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Genau hier, zwischen diesen beiden Balken, stehen, bei gegebenem und aktuellem Anlass, kurzfristige und wichtige Nachrichten und Mitteilungen, die für Sie und Ihre Kinder von Bedeutung sind (Beispiele: Sturmwarnung, Pandemie)

Update 01.07.2021

Die wohl letzte Email des Staatsekretärs für das laufende Schuljahr:

 

Rahmenbedingungen für den Start in das neue Schuljahr 2021/2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

in diesen Tagen geht ein Schuljahr zu Ende, das sich niemand von uns so vorstellen wollte und das für uns alle mit großen Herausforderungen verbunden war. Allerdings lässt die aktuelle Entwicklung des Pandemiegeschehens die Hoffnung auf eine erholsame Sommerpause und einen möglichst normalen Schulstart zu – wenn wir achtsam bleiben. Daher werden die Rahmenbedingungen für den Start in das neue Schuljahr, über die ich Sie schon jetzt so weit wie möglich informieren möchte, auch von diesem Grundsatz geprägt sein: Achtsam bleiben!

Die Grundregel für den Beginn der Unterrichtszeit im neuen Schuljahr am 18. August 2021 lautet daher:

Wir starten in das neue Schuljahr grundsätzlich so, wie wir das laufende Schuljahr am kommenden Freitag beenden werden.

Konkret bedeutet dies:

  1. Alle Schülerinnen und Schüler nehmen am Präsenzunterricht teil. Der Unterricht wird in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt.
  2. Die gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, dem Gesundheitsministerium und der Unfallkasse NRW erarbeiteten Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz gelten fort. Sie haben sich bewährt und bieten einen zusätzlichen Schutz für alle am Schulleben Beteiligten.
  3. Die Testungen zweimal pro Woche werden fortgesetzt. Personen mit nachgewiesen vollständigem Impfschutz müssen nicht getestet werden. In den Grundschulen und Förderschulen sowie weiteren Schulen mit Primarstufe kommen wie bisher die PCR-basierten Lolli-Tests zum Einsatz, in den weiterführenden Schulen die Antigen-Selbsttests.
  4. Auch im neuen Schuljahr gilt zunächst die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Innenbereich der Schulen, nicht dagegen im Freien. Die Notwendigkeit dieser Maskenpflicht wird aber nach den Sommerferien vom ersten Tag an im Lichte des Infektionsgeschehens und danach weiterhin regelmäßig überprüft.
  5. Veranstaltungen zur Einschulung oder Aufnahme in die weiterführende Schule sind möglich. Es gelten die gegenwärtig für Abschlussveranstaltungen und Zeugnisübergaben geltenden Regeln entsprechend.

Als rechtliches Fundament für diese grundsätzlichen Regelungen wird die Corona-Betreuungsverordnung rechtzeitig zum Schuljahresbeginn die erforderlichen Vorgaben enthalten.

I. Weitere Informationen und Hinweise zum Schulbetrieb im neuen Schuljahr

Über die grundsätzlichen Regeln hinaus möchte ich Ihnen für Ihre Planungen zum Schuljahresbeginn nachfolgend weitere konkrete Hinweise geben. Vor allem aber möchte ich Sie über den Stand der Vorbereitungen zu den Bundes- und Landesprogrammen informieren, die mit der programmatischen Zielsetzung „Ankommen und Aufholen nach Corona“ helfen sollen, die Folgen der Pandemie für unsere Schülerinnen und Schüler so gut wie möglich aufzuarbeiten und auszugleichen.

  1. Schulbetrieb: Ankommen nach den Ferien

Um es den Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, schon bald wieder an die schulische Normalität der Zeit vor Corona anknüpfen zu können, bedarf es in den ersten Tagen des Schuljahres vor allem dreierlei: Der emotionalen und psychosozialen Unterstützung der einzelnen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, der Förderung des sozialen Miteinanders sowie der Entwicklung der Lernfreude.

Nicht nur, aber insbesondere für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung an Förderschulen und im Gemeinsamen Lernen sind hier in besonderem Maße die persönlichen, direkten Kontakte zu den Lehrkräften und den Mitschülerinnen und -schülern von Bedeutung. Dies gilt insbesondere, um sich in einen geregelten Schul- und Lernalltag einzufinden und die vertrauten Lern- und Arbeitsformen – auch mit ganzheitlich ausgerichteten Zugängen – zu aktivieren.

So sinnvoll und wichtig es ist, Lernausgangslagen zu ermitteln, um daran anknüpfend Schülerinnen und Schüler noch gezielter fördern zu können, sollen dennoch die Schultage bis Ende August vorrangig für die zuvor genannten Zwecke genutzt werden. Leistungsüberprüfungen sollen in dieser Zeit soweit wie möglich vermieden werden.

Diese Zeit soll den Schulen die Möglichkeiten und Freiräume bieten, Schule wieder als Lebensraum zu gestalten und als Schulgemeinschaft wieder zusammenzuwachsen. Pandemiefolgen können so individuell und standortspezifisch vor Ort mit allen an Schule Beteiligten sukzessive aufgearbeitet werden. Hierfür ist es wichtig, dass sich Schulen bewusst Zeit für das soziale Miteinander nehmen. So können zum Beispiel über Team-Building-Maßnahmen oder Maßnahmen im Bereich des Sports oder kulturelle Angebote Lerngruppen wieder zueinander finden. Schulen haben viele Möglichkeiten: Sie können auf den Bewegungsmangel von Kindern und Jugendlichen mit einer täglichen Sporteinheit reagieren. Sie können Kindern, für die die Pandemie eine anregungsarme Zeit war, neue Orte außerhalb der Schule erschließen. Sie können Schülerinnen und Schülern mit Nachholbedarf in der deutschen Sprache vermehrten sprachlichen Austausch ermöglichen. Und sie können die Pandemie und ihre Folgen in Projektwochen aufgreifen. Die Schulen haben hierzu die notwendigen Kompetenzen und Ideen und entscheiden daher vor Ort, welche Maßnahmen und welcher Zeitrahmen des Ankommens nach Corona für sie und ihre Schülerinnen und Schüler zielführend sind.

Die Schulen werden hierzu Unterstützung erhalten, durch Ideen und Hinweise sowie durch Materialien und Angebote. Überlegungen zur Gestaltung der ersten beiden Schulwochen sollen aber bereits jetzt über die Ferien (weiter-)entwickelt werden, um unmittelbar nach den Schulferien zu beginnen.

Die Phase des „Ankommens“ ist auch dafür zu nutzen, die Diagnose von Lernständen vorzubereiten und durchzuführen. Pandemiefolgen sollen individuell diagnostiziert, reflektiert und die sozial-emotionalen Aspekte genauso wie vorhandene Lernrückstände im Anschluss schrittweise aufgearbeitet werden.

Auch wenn in den ersten Tagen nach Unterrichtsbeginn die gewohnten Formen einer Leistungsüberprüfung und -bewertung nicht im Mittelpunkt stehen sollten, bedeutet dies bei einem hoffentlich weitgehend regulären Verlauf des kommenden Schuljahres hingegen nicht, dass bereits zu Beginn erneut die nach den Ausbildungs- und Prüfungsordnungen vorgeschriebenen Mindestzahlen von Klassenarbeiten und Klausuren reduziert werden. Falls dies zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund einer Veränderung der Pandemielage erforderlich sein wird, wird hierüber gesondert zu entscheiden sein.

  1. Besondere Bestimmungen für das Berufskolleg

Für den durchgängigen Präsenzbetrieb an Berufskollegs gilt zum Schuljahresbeginn 2021/2022, dass grundsätzlich in allen Jahrgangsstufen und Bildungsgängen der Unterricht unter strikter Berücksichtigung der Hygienevorschriften der Coronabetreuungsverordnung in Präsenz aufgenommen wird. Bei besonderen organisatorischen Gegebenheiten und pädagogischen Bedarfslagen kann die Schulleitung auf der Grundlage eines Ihnen in Kürze zugehenden Erlasses weiterhin abweichende Einzelfallregelungen treffen. Der Erlass greift die aktuell geltenden Regelungen wie die Sicherstellung der Verlässlichkeit gegenüber Ausbildungsbetrieben bei abgestimmter Unterrichtsorganisation / Lernortkooperation sowie die Verlässlichkeit gegenüber berufsbegleitend Studierenden der Fachschulen hinsichtlich der eingeführten Unterrichtsorganisation auf und verlängert sie für das Schuljahr 2021/2022. Diese Einzelfallregelungen sind der Bezirksregierung vorab anzuzeigen.

  1. Ermittlung der Lernausgangslagen, Leistungsbewertung und zentrale Prüfungen

Nach den Tagen des Ankommens gewinnt in der Zeit bis zu den Herbstferien für eine adäquate Ausrichtung des Unterrichts sowie der Maßnahmen für eine individuelle Förderung die Ermittlung der Lernausgangslagen in allen Fächern an Bedeutung.

Es ist mehr als in den vergangenen Jahren erforderlich, dass Sie sich in den Fachschaften über die für das kommende Schuljahr notwendigen Vorkenntnisse in den Jahrgangsstufen verständigen und diese zu Beginn des Schuljahres wiederholen, vertiefen und die Kompetenzen diagnostizieren. Auf dieser Grundlage werden den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern ein ggf. vorliegender individueller Förderbedarf noch vor den Herbstferien transparent gemacht und konkrete schulische Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Ziel ist es, für die Schülerinnen und Schüler eine positive Lernausgangslage zu schaffen, die ihnen eine Anknüpfung an die neuen Inhalte erleichtern soll. Auch soll den Schülerinnen und Schülern damit ermöglicht werden, außerschulische Lernpartner zielführend in Anspruch nehmen zu können. Das Land stellt Ihnen hierfür zusätzlich – auch in Kooperation mit anderen Bundesländern – ein erweitertes Instrumentarium für eine Reihe von Fächern und Jahrgangsstufen zur Verfügung, das sukzessive weiter ausgebaut wird.

QUA-LiS NRW wird hierzu ab Mitte Juli 2021 unter der Überschrift „Schulentwicklung“ ein Online-Portal „Ankommen und Aufholen nach Corona“ bereitstellen, das den Schulen und den Lehrkräften eine systematische Zusammenstellung von Diagnosetools und Unterstützungsmaterialien zur Verfügung stellt. Der überwiegende Teil der Angebote ist bereits nach den Sommerferien schnell einsetzbar. Das Webangebot gliedert sich nach Schulstufen (Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II und Berufskolleg) sowie nach Fächern, enthält eine Zusammenstellung an Instrumenten zu den Bereichen sozial-emotionale Aspekte, Lernentwicklung, Feedback/Beratung, allgemeine Diagnostik, Lebenssituation von Schülerinnen und Schülern sowie Sprachbildung. Darüber hinaus bietet es kurze Erläuterungen und Hinweise zu jedem aufgeführten Material und schließlich Unterstützung auch über die Zeit der Pandemie hinaus zu den schulischen Themen Diagnose, individuelle Förderung und sozial-emotionales Lernen.

Weitergehende Informationen hierzu erhalten Sie ab Mitte Juli 2021 auf der QUA-LiS-Seite: https://www.schulentwicklung.nrw.de/cms/aufholen-nach-corona/

Mit Blick auf die zentralen Prüfungen des kommenden Schuljahres werden wir erneut frühzeitige Vorkehrungen treffen. Dabei werden wir selbstverständlich auch die Erfahrungen dieses Schuljahres auswerten und hieraus weitere Konsequenzen ziehen. Insgesamt hat sich das Festhalten an den zentralen Prüfungen bewährt und dazu geführt, dass die Leistungen der Schülerinnen und Schüler ohne jede Einschränkung und jeden Makel gerade in dieser besonderen Corona-Situation besonders zu würdigen sind. Zu den bereits auf den Weg gebrachten Anpassungen gehören u.a. die erweiterte Aufgabenauswahl sowohl bei den Abiturprüfungen als auch bei den ZP 10, aber auch die gezielte, durch Lehrkräfte unterstützte Prüfungsvorbereitung in den Prüfungsfächern des allgemeinbildenden Abiturs in der letzten Unterrichtswoche der Q2. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der folgenden Seite: https://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/cms/. Dort erhalten Sie zudem weitere Informationen zu bundesweiten Anpassungen für die Abiturjahrgänge ab 2023.

