallen.

Die Schule soll mittelfristig 5-zügig werden. Durch die jetzt schon große Nachfrage und durch geplante Wohnbaumaßnahmen  in den Stadtteilen sollen in den nächsten Jahren bis zu 500 Kinder die Schule besuchen. Mit dem Schuljahr 2017/2018 beginnt bereits die 5-Zügigkeit in den Klassen 1.

Der Schulhof ist in den letzten Jahren mit Elternhilfe, Spendengeldern und Landesmitteln umgebaut worden. Er weist heute verschiedene Bewegungs- und Spielmöglichkeiten und auch Ruhezonen im Bereich des Schulgartens auf. Allerdings ist der Umbau damit nicht abgeschlossen.

Die Schule ist eine inklusive Schule. Nach der Duisburger Einteilung der Grundschulen ist sie eine Schule, die Kinder mit in der Schulzeit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf an der Schule weiter beschulen kann, wenn für diese in den umliegenden Schulen des gemeinsamen Lernens kein Platz vorhanden ist (sog. Behaltenskultur).  Die Schule ist aber nicht vorgesehen für die Aufnahme von Kindern mit Inklusionsbedarf aus anderen Schulen. Dies vor allem deshalb, weil die Schule über keinen Sonderpädagogen/keine Sonderpädagogin verfügt.

Die Schule hat als wichtigstes Entwicklungsvorhaben für die Schuljahre 2015/2016 und 2016/2017 die verstärkte Etablierung von kooperativen Lernformen  in den Unterricht gewählt.

Nach einer Fortbildung in 2013 und einer Erstevaluation im Oktober 2015 (Erhebung des Iststandes), wurde die Einführung von verschiedenen kooperativen Lernformen für die einzelnen Jahrgangstufen verpflichtend festgelegt.

Eine Aufführung der verpflichtenden kooperativen Lernformen findet sich in jeder Klasse. Das entsprechende Plakat findet man auch unter „Vermischtes“ auf dieser Homepage.

Die Qualitätsanalyse der Bezirksregierung Düsseldorf wird im 4. Quartal des Schuljahres 2016/2017 dieses Entwicklungsvorhaben extern evaluieren.

Vor den  Sommerferien 2017 erfolgt die Abschlussevaluation durch die Schule.

Die Ergebnisse werden dann in den verschiedenen Schulgremien zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 vorgestellt und diskutiert.

Als weiteren Entwicklungsschwerpunkt hat die Schule die Bewertung des Unterrichts durch die Schüler und Lehrer geplant. Hier sind wir zurzeit in der Phase der Datenerhebung für die Klassen 2-4. Eine Auswertung und Diskussion erfolgt im Sommer 2017, eine Vorstellung der Ergebnisse in der ersten Schulkonferenz 2017 /2018 (Oktober).

Für das nächste Schuljahr (2017/2018) wird sich die Schule wahrscheinlich den verstärkten Einsatz des Methodenlernens (sog. Lernen lernen) als Entwicklungsvorhaben vornehmen. Eine Entscheidung darüber ist aber noch nicht gefallen.

Die Grundschule Albert-Schweitzer setzt sich in ihrem Schulprogramm als übergeordnete Ziele ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit, für die Kinder dieser Schule die Voraussetzung für ein lebenslanges Lernen zu schaffen, Neugier und Freude auf die Vielfalt des Lebens zu wecken und das soziale Miteinander zu fördern.

Dabei gehen wir von einem Bild vom Kind und seiner Erziehung aus, das der nachfolgende Abschnitt aus den alten Richtlinien von 1985 vielleicht am besten beschreibt:

„Die Grundschule als Schule des Kindes erfüllt ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag nur, wenn sie ihre Schülerinnen und Schüler als Kinder ernst nimmt und ihre jeweiligen Lebensbedingungen berücksichtigt. Sie darf für die Kinder nicht alleine Unterrichtsstätte, sondern muss zugleich Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum sein. In ihr sollen sich die Kinder glücklich und geborgen fühlen und in einer freien und befreienden Atmosphäre lernen können“ (Richtlinien NRW, 1985, S.10).