  1. Besonderheiten für den Sport- und Musikunterricht

Aufgrund ihrer mitunter vorherrschenden Spezifika mussten der Sport- und Musikunterricht im zu Ende gehenden Schuljahr mit speziellen Restriktionen umgehen. Nach den Tagen der Vorsicht unter Beibehaltung der aktuellen Regelungen sollen diese Restriktionen im kommenden Schuljahr schrittweise entfallen und die Umsetzung der Lehrpläne in Gänze wieder möglich werden.

So soll der Sportunterricht inklusive Schwimmunterricht bei stabil niedrigen Inzidenzen unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes wieder regulär und im vollen Umfang durchgeführt werden. Dies gilt auch für Kontaktsportarten, die – in den Tagen der Vorsicht zunächst nur im Freien – wieder ausgeübt werden können. Insgesamt gilt für den Sportunterricht zu Beginn des neuen Schuljahres: Sport im Freien kann ohne Maske wieder uneingeschränkt stattfinden. Für Sport in der Halle gilt die Maskenpflicht zunächst fort, sofern Abstände nicht eingehalten werden können.

Auch die außerunterrichtlichen Schulsportangebote sind in vollem Umfang möglich. Sollte es die lokale Pandemiesituation aufgrund sich wieder erhöhender Inzidenzen zu einem späteren Zeitpunkt erfordern, sind die bewährten Konzepte für die Durchführung des Sportunterrichtes unter Beachtung regulierender Parameter wie beispielsweise Sport im Freien, Maskenpflicht, Ausschluss von Kontaktsport wiederzubeleben.

Für besondere Aktivitäten des Musikunterrichts wie das Singen sowie das Musizieren mit Blasinstrumenten ist analog zu verfahren. Diese Teile des Musikunterrichts werden voraussichtlich im Freien wieder möglich sein. Für das Singen und das Musizieren mit Blasinstrumenten im Schulgebäude sind die für Bildungsangebote geltenden Regelungen der jeweils gültigen Corona-Schutzverordnung in der Schule anzuwenden. Demnach wäre derzeit in Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 1 (7-Tage-Inzidenz von höchstens 35) Musik mit Gesang und Blasinstrumenten in ständig durchlüfteten Räumen mit bis zu 30 Personen möglich (§ 11 Absatz 4 Ziffer 1a der CoronaSchutzVO). Dies gilt gleichermaßen für Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten im Rahmen des regulären Musikunterrichts wie auch für außerunterrichtliche Gruppen (z.B. Chöre sowie Bläser in Orchestern bzw. Ensembles) – sowohl im Hinblick auf das Proben wie auch auf Aufführungen. In den ersten Schultagen nach den Sommerferien sollte sich der Musikunterricht aber auf andere Aspekte mit geringerem Infektionsrisiko konzentrieren. 

  1. Schulfahrten im Schuljahr 2021/2022

Im Schuljahr 2021/2022 können Schulen in eigener Verantwortung über Schulfahrten im In- und Ausland entscheiden. Die Schulkonferenzen werden hierzu, wie im Schulgesetz vorgesehen, zeitnah nach ihrer Konstituierung ein Fahrtenprogramm festlegen (§ 65 Absatz 2 Nr. 6 SchulG).

Es gelten grundsätzlich die Regelungen der Richtlinien für Schulfahrten (BASS 14-12 Nr. 2).

Schulfahrten können durchgeführt werden, wenn die infektiologische Entwicklung und Verhältnisse am Standort der Schule und im Zielgebiet dies zulassen.

Grundsätzlich gilt, dass vor der Durchführung sorgfältig abgewogen werden muss, ob entstehender Ausfall von Präsenzunterricht angesichts eventuell bestehender Lernrückstände verantwortbar ist. Insbesondere Unterrichtsausfall bei unbeteiligten Klassen oder Kursen ist unbedingt zu vermeiden.

Bei Reisen innerhalb von Nordrhein-Westfalen sind die einschlägigen Regelungen und Hygienevorgaben der Corona-Schutzverordnung, insbesondere zu den Inzidenzstufen-abhängigen Schutzmaßnahmen, wie z.B. Maskenpflicht, Rückverfolgbarkeit oder Negativtestnachweis, in der jeweils aktuellen Fassung zu beachten. Diese stehen unter https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw zur Verfügung. Bei Schulfahrten innerhalb Deutschlands sind die rechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes sowie eventuell spezifische lokale oder regionale Regelungen, z.B. zu Hygienevorgaben der Unterkünfte und Beförderungsmittel, zu beachten, mit denen sich die verantwortlichen Lehrkräfte vertraut machen müssen.

Bei der Entscheidung über Schulfahrten in das Ausland ist vor der Buchung eine sorgfältige Risikoabwägung vorzunehmen. Hierbei können insbesondere die Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete herangezogen werden, die durch das Robert Koch-Institut über dessen Internetseite jeweils aktuell über https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html abgerufen werden können. Bitte überprüfen Sie für Fahrten außerhalb Deutschlands ebenso die entsprechenden Hinweise auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

Auch bei einer mehrtägigen Schulfahrt gelten die Vorgaben der Corona-Betreuungsverordnung und der CoronaTestQuarantäneVerordnung grundsätzlich weiter. Eine Teilnahme an einer Schulfahrt als verbindliche Schulveranstaltung ist nur für Schülerinnen und Schüler möglich, die einen aktuellen Negativtestnachweis erbringen oder vollständig geimpft sind. Im Falle einer Verweigerung übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen nicht die anfallenden Kosten für diese Schülerinnen und Schüler. Zur Umsetzung der Testungen während der Schulfahrt sind entweder die Möglichkeiten der Bürgertestung am Zielort zu nutzen oder die in den Schulen vorhandenen Bestände an Antigen-Selbsttests. Im Falle eines positiven Testergebnisses sollte das örtliche Gesundheitsamt informiert und das weitere Vorgehen vor Ort abgestimmt werden. Für vollständig gegen COVID-19 geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler entfällt die Testobliegenheit.

Internationale Begegnungen:

Schulen können persönliche Begegnungen mit ihren internationalen Austauschpartnern planen und realisieren. Sie tun dies aber weiterhin in eigener Verantwortung. Hierzu gehört auch die Verantwortung, sich über die aktuelle pandemische Lage in dem Zielland zu informieren.

Dies gilt für:

An dieser Stelle wird auf die Durchführung virtueller Begegnungsmaßnahmen hingewiesen, die das Land Nordrhein-Westfalen seit dem Frühjahr 2021 fördert.

Ersatzschulen und Ergänzungsschulen:

Den Schulen in freier Trägerschaft wird empfohlen, entsprechend zu verfahren.

Keine Übernahme von Stornierungskosten durch das Land:

Bitte berücksichtigen Sie bei Ihren Buchungen die Stornoregelungen des jeweiligen Anbieters, insbesondere im Fall coronabedingter Stornierungen. Viele Anbieter von Klassen- und Schulfahrten haben gesonderte Regelungen, so dass in einem solchen Fall keine Stornierungskosten entstehen.

Sollten bei unvorhersehbaren Entwicklungen pandemiebedingte Stornierungen notwendig sein und dadurch Stornokosten entstehen, werden diese nicht durch das Land übernommen. Dies gilt auch, wenn während einer Schulfahrt ein positives Testergebnis vorliegt und die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler deswegen die Schulfahrt nicht mehr fortsetzen kann und von ihren Eltern auf eigene Kosten abzuholen ist. Umso wichtiger ist es, dass die Schulen vor Vertragsabschluss von allen Eltern eine schriftliche, rechtsverbindliche Erklärung über die Teilnahme an der Veranstaltung und die verpflichtende Kostentragung einholen. Hierbei sind die Eltern auf die Möglichkeit hinzuweisen, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen, die auch das Risiko eines Abbruchs der Schulfahrt ihres Kindes aufgrund einer positiven Testung auf das SARS-Cov-2-Virus abdeckt (siehe Nr. 5.2 der Richtlinien für Schulfahrten).

  1. Ganztag und Mensenbetrieb

Offene und gebundene Ganztagsangebote und Betreuungsangebote gemäß BASS 12-63 Nr. 2 können unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes regulär und in der Regel im vollen Umfang durchgeführt werden. Voraussetzung dafür ist ein Schulbetrieb in vollständiger Präsenz.

Eine regelmäßige Teilnahme an den Angeboten ist vorgesehen. Über begründete Ausnahmen in Einzelfällen kann vor Ort entschieden werden.

Falls in einer Übergangszeit begründete Abweichungen vom regulären zeitlichen Umfang der Angebote erforderlich sind, z.B. aufgrund der standortbezogenen personellen und räumlichen Situation vor Ort, wird die Umsetzung von Schulleitung und OGS-Leitung unter Einbeziehung des Schulträgers gestaltet. Grundsätzlich ist soweit wie möglich ein regulärer Angebotsumfang anzustreben. Die für diese Aufgabe zur Verfügung gestellten Stellenzuschläge sind entsprechend einzusetzen.

Die Zusammensetzung der Gruppen in den Ganztags- und Betreuungsangeboten ist, wie auch im Unterricht, zu dokumentieren, um bei Bedarf Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Die Umsetzung auch jahrgangsübergreifender Ganztagskonzepte ist möglich.

Alle Schulen können Schulmensen betreiben. Zulässig sind auch Angebote der Zwischen- und Mittagsverpflegung durch Dienstleister, Kioske oder Bistros, wenn die aktuell gültigen Vorgaben gemäß Infektionsschutz und Hygienevorschriften eingehalten werden. Inwieweit die bisher geltenden Hygieneempfehlungen für die Verpflegung in Schulmensen (klassen- oder kursweises Einnehmen der Mahlzeiten, Vorgaben für die Besetzung der Tische, Sicherung der Rückverfolgbarkeit etc.) auch nach den Sommerferien praktiziert werden sollen, muss von der Infektionslage abhängig gemacht werden. Hierüber werden Sie rechtzeitig zu Beginn des Schuljahres informiert.

Die Mitwirkung externer Partner im Ganztag ist ebenfalls möglich und wird vor Ort im Rahmen der bestehenden Konzepte konkret ausgestaltet.

  1. Kooperation mit außerschulischen Partnern/außerschulische Lernorte

Der Besuch außerschulischer Lernorte und die Kooperation mit außerschulischen Partnern (z.B. Theater, Museen, …) sind bei einem Schulbetrieb in vollständiger Präsenz uneingeschränkt möglich. Die standortbezogenen Hygienekonzepte der zu besuchenden Einrichtungen bzw. die schulischen Hygienevorgaben müssen, unter Berücksichtigung des regionalen Infektionsgeschehens, eingehalten und bei der Planung und Durchführung der Veranstaltung und von Fahrten berücksichtigt werden.

  1. Beschaffungen und Versorgung mit Antigentests

Die Versorgung der Schulen mit Antigen-Selbsttests wurde bislang durch das Ministerium zentral verwaltet. Dies war erforderlich, um die vertraglichen Rahmenbedingungen der verbindlichen Abnahmemengen zu erfüllen. Mit Wegfall dieser verpflichtenden Abnahmemengen nach den Sommerferien ist eine zentrale Verwaltung nicht mehr erforderlich. Künftig sollen alle Schulen Zugriff auf ein Bestellportal erhalten, über das die Antigen-Selbsttests bedarfsgerecht angefordert werden können. Es besteht keine Bestellpflicht, so dass vorhandene Bestände zunächst aufgebraucht werden können. Detaillierte Informationen zu dem Bestellportal werden rechtzeitig vor Beginn des Schuljahres 2021/22 bekannt gegeben.

II. Ankommen und Aufholen nach Corona/Extra-Zeit – Unterstützungsangebote für die Schülerinnen und Schüler

  1. Extra-Zeit zum Lernen in NRW

Um die Auswirkungen der Pandemie auf die Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler abzufedern, hat die Landesregierung bereits am 9. März 2021 das Programm „Extra-Zeit zum Lernen in NRW“ gestartet. Insgesamt 36 Millionen Euro stehen bis zum Ende der Sommerferien 2022 für außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote zur Verfügung. Eine bedarfsgerechte Erhöhung der Gesamtfördersumme auf bis zu 60 Millionen Euro ist vorgesehen. Das Programm wurde stark flexibilisiert und wird gut nachgefragt: So können z.B. jetzt auch Hochschulen Träger von Maßnahmen sein, so dass zukünftig vermehrt Studierende Schülerinnen und Schüler unterstützen können. Allein in den Monaten März bis Juni wurden bereits über 5.300 Gruppen- und über 200 Individualmaßnahmen im Umfang von über 10,3 Millionen Euro bewilligt. Die drei Förderlinien teilen sich auf in Maßnahmen

Viele Schülerinnen und Schüler konnten Angebote aus dem Förderprogramm Extra-Zeit zum Lernen in NRW wahrnehmen. Diese außerschulischen Angebote werden nicht nur den Wiedereinstieg erleichtern, sondern als kontinuierliches Förderangebot mit den Ihnen bereits bekannten Förderverfahren bis zum Ende der Sommerferien des nächsten Jahres (2022) zur Verfügung stehen. Bitte sprechen Sie Schülerinnen und Schüler und deren Eltern gezielt auf das Programm an, bei dem für die anstehenden Sommerferien nun auch noch weitere Anbieter hinzugekommen sind:

  1. Gemeinschaft erleben - Extra-Zeit in den Jugendherbergen in NRW

So bietet unter der zentralen Website http://www.jugendherberge.de/extrazeit das DJH in Kooperation mit dem Land zunächst noch begrenzte Ferienangebote an, die Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 14 Jahren eine kostenlose Teilnahme an einem attraktiven Freizeitprogramm ermöglichen, das naturnahe Gemeinschaftserlebnisse mit Lernangeboten verbindet. Derzeit finden Gespräche mit den Landesverbänden des Jugendherbergswerks statt, wie diese Angebote ausgeweitet werden können.

  1. Extra-Zeit für Bewegung

Hinzu kommt darüber hinaus die „Extra-Zeit für Bewegung“. Diese zielt darauf ab, pandemiebedingte Bewegungsdefizite der Schülerinnen und Schüler zu kompensieren. Die „Extra-Zeit für Bewegung“ setzt inhaltliche Schwerpunkte in den verschiedenen Bewegungsfeldern und Sportbereichen des Schulsports, z.B. Spiele-AG, Turnen, Gymnastik, Schwimmen, Leichtathletik, Lauf-AG, Kinderyoga usw. Sie wird bis zum Ende des Jahres 2022 mit einem Gesamtvolumen von 2 Millionen Euro vom Landessportbund in Kooperation mit Sportvereinen „vor Ort“ angeboten und durchgeführt.

Nähere Informationen hierzu finden Sie unter https://www.schulministerium.nrw/extra-zeit-zum-lernen-nrw

  1. Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“

Zu dem Landesprogramm „Extra-Zeit zum Lernen in NRW“ tritt nunmehr ein weiteres Programm: Bund und Länder haben eine Vereinbarung zur Umsetzung des „Aktionsprogramms Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ für die Jahre 2021 und 2022 beschlossen. Aus der Säule I „Abbau von Lernrückständen“ stellt die Landesregierung mit Unterstützung des Bundes den Schulen in Nordrhein-Westfalen insgesamt 430 Millionen Euro zur Verfügung.

Das erst in der vergangenen Woche auf Bundesebene endgültig beschlossene Programm wird derzeit im Ministerium für Schule und Bildung unter Berücksichtigung des bereits bestehenden Landesprogramms „Extra-Zeit zum Lernen in NRW“ zu einem Gesamtkonzept zusammengefügt, so dass es wirkungsvolle und treffsichere Antworten auf die vielfältigen pandemiebedingten Herausforderungen ermöglicht.

Grundlegende Hinweise zu dem Programm werden Ihnen bereits jetzt übermittelt. Nordrhein-Westfalen wird hierbei in erster Linie auf ein Konzept mit zusätzlichem Personal und zusätzlichen finanziellen Mitteln für die Schulen setzen. Dies bedeutet: Wir setzen auf „Extra-Personal“ und „Extra-Geld“ für die Schulen in Nordrhein-Westfalen. Alle Maßnahmen werden möglichst so angelegt sein, dass sie bei den Schulen oder direkt bei den Schülerinnen und Schülern ansetzen.

Extra-Personal:

Beim „Extra-Personal“ für Schulen können sich Lehrkräfte und andere Professionen  über das Internetportal www.verena.nrw.de bewerben. Zulässig sind sowohl Personen mit Lehramtsbefähigung als auch andere qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber. Dies können zum Beispiel Hochschulabsolventinnen und -absolventen, Pensionärinnen und Pensionäre, Studierende oder Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung sein, wenn sie für den Schuldienst geeignet sind. Für andere Professionen kommen grundsätzlich Bewerberinnen und Bewerber mit Hochschulabschlüssen im Bereich Soziale Arbeit in Betracht.

Die befristet beschäftigten Lehrkräfte unterstützen Schülerinnen und Schüler zusätzlich beim Aufholen pandemiebedingter Lernrückstände. Dies kann insbesondere durch selbständige Förderung und Betreuung von Klassen und Gruppen, durch Unterstützung der Stammlehrkraft im Regelunterricht, durch Fördermaßnahmen außerhalb des Regelunterrichts oder durch andere unterrichtsergänzende Maßnahmen erfolgen. Auch Mehrarbeit von Bestandspersonal wird zu diesen Zwecken möglich sein. Die anderen Professionen unterstützen die Lehrkräfte und wirken bei der Erziehung, Unterrichtung und Beratung der Schülerinnen und Schüler mit.

Bei Interesse an einer Einstellung von „Extra-Personal“ mit den Mitteln des Programms „Aufholen nach Corona“ nehmen Sie bitte Kontakt mit dem zuständigen schulfachlichen Dezernat Ihrer Bezirksregierung oder Ihrem Schulamt auf und teilen Ihren konkreten Bedarf (Lehrkraft oder Fachkraft einer anderen Profession) mit. Abhängig von den konkreten Erfordernissen vor Ort entscheiden die zuständigen Schulaufsichtsbehörden, welche Schulen in welchem Umfang befristete Beschäftigungsmöglichkeiten erhalten. Im Fall einer Mittelzuweisung können Sie die befristete Beschäftigungsmöglichkeit über das Portal VERENA wie gewohnt ausschreiben oder auch gegebenenfalls ein bestehendes Beschäftigungsverhältnis in Absprache mit den oben genannten Schulaufsichtsbehörden verlängern.

Auch der OGS-Bereich und der Bereich der gebundenen Ganztagsförderschulen (Klassen 1 bis 10) soll durch die Weiterentwicklung des „OGS-Helferprogramms“ personell unterstützt werden. Durch zusätzliche Personalmaßnahmen soll die pädagogische Arbeit in der OGS sinnvoll ergänzt werden, z.B. durch weitere Angebote oder unterstützende Tätigkeiten in der OGS. Dazu werden den Schulträgern zusätzliche Mittel zur personellen Stärkung der Ganztagsangebote für das Schuljahr 2021/2022 zur Verfügung gestellt.

Extra-Geld:

Neben einer personellen Verstärkung sollen die Schulen vor Ort mit den zusätzlichen Mitteln aus dem Programm Aufholen nach Corona („Extra-Geld“) im Interesse ihrer Schülerinnen und Schüler auch finanziell unterstützt werden:

  1. durch Budgets für die Schulträger.
  2. Budgets direkt für die Schulen.
  3. durch Bildungsgutscheine zur individuellen Nutzung durch Schülerinnen und Schüler

In der Maßnahme „Extra-Geld“ erhalten die Schulträger Budgets als fachbezogene Pauschalen mit dem Ziel, die Schulen vor Ort konkret zu unterstützen. Auch die Ersatzschulträger werden entsprechend berücksichtigt.

Die Schulträgerbudgets dienen der Sicherung und Schaffung ggf. auch schulübergreifender regionaler Angebote zur Beseitigung von Lernrückständen in Kooperationen mit externen Bildungsanbietern. Diese können als fachliche Förderangebote in Kleingruppen an Schulen stattfinden (Beispiele: Angebote von Nachhilfeinstituten, Volkshochschulen, andere Bildungsanbieter, Stiftungen, Vereine etc.).

Schulscharfe Budgets werden bereitgestellt, um schulbezogene Maßnahmen zur Beseitigung der pandemiebedingten Defizite umzusetzen. Beispiele hierfür können sein: Der Besuch außerschulischer Lernorte, Aktivitäten, die das miteinander Lernen stärken, Anschaffung von Fördermaterialien, Anschaffung von Lizenzen für digitale Förderprogramme, oder auch die Förderung durch „Schüler helfen Schülern“. So werden alle Schulen aller Schulformen erreicht.

Durch die Schulträger werden den Schulen Bildungsgutscheine bereitgestellt. Im Rahmen der individuellen Förderung durch die Lehrkräfte werden sie an einzelne Schülerinnen und Schülern vergeben, die über bestehende Angebote nicht ausreichend gefördert werden können. Diese können bei externen Anbietern (Nachhilfeinstituten) eingelöst werden.

Zu all den Aspekten des Aufholprogramms nach Corona werden die Schulen und die Schulträger rechtzeitig zum Start in das Schuljahr 2021/2022 die notwenigen Informationen mit einer weiteren SchulMail sowie unter https://www.schulministerium.nrw/ankommen-aufholen erhalten.

III. Qualitätsanalyse an Schulen

Neue Qualitätsanalyseprozesse werden im Schuljahr 2021/22 von den Dezernaten 4Q der Bezirksregierungen nicht eingeleitet. Schulen, die freiwillig die Einleitung eines QA-Prozesses im Schuljahr 2021/22 wünschen, erhalten jedoch eine solche Möglichkeit.

Schulen, für die im Schuljahr 2021/22 regulär eine QA-Hauptphase vorgesehen war, können diese auf eigenen Wunsch in das Schuljahr 2022/23 verschieben.

An Schulen, bei denen der Analyseprozess pandemiebedingt unterbrochen wurde, wird die Qualitätsanalyse im Schuljahr 2021/22 fortgesetzt. Diese Schulen haben jedoch die Möglichkeit, die Fortsetzung ins Kalenderjahr 2022 (Januar bis Juni) zu verschieben. Damit bleibt die Fortsetzung auch in diesen Fällen bis Ende des Kalenderjahres 2021 freiwillig.

Weitere Einzelheiten regelt der Runderlass Qualitätsanalyse an Schulen NRW vom 22.06.2021, der im Bildungsportal unter dem Link https://www.schulministerium.nrw/themen/schulentwicklung/qualitaetsanalyse unter dem Menüpunkt „Download/Rechtliches“ à „Die Qualitätsanalyse allgemein“ veröffentlicht ist.

Wenige Tage vor dem Beginn der Ferien bin ich zuversichtlich, dass wir uns in den kommenden Wochen von den Herausforderungen des zurückliegenden Schuljahres ein wenig erholen können. Die gegenwärtige Entwicklung des Pandemiegeschehens rechtfertigt diese Zuversicht. Wir haben im vergangenen Jahr lernen müssen, dass uns nur Achtsamkeit und vorausschauendes Handeln schützen. Unsere „Grundregeln“ sollen dafür eine Hilfestellung geben. Aber auch mit Achtsamkeit kann man die verdiente Sommerpause genießen. Dafür wünsche ich Ihnen heute alles Gute – und bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

 

Update 29.06.21

 

Liebe Schulgemeinde,

 

ein sehr besonderes Schuljahr geht zu Ende. Tag für Tag kommt wieder etwas mehr Routine in die Schule zurück. Wir hoffen, dass es nach den Sommerferien dann wieder (fast) ganz normal weitergeht. Verlässliche Aussagen dazu kann ich allerdings aus heutiger Sicht noch nicht machen. Es kann sein, dass gerade die Grundschulen, aufgrund der fehlenden Impfungen,  noch sehr lange mit den Folgen der Pandemie leben müssen.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die sich im jetzt ausklingenden Schuljahr aktiv für die Schule und das Gelingen des Schullebens eingesetzt haben. Ganz besonders möchte ich mich bei unserer Schulpflegschaftsvorsitzenden, Frau Jockel, bedanken. Nach acht Jahren, davon sechs als Vorsitzende, verlässt sie jetzt unsere Schule. Ihr und allen, die jetzt als Eltern das Kapitel Albert-Schweitzer beenden, wünsche ich einen guten Weg und einen erfolgreichen Start der Kinder an den neuen Schulen. Es wäre schön, wenn man die/den ein oder andere/n einmal wiedersehen könnte. Das große Schulfest am 11.06.2022 wäre da sicher eine schöne Möglichkeit.

Trotz der Corona Krise ist die Grundstimmung an der Schule gut geblieben. Es ist ein gutes Gefühl, dass die gewachsenen und bewährten  Strukturen auch in schweren Zeiten stabil sind.

Den Kindern der Klassen 4 wünsche ich einen guten Neustart in den weiterführenden Schulen. Habt keine Angst, ihr seid gut vorbereitet und werdet euren Weg sicher machen. Auch euch würden wir gerne beim Schulfest im nächsten Jahr begrüßen.

Aufgrund des momentanen Lehrerüberhangs an unserer Schule wird Frau Fiebig für ein Jahr an eine andere Duisburger Grundschule abgeordnet. Wir wünschen ihr dort eine gute Zeit.

Am letzten Schultag (Freitag, 02.07.21) ist für alle Klassen von 7.55 Uhr – 10.45 Uhr Unterricht. Unterrichtsbeginn bei uns nach den Ferien: 18.08.21, 8.45 Uhr – 11.35 Uhr.

 

Ich wünsche Ihnen allen schöne, erholsame und hoffentlich sonnige Sommerferien. Genießen Sie die Zeit und bleiben Sie gesund.

 

Es grüßt - Andreas Geselbracht

 

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

viele von Ihnen werden es heute wahrscheinlich schon den Medien entnommen haben: Ab dem kommenden Montag (21.06.2021) entfällt auf dem Schulhof und im Umfeld der Schule (Außenbereich) die Maskenpflicht. Im Gebäude, also in den Klassen und Fluren, müssen die Masken aber weiterhin getragen werden. Den genauen Wortlaut der Email aus dem Ministerium finden Sie auf unserer Schulhomepage.

Bitte geben Sie Ihrem Kind bei den vorherrschenden Temperaturen immer auch eine Ersatzmaske mit.

Anfragen wegen Hitzefrei muss ich negativ beantworten. In den Klassen haben wir noch nicht die erforderlichen 27 Grad, ab denen ich über ein Hitzefrei entscheiden könnte. Insbesondere die gute Dämmung des renovierten Hauptgebäudes macht sich jetzt bezahlt. Die Räume im G-Trakt sind zwar wärmer, aber auch dort kommen wir noch nicht an die erforderlichen 27 Grad heran.

Der Förderverein der Schule hat heute getagt. Wegen des warmen Wetters war der Besuch eher dürftig. Dafür waren die Ideen des Vorstandes um so besser. Darüber wird der Verein sicher in der nächsten Zeit berichten.

Relativ kurzfristig wird jetzt für jede Klasse ein Hochbeet für den Schulgarten angeschafft. Die Projektwoche vor knapp zwei Jahren hat gezeigt, wie begeistert die Kinder beim Thema Natur waren. Die Hochbeete greifen diese Begeisterung auf und werden von den Kindern sicher ganz schnell angenommen. Einen herzlichen Dank schon jetzt für diese Anschaffung.

Ich habe es in meiner letzten Mail schon einmal gesagt, aber ich wiederhole mich an dieser Stelle gerne: Der Förderverein ist ein Beschleuniger und Ermöglicher von guter Schule. Jeder Euro und jede Hilfe zahlt sich unmittelbar für die Lern- und Lebenswelt der Kinder unserer Schule aus. Es wäre einfach stark, wenn wir noch mehr Mitglieder, mehr Spender und mehr Helfer finden könnten. Eine bessere Investition in die schulische Gegenwart Ihres Kindes werden Sie kaum tätigen können.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und das ein oder andere gute Fußballspiel.

 

Es grüßt - Andreas Geselbracht Schulleiter

 

Brief aus dem Ministerium zur Maskenpflicht ab dem 21.06.2021

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die nachhaltig sinkenden Inzidenzzahlen in ganz Deutschland und vor allem auch in Nordrhein-Westfalen sind für uns alle eine große Erleichterung. Im Rahmen der ständigen Überprüfung der Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus auf Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit hat die Landesregierung jetzt die Maskenpflicht an Schulen auf den Prüfstand gestellt. Wir halten eine Anpassung der Pflicht zum Tragen von Schutzmasken an die geänderte Infektionslage für angemessen und verantwortbar. Die Coronabetreuungsverordnung wird daher kurzfristig angepasst. Ab Montag, 21. Juni 2021, gelten die folgenden Regelungen:

Die Maskenpflicht entfällt im gesamten Außenbereich der Schulen, insbesondere auf Schul- und Pausenhöfen sowie auf Sportanlagen.

Innerhalb von Gebäuden, also in Klassen- und Kursräumen, in Sporthallen, auf Fluren und sonstigen Verkehrsflächen sowie den übrigen Schulräumen besteht die Maskenpflicht weiter.

Es bleibt allerdings jeder Schülerin und jedem Schüler sowie allen in Schule tätigen Personen unbenommen, im Außenbereich freiwillig eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Die Freiwilligkeit, auch im Außenbereich eine Maske zu tragen, bedingt, dass es für die Schulen weder eine infektionsschutzrechtliche noch eine schulrechtliche Handhabe gegenüber einzelnen Mitgliedern der Schulgemeinde gibt, verbindlich das Tragen einer Maske durchzusetzen.

Alle übrigen Hygienemaßnahmen (z.B. Handhygiene, Durchlüftung von Klassenräumen) gelten fort. Auch die Pflicht zur Testung zweimal in der Woche bleibt bestehen.

Im Zusammenhang mit dem Wegfall der Maskenpflicht ist der Mindestabstand von 1,50 m nur noch innerhalb von Gebäuden von Bedeutung, wenn dort wegen eines besonderen pädagogischen Bedarfs (z.B. Sport) oder beim zulässigen Verzehr von Speisen und Getränken vorübergehend keine Maske getragen werden muss.

Ich danke Ihnen erneut für Ihre Anstrengungen, mit denen das Infektionsgeschehen an Schulen so effektiv bekämpft bzw. eingedämmt wurde. Der Wegfall der Maskenpflicht im Außenbereich wird den Schulalltag angesichts der sommerlichen Temperaturen für die letzten Schulwochen hoffentlich ein wenig angenehmer machen.

Mit freundlichem Gruß

Mathias Richter

 


Update: 01.06.2021

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

die Schulkonferenz hat in ihrer gestrigen Sitzung folgende bewegliche Ferientage für das Schuljahr 2021/2022 festgelegt:

Freitag vor Karneval: 25.02.2022 Rosenmontag: 28.02.2022 Freitag nach Christi Himmelfahrt: 27.05.2022.

Im kommenden Schuljahr sind nur drei bewegliche Ferientage angesetzt. Am Pfingstdienstag ist zudem Unterricht.

Am 17.06.2022 (Freitag nach Fronleichnam) soll das Sportfest der Schule stattfinden.

Wenn wir schon bei den Terminen sind:

Am Samstag, den 11.06.2022 soll unser großes Schulfest stattfinden. Bitte merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor. Da wir nur alle vier Jahre groß feiern, ist dies ein besonderer Tag.

Die Schulkonferenz hat gestern ebenfalls beschlossen, dass die Eltern wieder selber das Mathematikbuch anschaffen. Genauere Informationen erfolgen in der nächsten Zeit.

Zu den Testungen: Ab der nächsten Woche testen wir in der Schule im folgendem Rhythmus:

Montags und mittwochs testen wir die Klassen 1 und 2, dienstags und donnerstags die Klassen 3 und 4. Eine mögliche Ausstellung eines Attests kann dann jeweils erst am darauf folgenden Tag erfolgen, wenn wir die Ergebnisse aus dem Labor haben. Sollten Sie ein Attest benötigen, so wenden Sie sich bitte an die entsprechende Klassenlehrerin.

Zur angekündigten Masernschutzüberprüfung:

Wie schon angekündigt benötigen wir von Ihnen eine Kopie des Impfpasses Ihres Kindes. Dies ist an allen Schulen gesetzlich vorgeschrieben. Bitte geben Sie Ihrem Kind eine Kopie des Impfpasses mit zur Schule. Kopieren Sie bitte alle Seiten. Diese Kopien müssen spätestens bis zum Freitag, den 18.06.2021 in der Schule vorliegen. Die Kopien sollen bei der Klassenlehrerin abgegeben werden! Dies gilt auch noch für die Klassen 4.

Die Subventionierung der Schulmilch (auch Kakao, etc.) fällt in Zukunft weg. Dadurch wird sich der Preis für die Getränke drastisch erhöhen. Genaueres will uns der Milchhof noch mitteilen. Der Förderverein spendiert den Kindern in der letzten Schulwoche wieder ein Eis auf dem Schulhof. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür. Wie schlagkräftig der Förderverein ist, erkennt man auch daran, dass er unsere Iservinfrastruktur finanziert hat. Ich kann Ihnen die Mitgliedschaft im Förderverein nur wärmstens empfehlen.

Bitte denken Sie daran, dass in diesem Jahr am Tag nach Fronleichnam (04.06.2021) Unterricht nach Plan ist.

 

Es grüßt - Andreas Geselbracht

 

Update: 19.05.2021

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

gerade ist die neue Email des Ministeriums für Schule und Bildung zur kompletten Schulöffnung ab Montag, den 31.05.2021 angekommen. Ich habe sie für Sie auf die Homepage der Schule gesetzt. Kurz gesagt: Wenn die Inzidenzzahlen in Duisburg nicht wieder über 100 ansteigen, ist ab Montag, den 31.05.2021, Unterricht für alle Kinder nach Plan.

Die Betreuung geht dann auch wieder in den Regelbetrieb von 7.00 - 16.00 Uhr, mit Unterbrechung in der 2. und 3. Stunde, da diese ja immer durch Unterricht abgedeckt sind. Die Notbetreuung endet zu diesem Tag. Es können dann nur noch Kinder in die Betreuung, die auch vertraglich zur Betreuung gehören. Ob wir ein Essensangebot machen können, muss in den nächsten Tagen mit der Stadt Duisburg geklärt werden. Wir orientieren uns dabei an den Offenen Ganztagsschulen. Die Betreuung wird Sie entsprechend rechtzeitig informieren.

Klassenübergreifender Religionsunterricht, HSU-Türkisch, Jekitsunterricht etc., also Unterricht, bei dem Gruppen gemischt werden, ist wieder zulässig und wird auch durchgeführt. Natürlich mit Maske und Abstand.

Der Sportunterricht soll in der Regel draußen, dort aber ohne Maske stattfinden. Schwimmunterricht ist in Duisburg noch unklar.

Die Maskenpflicht und die Testpflicht gelten weiterhin.

Wie genau wir die Lollitestung dann organisieren, müssen wir noch mit dem Labor absprechen.

Das Sportfest findet nicht statt, an diesem Tag (Freitag, 04.06.2021) ist auch Unterricht nach Plan für alle Kinder.

Die Abschlussfeiern sind vielleicht doch möglich, dafür ist aber die weitere Inzidenzentwicklung zu beobachten. Gerade für unsere Viertklässler freut es mich, dass sie dann noch ca. 5 Wochen gemeinsam verbringen können. Aber auch für alle anderen Beteiligten ist zunehmende Normalität bei sinkenden Zahlen jetzt wichtig.

Vielleicht biegen wir jetzt wirklich vorsichtig auf die Zielgerade ein und werden dieses elende (lange) Rennen bald hinter uns haben!

Ich bin zuversichtlich!

 

Es grüßt - Andreas Geselbracht, Schulleiter

 

 

Update: Brief des Staatssekretärs vom 19.05.2021

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf der Grundlage der aktuellen Fassung der Coronabetreuungsverordnung findet derzeit der Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen ganz überwiegend im Wechselunterricht, in einer geringeren Zahl von Fällen wegen hoher Inzidenzwerte noch im reinen Distanzunterricht statt. Ausgenommen von diesen Einschränkungen sind Abschlussklassen und ein Teil der Förderschulen.

Nordrhein-Westfalen hat mit diesem Unterrichtskonzept auf dem Höhepunkt der dritten Welle der Pandemie einer nachhaltigen Infektionsprävention den Vorrang gegeben. Inzwischen weist mehr als die Hälfte der Kreise und kreisfreien Städte eine stabile Inzidenz von unter 100 auf. Hinzu kommt, dass in Nordrhein-Westfalen schon in der 12. Kalenderwoche das erste Mal in den Schulen getestet wurde; seit dem Ende der Osterferien erfolgen stabil zwei pflichtige Tests pro Woche. In den Grund- und Förderschulen steht zudem seit dem 10. Mai 2021 mit dem Lolli-Test ein sehr sensitives und altersgerechtes Testverfahren zur Verfügung.

Schulbetrieb im durchgängigen Präsenzunterricht

Auch aus diesen Gründen kehren ab Montag, 31. Mai 2021, grundsätzlich alle Schulen aller Schulformen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurück. Die bestehenden strikten Hygienevorgaben (insbesondere Masken- und Testpflicht) gelten weiter. Für die Unterrichtstage nach Pfingsten, also vom 26. bis 28. Mai 2021, gelten noch die bisherigen Regelungen der Coronabetreuungsverordnung fort.

Bereits jetzt stellt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) nahezu täglich durch Allgemeinverfügung den Kreis der betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften (Kreise und kreisfreie Städte) ausdrücklich fest, so dass keine neuen, zusätzlichen Verfahrensregeln implementiert werden müssen. Auch für den Übergang in einen Inzidenzbereich von unter 100 sollen die allgemeinen Regeln gelten:

Zur Erinnerung: Unverzichtbare schriftliche Leistungsnachweise können schon derzeit von Schülerinnen und Schülern aller Schulformen und Jahrgangsstufen in der Schule selbst abgelegt werden.

Mit den dargestellten Regeln wenden wir in Nordrhein-Westfalen die bundeseinheitlichen Vorgaben der sog. „Notbremse“ (§ 28b Absatz 3 Infektionsschutzgesetz) an. Diese Regeln gewährleisten durch die Bindung an Inzidenzwerte und mehrtägige Übergangsfristen die notwendige Planungssicherheit. Wir sind voller Zuversicht, dass die deutlich gesunkenen Infektionszahlen, der erhebliche Impffortschritt, die Beibehaltung der zweimal pro Woche stattfindenden verpflichtenden Tests in den Schulen sowie die Beachtung der Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen diese Planungssicherheit für fünf Wochen Präsenzunterricht bis zum Beginn der Schulferien Anfang Juli ermöglichen werden. Zu einer vollständigen Information gehört allerdings auch, Sie darüber zu unterrichten, dass aufgrund eines denkbaren Wiederanstiegs der Sieben-Tages-Inzidenz in einzelnen Kreisen oder kreisfreien Städten über 100 (oder gar über 165) eine erneute Rückkehr in den Wechsel- (oder gar Distanz-) Unterricht nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Ich möchte Sie in diesem Zusammenhang bitten, sich anhand der im Internet verfügbaren Informationen des MAGS oder auch der örtlichen Gesundheitsbehörden auf dem Laufenden zu halten.

Hinweise zu den aktuellen Hygienevorgaben für den Schulbetrieb finden Sie unter folgendem Link: https://www.schulministerium.nrw/themen/schulsystem/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten/impfungen-infektionsschutz-hygiene-masken

 

Präsenzunterricht in Klassen- und Kursstärke

Im Präsenzunterricht in Klassen- oder Kursstärke ist das Tragen einer medizinischen Maske auch am Sitzplatz im Unterricht weiterhin verpflichtend. Zudem müssen sich seit dem Ende der Osterferien Schülerinnen und Schüler sowie alle an der Schule Beschäftigten zwei Mal pro Woche einem Antigen-Schnelltest oder in Grundschulen, Förderschulen und einem Teil der Schulen mit Primarstufe einem Lolli-Test unterziehen. Die dadurch im Vergleich zum ersten Schulhalbjahr deutlich erhöhten Sicherheitsmaßnahmen sind nicht nur Grundlage für einen täglichen Unterricht in Klassen- und Kursstärke, sondern auch Voraussetzung dafür, dass über den Unterricht im Klassenverband hinaus eine Mischung von Schülergruppen im Präsenzunterricht erfolgen kann. Dies gilt beispielsweise im Bereich der Fremdsprachen, im Wahlpflichtbereich, im Religionsunterricht oder bei der Aufteilung in E- und G-Kurse – so wie es mit der SchulMail vom 22. April 2021 bereits für den Wechselunterricht ermöglicht wurde.

Mir ist bewusst, dass der Übergang vom Wechselunterricht in einen durchgängigen Präsenzunterricht die Schulen vor unterschiedlich große Herausforderungen stellt. Insbesondere in den weiterführenden Schulen, in denen in den kommenden Wochen bis zu den Sommerferien vielfach noch schriftliche sowie mündliche Prüfungen erfolgen, die unter konsequenten Hygiene-Auflagen stehen und die einen hohen Personaleinsatz erfordern, ist es daher an einzelnen Tagen mit Prüfungsgeschehen vertretbar, dass für bestimmte Klassen und Jahrgangsstufen der Präsenzunterricht nicht in vollem Umfang erteilt wird. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass die Schulleitungen gegenüber den Eltern sowie den Schülerinnen und Schülern transparent darlegen, welche Einschränkungen im Hinblick auf den Präsenzunterricht anstehen könnten. In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass derzeit grundsätzlich noch befristete Verträge geschlossen werden können, um die personelle Präsenz in den Schulen zu erhöhen; vor Eintritt in entsprechende Planungen sollte die jeweils zuständige Bezirksregierung kontaktiert werden.

Auswirkungen auf die Testverfahren

Grundsätzlich hat die Umstellung vom Wechsel- auf einen vollständigen Präsenzunterricht keine Auswirkungen auf die in den Schulen eingesetzten Testverfahren und die Anzahl der benötigten Tests.

Für die Grundschulen, Förderschulen und Schulen mit Primarstufe, die am Lolli-Testverfahren beteiligt sind, werden sich voraussichtlich nur kleine Änderungen ergeben. Im Interesse einer gleichmäßigen Auslastung der Labore und mit dem Ziel, die Anpassungen so gering wie möglich zu halten, wird es zumindest bis auf Weiteres bei den vier Pool-Testtagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bleiben, wobei an jedem Tag die Hälfte der in der Schule anwesenden Schülerinnen und Schüler am Pool-Test teilnehmen. Das hätte in einer Grundschule zur Folge, dass beispielsweise montags und mittwochs die Schülerinnen und Schüler der Schuleingangsphase, dienstags und donnerstags die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 am Pooltest teilnehmen. Zu den möglichen Anpassungen beim Lolli-Testverfahren werden wir den betroffenen Schulen kurzfristig gesonderte Informationen zukommen lassen, u.a. auch zur ggf. geänderten Poolbildung.

 

Durchgängiger Präsenzbetrieb und Prüfungen in Berufskollegs

Für den durchgängigen Präsenzbetrieb, Prüfungen und Nachprüfungen an Berufskollegs gelten folgende Regelungen:

Grundsätzlich wird wieder in allen Jahrgangstufen und Bildungsgängen Unterricht in Präsenz unter strikter Berücksichtigung der Hygienevorschriften der Coronabetreuungsverordnung aufgenommen.

Bei besonderen organisatorischen Gegebenheiten und pädagogischen Bedarfslagen kann die Schulleitung auf der Grundlage eines Erlasses abweichende Einzelfallregelungen treffen. Diese sind der Bezirksregierung anzuzeigen.

Der Präsenzunterricht in Abschlussklassen des dualen Systems der Berufsausbildung ist drei Wochen vor dem Prüfungstermin zu beenden. Der Unterricht ist ab diesem Zeitpunkt als Distanzunterricht weiterzuführen. Sofern zur Leistungsbewertung noch schriftliche Arbeiten erforderlich sind, können diese in Präsenz unter strikter Einhaltung des Infektionsschutzes stattfinden. Für alle anderen Abschlussklassen mit zentralen oder dezentralen Prüfungen kann von dieser Regelung ebenfalls Gebrauch gemacht werden. Diese Regelungen gelten auch für mündliche und praktische Prüfungen.

Die Zuständigkeit für die Durchführung der Berufsabschlussprüfungen liegt bei den zuständigen Stellen. Gemäß § 1 Absatz 2 Nr. 5 Coronabetreuungsverordnung können die Räume der Berufskollegs für Berufsabschlussprüfungen genutzt werden. Durch die Vorgaben ist es auch für die anstehenden Abschlussprüfungen erforderlich, dass für getestete und nicht getestete Auszubildende unterschiedliche Räume vorgehalten werden. Schulleitungen sind gehalten, in Abstimmung mit ihrem Schulträger an den Prüfungstagen der Berufsabschlussprüfungen die räumlichen Kapazitäten durch verstärkte Nutzung von Distanzunterricht bereitzustellen. Die Prüfungsaufsicht und Prüfungsdurchführung sind grundsätzlich von den zuständigen Stellen sicherzustellen. Hier werden auch Lehrkräfte im Rahmen ihres Ehrenamtes tätig.

Wiederaufnahme der Ganztags- und Betreuungsangebote in der Primarstufe und der Sekundarstufe I bei einem vollständigen Präsenzbetrieb

Offene und gebundene Ganztagsangebote und Betreuungsangebote gemäß BASS 12-63 Nr. 2 können gemäß Coronabetreuungsverordnung ab dem 31. Mai 2021 im Rahmen der vorhandenen räumlichen und personellen Kapazitäten unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes wiederaufgenommen werden, wenn ein Schulbetrieb in vollständiger Präsenz zulässig ist. Von der regelmäßigen Teilnahme an den Angeboten soll nur noch in begründeten Ausnahmefällen abgewichen werden. Über Ausnahmen wird vor Ort entschieden.

Die Mitwirkung externer Partner im Ganztag ist ebenfalls möglich und wird vor Ort im Rahmen der bestehenden Konzepte konkret ausgestaltet. Auch der Besuch außerschulischer Lernorte ist bei einem Schulbetrieb in vollständiger Präsenz wieder möglich. Falls Abweichungen vom regulären zeitlichen Umfang der Angebote erforderlich sind, z.B. aufgrund der standortbezogenen personellen und räumlichen Situation vor Ort, wird die Umsetzung von Schulleitung und OGS-Leitung unter Einbeziehung des Schulträgers gestaltet. Grundsätzlich ist soweit wie möglich ein regulärer Angebotsumfang anzustreben. Die für diese Aufgabe zur Verfügung gestellten Stellenzuschläge sind entsprechend einzusetzen.

Die Zusammensetzung der Gruppen in den Ganztags- und Betreuungsangeboten ist, wie auch im Unterricht, zu dokumentieren, um bei Bedarf Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Die Umsetzung auch jahrgangsübergreifender Ganztagskonzepte ist wieder möglich.

Für Räume und Kontaktflächen gelten die Hygienebestimmungen, die im Rahmen der standortbezogenen Hygienekonzepte festgelegt sind. Eine Desinfektion von Spielzeugen, die gemeinsam genutzt werden, ist nicht erforderlich.

Die Notwendigkeit zum Tragen einer medizinischen Maske besteht fort; die Coronabetreuungsverordnung lässt in Ausnahmefällen für Schülerinnen und Schüler bis zur Klasse 8 auch das Tragen einer Alltagsmaske zu.

Der Betrieb von Schulmensen ist an allen Schulen wieder möglich. Möglich sind auch Angebote der Zwischen- und Mittagsverpflegung durch Dienstleister, Kioske oder Bistros zur Versorgung derjenigen, die sich am Schulstandort aufhalten, wenn die aktuell gültigen Vorgaben gemäß Infektionsschutz und Hygienevorschriften eingehalten werden. Die einzelnen Maßnahmen sind durch den Schulträger jeweils in Rücksprache mit Schulleitung und dem örtlichen Gesundheitsamt abzuklären.

Wegfall der pädagogischen Betreuung bei durchgängigem Präsenzbetrieb

Da die Rückkehr zum angepassten Präsenzbetrieb eine vollständige Beschulung aller Schülerinnen und Schüler der betroffenen Schulen ermöglicht, gibt es dort keine Angebote der pädagogischen Betreuung mehr. Die Schülerinnen und Schüler nehmen wieder regulär am Präsenzunterricht einschließlich der – möglicherweise eingeschränkten - Ganztags- und Betreuungsangebote teil.

Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht)

Sportunterricht kann an Schulen im durchgängigen Präsenzbetrieb bei Beachtung der einschlägigen Hygienevorgaben wieder grundsätzlich in vollem Umfang erteilt werden. Allerdings findet dieser in der Regel im Freien statt.

Nur zu Prüfungszwecken und bei widrigen Witterungsverhältnissen kann von dieser Regel abgewichen werden. Findet Sportunterricht in Ausnahmefällen in Sporthallen statt, besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske; intensive ausdauernde Belastungen in Sporthallen sind unzulässig.

Der Schwimmunterricht soll stattfinden. Besondere Berücksichtigung müssen die Ausbildung von Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmern sowie prüfungsrelevante Schwimmkurse finden.

Beim Sportunterricht im Freien und beim Schwimmunterricht besteht keine Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder sonstigen Mund-Nase-Bedeckung.

Die Auswahl der Lerninhalte und der Unterrichtsorganisation muss für den Sportunterricht im Freien, in Sporthallen und beim Schwimmunterricht unter dem Blickwinkel erfolgen, dass ausreichend Abstand gehalten werden kann.

Alle Regelungen zum Sportunterricht in der aktualisierten Fassung sind unter www.schulsport-nrw.de abrufbar.

Berufliche Orientierung gemäß KAoA

Im Rahmen des Präsenz- oder Wechselunterrichts können unter strikter Berücksichtigung der Hygienevorgaben die Standardelemente der Beruflichen Orientierung in Präsenz durchgeführt werden. Dies gilt auch für die trägergestützten Standardelemente „Potenzialanalyse“ und „KAoA-kompakt“ sowie die „Berufseinstiegsbegleitung“. Weitere trägergestützte Maßnahmen können hingegen nur in Präsenz durchgeführt werden, wenn zusätzlich die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt und dies durch Bekanntmachung des MAGS festgestellt ist. Im Übrigen gelten die zu den einzelnen Standardelementen innerhalb des Bildungsportals veröffentlichten Regelungen zum angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten.

Planung von Abschlussfeiern

Bereits in der letzten SchulMail hatte ich darüber informiert, dass verlässliche Aussagen zur Zulässigkeit von Abschlussfeiern zurzeit noch nicht möglich sind. Angesichts der sich derzeit stetig verbessernden Infektionslage halte ich aber dennoch Planungen für Abschlussfeiern zum jetzigen Zeitpunkt für verantwortbar.

Ich muss allerdings um Verständnis bitten, dass wir die genauen Rahmenbedingungen für die letzten Schultage noch nicht festlegen können. Wir werden Sie allerdings zum frühestmöglichen Zeitpunkt informieren.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit der Rückkehr zu einem durchgängigen Präsenzunterricht bei Inzidenzen von unter 100 werden noch einmal organisatorische Anpassungen des Schulbetriebs notwendig. Dabei verkenne ich nicht, dass die Rückkehr zu einem durchgängigen Präsenzbetrieb unter Pandemiebedingungen bei dem einen oder der anderen auch Besorgnis oder Kritik auslösen kann. Die Chance jedoch, unsere Schulen für die „Zielgerade“ des Schuljahres vor allem in Interesse der Schülerinnen und Schüler wieder öffnen zu können, kann und muss unter den gegebenen Umständen verantwortbar und gemeinsam genutzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

 

 

Stand: 18.05.2021

An die Eltern der Schulanfänger 2021/2022:

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte unserer Lernanfänger 2021!

 

Sie haben Ihr Kind an unserer Schule angemeldet und ich freue mich, Sie und Ihr Kind ab August zu unserer Schulgemeinde zu zählen.

Wir werden vier Klassen bilden, die bis jetzt jeweils ca. 25 Kinder umfassen. Diese Zahl kann sich noch erhöhen, weil ich noch nicht weiß, wie viele Kinder das laufende erste Schuljahr eventuell wiederholen.

Bis zur Einschulung werden vielleicht nicht alle Kinder einen Untersuchungstermin beim Gesundheitstermin erhalten. Wir werden dennoch alle Kinder einschulen. Falls Sie aber einen Termin bekommen, nehmen Sie diesen bitte unbedingt wahr.

Der Einschulungstag für Ihr Kind ist Donnerstag, der 19. August 2021. Wenn es die Coronalage zulässt, wollen wir um 9.30 Uhr Ihr Kind und Sie mit einer kleinen Einschulungsfeier in der Turnhalle/auf dem Schulhof begrüßen. Seien Sie bitte rechtzeitig vor Ort. Damit ist auch gleich eine Bitte verbunden: Kommen Sie möglichst ohne Auto zur Schule. Wenn sich das nicht vermeiden lässt, dann parken Sie bitte in den umliegenden Straßen der Schule und gehen Sie die letzten Meter zu Fuß. So lässt sich ein Verkehrschaos vor der Schule, im Interesse aller, vermeiden.

Die Einschulungsfeier dauert ca. 20 Minuten. Danach gehen die Kinder in den jeweiligen Klassenraum und haben dort ihre erste Unterrichtsstunde. Gegen 10.45 Uhr können Sie Ihr Kind dann am Klassenraum abholen. Wir sind Ihnen beim Finden des Klassenraums behilflich. Ob es daran anschließend noch einen ökumenischen Gottesdienst geben kann, ist aufgrund der Coronalage unklar.

Einen Informationsabend zum Kennenlernen kann es in diesem Jahr leider nicht geben. Ein Treffen mit so vielen Menschen auf dem Schulgelände ist zurzeit nicht möglich.

Die Klassenlehrerinnen der neuen ersten Schuljahre kann ich bis jetzt noch nicht festlegen. Ich muss zunächst das Versetzungsverfahren innerhalb der Stadt Duisburg abwarten. Erst Anfang Juni weiß ich, welche Lehrerinnen mir zur Verfügung stehen werden.

Sobald das geschehen ist, werden sich die jeweiligen Klassenlehrerinnen per Brief bei Ihnen melden und Ihnen alle weiteren Informationen zukommen lassen. Dies wird wahrscheinlich in der zweiten Juniwoche sein.

Die Betreuung der dazu angemeldeten Kinder startet sofort am Tag nach der Einschulung. Die Kinder werden in den ersten Tagen von den jeweiligen Betreuerinnen in den Klassen abgeholt. 

Grundsätzlich wird es ab dem Sommer wichtig sein, dass Sie Ihr Kind selbständig werden lassen. Der Schuleintritt ist nicht der Beginn des Ernst des Lebens. Das ist eine alte und überholte Redensart. Aber mit 6 Jahren beginnt ein neuer Entwicklungsabschnitt bei Kindern und der muss ein viel selbstständigeres Agieren der Kinder ermöglichen, als es noch im Kindergarten der Fall war.

Vertrauen Sie bitte in die Fähigkeiten der Lehrerinnen und die Erfahrung unserer Schule und lassen Sie Ihr Kind möglichst los. Dies gilt für den Schulweg, das Anfertigen von Hausaufgaben, das Finden von Freunden, das Klären von Streitigkeiten usw. An all diesen Aufgaben kann ein Kind nur wachsen, wenn man es auch lässt.

Ein letzter Satz: Üben Sie bitte schon vor Schulanfang mit Ihrem Kind den Schulweg ein. Finden Sie dazu zunächst den sichersten Schulweg. Üben Sie zu unterschiedlichen Tageszeiten und damit bei verschiedenem Verkehrsaufkommen. Damit tragen sie ebenfalls zur Selbständigkeit und zudem zur Sicherheit Ihres Kindes bei.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern noch schöne Wochen, eine hoffentlich sich entspannende Zeit und freue mich, Sie und Ihr Kind am 19.08.21 in der Schule begrüßen zu können.

 

Herzliche Grüße – Andreas Geselbracht, Schulleiter

 

Update: 13.05.2021

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

die ersten Lollitestungen liegen hinter uns. Insbesondere von Seiten des Labors läuft noch nicht alles rund, aber das kann nur besser werden. Die Kommunikationswege sind hier das Hauptproblem. Aber wir machen seitens der Schulleitungen Druck auf das Labor, damit das insgesamt besser läuft.

Ich habe einige Kinder gefragt. Sie finden den Lollitest einfach, hatten aber bei dem Wort Lolli verständlicherweise eher die Erwartung an etwas Leckeres. Die Durchführung ist wirklich wesentlich einfacher und kindgerechter als der Selbsttest für den Nasenraum. Insgesamt spielen sich die Abläufe an der Schule jetzt gut ein, und der Test raubt auch nur wenig Unterrichtszeit.

An grundsätzlichen Diskussionen über die Sinnhaftigkeit von Testungen und diesen Test kann und werde ich mich nicht beteiligen. Das steht mir nicht zu.

Festzustellen ist aber, dass wir ca. 420 Kinder bis jetzt einmal oder zweimal getestet haben und keinen positiven Befund gemeldet bekommen haben! Das beruhigt, zumal wir in der Vergangenheit immer mal wieder positiv Getestete in der Schule hatten.

Zwei mögliche Missverständnisse seien hier noch einmal aufgeführt: Wir melden uns von Seiten der Schule nur, wenn ein Pool positiv ist. Den Eigentest für zuhause müssen Sie nur dann mit Ihrem Kind durchführen, wenn wir uns bei Ihnen nach positiver Pooltestung melden.

Die Elternsprechwoche habe ich vom 27.05.- 02.06.2021 terminiert. Die Klassenlehrerinnen kommen in der nächsten Zeit mit einem Schreiben auf Sie zu. Grundsätzlich sollen die Gespräche nur in Distanz erfolgen. Wenn Sie von sich aus Gesprächsbedarf haben oder die Kollegin Sie wegen Ihres Kindes sprechen möchte, dann sollte das auch unbedingt stattfinden. Wenn der Gesprächsbedarf nur gering oder gar nicht vorhanden ist, dann kann man in diesem besonderen Schuljahr vielleicht auch mal auf diesen Termin verzichten.

Am Montag, den 31.05.2021, soll die Schulpflegschaft (18.00 Uhr) und die Schulkonferenz (19.15 Uhr) im Ganztag 1 (großer Raum) stattfinden. Frau Jockel wird in den nächsten Tagen zur Schulpflegschaft (bitte nur eine Vertreterin/ein Vertreter) und ich zur Schulkonferenz einladen. Bitte die Termine schon einmal vormerken.

Die Turnhallen bleiben in Duisburg erst einmal weiter geschlossen. Denken Sie bitte aber noch einmal daran, dass die Kinder einfaches Sportzeug für draußen dabei haben, wenn Sport im Stundenplan ausgewiesen ist. Erfreulich ist, dass die Platzanlage des VfL Süd (Am Förkelsgraben) wohl in Zukunft mit Bundesgeldern (annähernd 2,8 Millionen Euro) saniert wird. Das wird sich dann auch sicher positiv für unseren Sportunterricht auswirken.

Den klassenübergreifenden Religionsunterricht werde ich noch nicht starten. Ich will zumindest warten, bis die Zahlen in Duisburg weiter runtergehen. Auch den Jekitsunterricht lasse ich noch nicht zu, da auch hier Kinder aus verschiedenen Lerngruppen für längere Zeit zusammen in einem Raum wären. Ich werde Sie informieren, wenn ich Lockerungen zulassen kann. Dazu berate ich mich auch immer mit meinem Team und anderen Schulleitungen.

Das Sportfest am 04.06.2021 können wir nicht durchführen. Selbst wenn größere Menschenmengen wieder erlaubt wären, wären die Kinder ja kaum vorbereitet. An diesem Tag ist also regulärer Wechselunterricht für die Gruppe A.

Abschlussfeiern in der Schule für die Klassen 4 können nach heutigem Stand ebenfalls nicht durchgeführt werden.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein schönes Wochenende.

 

Es grüßt - Andreas Geselbracht

 

 

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

es ist noch nicht komplett amtlich, aber wir gehen jetzt fest davon aus, dass wir am Montag mit dem Wechselunterricht beginnen.

Lassen Sie sich bitte nicht verwirren, wenn  Schulen in Duisburg erst am Dienstag mit dem Wechselunterricht beginnen. Diese Schulen nehmen dann einen erlaubten Orgatag für Montag. Wir machen das nicht, wir wollen schon am Montag  starten.

Gerade sind endlich die Lollitests angekommen. Wir werden jetzt alles lesen und fertig machen. Mein ausdrücklicher Dank gilt meinem Kollegium, das jetzt alles so schnell und kurzfristig organisiert. Wir starten am Montag den Wechselunterricht mit der Gruppe B nach Plan. Montag machen dann alle Kinder dieser Gruppe den Lollitest. Dienstag dann Gruppe A mit Lolli-Testung.

Ich habe Ihnen den Plan bis zu den Sommerferien angehängt. Er steht auch auf den Homepage!

Ihre Kinder werden am jeweiligen ersten Schultag einen Elternbrief vom Labor, ein Teströhrchen, einen Barcode und eine Tüte mitbringen. Diese Sachen brauchen Sie nur für den Fall, dass eine Poolprobe positiv getestet wird. Wenn eine Gruppe (Pool) positiv getestet wird, werden Sie von der Schule informiert. Dann müssen Sie den Einzeltest bei Ihrem Kind machen, Röhrchen bekleben, Daten eingeben und die Probe am nächsten Tag bis spätestens um 8.30 Uhr in die Schule bringen. Auch an einem Freitag, auch an den eigentlich beweglichen Ferientagen. Bitte pünktlich im Sekretariat abgeben.

Der Elternbrief des Labors führt das ganze Prozedere noch einmal genau auf.

Der HSU-Unterricht von Herrn Dereli wird zunächst nur online weitergeführt. Er wird sich an die entsprechenden Eltern wenden.

Die Betreuung wird ab Montag von 8.00 - 16.00 Uhr durchgehend geöffnet sein. Allerdings immer noch nicht mit Essensausgabe. Kinder, die an dem Tag im Präsenzunterricht sind, können nach (oder vor) dem Unterricht die Betreuung besuchen. Kinder, die im Distanzunterricht sind, können die Betreuung ebenfalls besuchen. Aber immer noch gilt die Bitte: Nur wenn es wirklich nötig ist!

Kinder, die noch nicht zur Betreuung angemeldet sind, bitte unter: ggs.albertschweitzer@stadt-duisburg.de anmelden.

Die Betreuung erweitert ab Montag ihr Angebot auf 8 Gruppen in 8 Räumen.

Ich hoffe, ich habe jetzt nichts vergessen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und uns allen einen guten Start!

Es grüßt - Andreas Geselbracht Schulleiter

 

 

 

Wechselunterricht bis zu den Sommerferien

 

Update: 06.05.2021

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

noch ist völlig unklar, wann die Schulen in Duisburg wieder in den Wechselunterricht gehen. Es kann sein, dass dies erst ganz kurzfristig am Wochenende entschieden wird. Die Tendenz spricht zurzeit eher für einen Beginn am Montag, den 10.05.21. Aber das ist nur eine Vermutung.

Wie vereinbart werde ich mich so schnell wie möglich bei Ihnen melden, wenn ich die entsprechenden Infos bekomme.

Damit Sie wenigstens ein bisschen planen können: Egal wann wir nun genau starten, wird es so sein, dass die Gruppe B anfängt. Unterricht ist dann an diesem Tag und grundsätzlich nach dem zurzeit gültigen Plan. Nach dem Beginn mit Gruppe B ist dann am darauf folgenden Schultag die Gruppe A dran. Danach folgt immer ein Wechsel der Gruppen. Gerechnet werden dabei nur die wirklichen Schultage. Bewegliche Ferientage (bei uns: Freitag nach Christi Himmelfahrt, 14.05.21 , Mittwoch nach Pfingsten, 26.05.21) oder allgemeine Ferientage (Dienstag nach Pfingsten, 25.05.21) werden nicht mitgerechnet.

Sobald wir wissen, wann es losgeht, bekommen Sie von uns eine Gesamtübersicht bis zu den Sommerferien mit den Schultagen der Gruppen und den Testtagen.

Wir gehen heute davon aus, dass wir dann auch einen sehr eingeschränkten Sportunterricht geben können. Dies aber wahrscheinlich noch nicht in den jeweiligen Turnhallen. Diese müssten erst vom Krisenstab der Stadt Duisburg freigegeben werden. Geben Sie Ihrem Kind vorsorglich an den Sporttagen brauchbares Sportzeug für den Außenbereich mit. Ein zusätzliches Getränk wäre dann sicher auch von Vorteil.

Zum Stand der Lollitests:

Wir warten hier in der Schule auf die Lieferung und auf Kontaktaufnahme des Labors. Bis jetzt ist hier noch nichts passiert...

Ich schreibe grundsätzlich ja lieber selber Elternbriefe, als dass ich Musterschreiben des Ministeriums verwende. Ich glaube eigene Briefe sind passgenauer und treffen die Situation an unserer Schule genauer. Das Angebot des Ministeriums ist natürlich nicht schlecht und es sollen dort in den nächsten Tagen auch Briefe in mehreren Sprachen zu finden sein. Bis jetzt gibt es diese allerdings nur in Deutsch und Englisch. Diese Briefe finden Sie unter dem bekannten Link:

https://www.schulministerium.nrw/lolli-tests

 

Es grüßt - Andreas Geselbracht Schulleiter

Update: 04.05.2021

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

auf der Homepage des Ministeriums für Schule und Bildung sind gerade Informationen frei geschaltet worden. Hier erhalten Sie und Ihr Kind Informationen zum kommenden Lollitest. Unter anderem sind dort kindgerechte Erklärvideos aufgeführt, aber auch weiterführende Inhalte.

Ich kann Ihnen diese Seite nur empfehlen.

Wann der Schulbeginn im Wechselunterricht kommt, ist für Duisburg natürlich noch unklar. Erst einmal müssen sich die Zahlen mehrere Tage weiter unter der Inzidenz von 165 befinden. Heute sah das schon einmal sehr gut aus.

Klar ist seit gerade, dass wir jetzt zu einer Logistikkette gehören, die sofort ihre Arbeit aufnehmen könnte. Unser zuständiges Labor befindet sich in Mönchengladbach.

Wenn die Kinder in die Schule kommen, geht es sofort mit dem Lollitest los. Sollte am Montag, 10.05.21, noch kein Unterricht sondern nur Notbetreuung sein, dann beginnt der Lollitest in der Betreuung. Wir haben für diesen Fall auch Pools in der Betreuung gebildet. Bitte bringen Sie Ihr Kind deshalb bis spätestens 8.30 Uhr in die Betreuung!

Klar ist seit gerade auch, dass wir die erste Schule in der Transportkette für das Labor sind. Das bedeutet, dass die Proben bei uns um 9.00 Uhr morgens abgeholt werden. Bei einer möglichen Nachtestung müssen Sie deshalb wirklich bis spätestens 8.45 Uhr die Einzelprobe Ihres Kindes im Sekretariat abgegeben haben. Besser früher, das Sekretariat ist immer ab 7.30 Uhr geöffnet.

Sehr wichtig wird auch sein, dass die Kinder pünktlich zur Schule kommen. In den letzten Monaten vor dem Distanzunterricht hat sich bei einigen der Schlendrian eingeschlichen und ich habe einige Kinder gesehen, die zu spät kamen. Das geht grundsätzlich nicht und schon gar nicht in der kommenden Zeit. Sorgen Sie ab Schulbeginn bitte dringend dafür, dass Ihre Kinder absolut pünktlich zur Schule kommen.

Hier der Link, wo Sie die Informationen und die Erklärvideos finden:

http://www.schulministerium.nrw/lolli-tests

Irgendwie sind es gerade stürmische Zeiten, aber auch die gehen vorüber.

Bleiben Sie optimistisch!

Herzliche Grüße - Ihr - Andreas Geselbracht

Schulleiter

Update: 03.05.2021

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

ich hoffe es geht Ihnen und Ihren Kindern gut. Wie es in Duisburg und damit an unserer Schule weitergeht, hängt jetzt sehr von den Zahlen ab. Sollte der Inzidenzwert fünf Tage lang unter 165 fallen, dann können wir die Schule, nach Freigabe durch das Ministerium für Arbeit und Gesundheit und die Stadt Duisburg, wieder für den Wechselunterricht öffnen. Sobald sich eine Öffnung sicher abzeichnet, werde ich Sie hier über IServ und auf der Homepage informieren.

Vielleicht haben Sie schon von den sogenannten Lollitests gehört. Für die Grundschulen in NRW sollen diese ab dem 10.05.2021 bzw. 17.05.2021 verbindlich werden und die jetzigen Schnelltest ablösen.

Gerade eben kam eine Email des Ministeriums für Schule und Bildung für das Fachpersonal (Schulleitung, Lehrer, Betreuungskräfte). Diese Mail ist sehr lang und wie gesagt, eigentlich für die Verantwortlichen in Schule bestimmt. Ich habe diese Email dennoch auf unsere Homepage gesetzt für diejenigen, die ausführlich informiert werden wollen.

In den nächsten Tagen werde ich Ihnen die Vorgehensweisen und Abläufe des Lollitests noch genauer erklären. Morgen habe ich mit meinem Team eine Dienstbesprechung und werde auch da dieses Thema behandeln. Wir warten aber noch auf genauere Aussagen des Ministeriums für Schule und Bildung. Deshalb ist beispielsweise auch der genaue Start noch nicht klar.

Kurz gesagt schon einmal so viel:

Der Lollitest löst den alten Selbsttest für die Kinder ab. Er wird für jedes Kind verbindlich und zweimal in der Woche durchgeführt. Es handelt sich um einen sehr sensitiven, also genauen Test.

Die Kinder nehmen eine Art Lolli in den Mund und lutschen daran 30 Sekunden. Positiv hierbei ist, dass die Kinder dabei ihre Maske nicht absetzen müssen. Der Umgang mit dem Lolli ist absolut unkompliziert. Auch Kindergartenkinder können das schon.

Alle Lollis werden dann von der Lehrerin in einem Behälter gesammelt, verschlossen und als sogenannter Pool beschriftet. Dieser Test wird unter Aufsicht des Lehrpersonals in der ersten Stunde bzw. spätestens bis 8.55 Uhr durchgeführt. Welcher Test von welchem Kind ist, ist zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Ab 9.00 Uhr wird dann das gesamte Poolpaket der Schule von einem Kurierdienst abgeholt und zu einem Labor gefahren. Dort werden die einzelnen Pools dann untersucht. Ist der jeweilige gesamte Pool negativ, passiert nichts weiter.

Ist ein Pool positiv, müssen alle Kinder dieses Pools nachgetestet werden. In diesem Fall werden wir uns bei Ihnen melden. Dies wird in der Regel telefonisch durch die Klassenlehrerin erfolgen. Diese wird durch mich vorab informiert.

Es wäre sehr sinnvoll, wenn sie, sofern noch nicht geschehen, jetzt schon zusätzlich eine Telefonkette für jede Gruppe (eine für Gruppe A, eine für Gruppe B) organisieren könnten. So werden alle möglichst schnell erreicht.

Kinder aus einem positiv getesteten Pool müssen zunächst einmal in häusliche Quarantäne. Die Eltern müssen, nachdem wir uns bei Ihnen gemeldet haben, am darauf folgenden Morgen bis 8.45 Uhr das Röhrchen Ihres Kindes mit der gekennzeichneten Nachtestung (ebenfalls Lollitest) zur Schule (Sekretariat) bringen. Dieses Röhrchen für Zuhause erhalten alle Kinder zu Beginn des ersten Lollitests. Es kommt nur zum Einsatz, wenn ein Pool positiv ist. Vom Sekretariat geht die erneute Probe des positiven Pools wieder zum Labor. Da die einzelnen Test jetzt aber mit Namen codiert sind, kann das Kind oder die Kinder jetzt identifiziert werden, das oder die aller Wahrscheinlichkeit nach Corona haben. Genaueres zu dem gesamten Prozedere erhalten Sie, wie gesagt, sobald ich genauere Informationen habe.

Meiner Einschätzung nach ist der Lollitest eine kindgerechte und sehr sichere Methode des Testens. Er hat viele Vorzüge gegenüber dem jetzigen Selbsttest, der nur noch für die Lehrerinnen und Lehrer und die Betreuerinnen genutzt wird.

Absolut wichtig ist, dass Ihre Daten (Telefonnummer, Handynummer) aktuell sind. Nur so können wir Sie, im Falle des Falles, schnell und verlässlich erreichen. In den letzten Wochen haben wir bemerkt, dass insbesondere die Mobilfunknummern nicht immer stimmen.

Berücksichtigen Sie bitte auch, dass die Schule aus technischen Gründen und die Kolleginnen aus Persönlichkeitsgründen in der Regel mit unterdrückter Nummer bei Ihnen anrufen. Bitte gehen Sie in den nächsten Wochen, wenn die Tests beginnen, auch dann an Ihr Telefon, wenn der Anruf „Anonym“ anzeigt.

Sollte die Schule noch nicht öffnen, der Lollitest aber schon an der Schule vorhanden sein und die Logistik stehen, dann werden zunächst die Kinder in der Notbetreuung den Lollitest machen.

Geplant ist die Durchführung des Tests zunächst bis zu den Sommerferien.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick geben. Genauere Informationen folgen.

Ein kurzer Hinweis noch zu den beweglichen Ferientagen. Diese bleiben so bestehen, wie sie auf der Homepage aufgeführt sind. Sollte am Tag nach Fronleichnam Unterricht sein, so wird dies ein Wechselunterrichtstag in der Schule sein. Das Sportfest wird aller Wahrscheinlichkeit nach gestrichen. An den beweglichen Ferientagen hat die Betreuung geöffnet.

Ihnen und Ihren Familien einen herzlichen Gruß - Ihr - Andreas Geselbracht

 

Informationen aus dem MSB zum Lollitest an den Grundschulen vom 03.05.2021

>>>>>>>>Beginn der SchulMail des MSB NRW >>>>>>>>>

Informationen zu Corona-Testungen in den Grund- und Förderschulen sowie in den Schulen mit Primarstufe in Nordrhein-Westfalen

Sehr geehrte Schulleitungen, liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 27. April 2021 habe ich Sie über die Planungen des Ministeriums für Schule und Bildung informiert, flächendeckende PCR-Pooltestungen – auch bekannt unter der Bezeichnung „Lolli-Tests“ – an allen Grundschulen, den Förderschulen sowie an den weiteren Schulen mit Primarstufe des Landes Nordrhein-Westfalens einzuführen. Das Testverfahren wurde mittlerweile in einem Pilotprojekt mit 22 Kölner Schulen, darunter auch zwei Förderschulen, sehr erfolgreich über einen Zeitraum von drei Wochen erprobt. Die Zufriedenheit der Schulen mit dieser Art der Testung war im Rahmen des Pilotprojektes durchweg positiv. Das neue Testverfahren soll einen weiteren und wesentlichen Beitrag zu einem geregelten Unterrichtsalltag leisten und das weiterhin notwendige Testen soll besser und für die Schulen mit möglichst wenig Zeitaufwand in den täglichen Unterrichtsablauf integriert werden.

Das Lolli-Test-Verfahren beginnt am 10. Mai 2021

Heute möchte ich darüber informieren, dass es nach einer gemeinsamen und enormen Kraftanstrengung aller beteiligten Akteure und mit der wichtigen Unterstützung der Schulträger landesseitig fest vorgesehen ist, dieses alters- und zielgruppengerechte Testverfahren bereits ab dem 10. Mai 2021 an allen Grund- und Förderschulen sowie an den Schulen mit Primarstufe in ganz Nordrhein-Westfalen zum Einsatz zu bringen. Das Land hat hierzu alle notwendigen Voraussetzungen geschaffen.

Es handelt sich bei diesem Testverfahren um die Ihnen bereits aus anderen Zusammenhängen bekannte PCR-Methode. Diese Testmethode ist sensitiver als die Antigentests und identifiziert Infektionen auch bei niedriger Viruslast und damit wahrscheinlich geringerer Infektiosität. Dadurch und durch alle weiterhin umzusetzenden Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen erreichen wir eine größtmögliche Sicherheit und einen nochmals verbesserten Gesundheitsschutz für die Schülerinnen und Schüler sowie für Sie als Lehrkräfte im Präsenzbetrieb.

Die Schulträger übernehmen Verantwortung für über 400 Logistikrouten

Das Projekt ist auf landesweit fast 3.800 Schulstandorte ausgerichtet und erfordert täglich rund 35.000 Pooltestungen. Alle hierzu notwendigen Vorbereitungen wurden mit großem Einsatz vieler Beteiligter innerhalb nur weniger Wochen getroffen. Landesweit sind über 400 Routen für den Transport der Proben zwischen den Schulen und Laboren festgelegt worden. Eine Vielzahl von Routen umfasst dabei Schulen verschiedener Schulträger, die in eigener Verantwortung oder zusammen mit externen Dienstleistern den Transport der Proben zwischen den Schulen und den Laboren organisieren sollen. Für einen Großteil der Routen liegt uns bereits eine positive Rückmeldung von den jeweiligen Schulträgern vor. Die wenigen noch ausstehenden Rückmeldungen zur verbindlichen Übernahme aller Routen durch die Schulträger erwarten wir bis zum 4. Mai 2021.

Weitere Informationen zur Logistik kommen per Schulmail

Eine Information über den Status aller Routen erhalten Sie am Donnerstag, den 6. Mai 2021 mit einer weiteren Schulmail. Daraus ist dann für jede Grund- und Förderschule mit Primarstufe und für alle weiteren Schulen mit Primarstufe ersichtlich, ob und durch welchen Schulträger bzw. Dienstleister der Probentransport auf den jeweiligen Routen ab dem 10. Mai 2021 erfolgt. Zur finalen Absicherung der Startbereitschaft erfolgt eine letzte Abfrage per Web-Survey am Mittwoch, den 5. Mai 2021, die von allen Schulen bis Donnerstag, den 6. Mai 2021, 10 Uhr zu beantworten ist.

Für alle Schulen, die einer Route zugeordnet wurden, für die eine Schulträgerzusage bis zum 4. Mai 2021 jedoch noch nicht vorliegt, beginnt das neue Testverfahren voraussichtlich am 17. Mai 2021. Bis dahin sind in diesen Schulen für eine weitere Woche die Antigenschnelltests zu nutzen, um der Testpflicht mit zweimaliger Testung pro Woche nachkommen zu können.

Hinweise und Unterstützung für eine präzise Vorbereitung und Durchführung

Die Funktionsfähigkeit des neuen Testverfahrens hängt sehr von der verlässlichen und präzisen Unterstützung und Begleitung der maßgeblichen Akteure ab. Ganz wichtig ist dabei auch die Mitwirkung der Schulen, die mit einer guten Vorbereitung beginnt. Alle hierzu wesentlichen Informationen und Unterstützungsmaterialien möchte ich Ihnen mit dieser Mail zukommen lassen. Weitere und begleitende Informationen finden Sie im Bildungsportal unter http://www.schulministerium.nrw/lolli-tests. Nutzen Sie diese Informationen, die in den folgenden Tagen sukzessive erweitert werden, zur Vorbereitung des neuen Testverfahrens.

Kontaktaufnahme durch die Labore

Bereits ab morgen wird das für Sie zuständige Labor auf Sie zukommen und die Testmaterialien zustellen. Hierzu hatten wir schon im Rahmen der Informationsveranstaltung am 27. April 2021, an der mehr als 7500 Personen teilgenommen haben, grundlegende Hinweise zum Ablauf und zur Organisation gegeben. Um in der gesamten Fläche Nordrhein-Westfalens eine schnelle Auswertung der Pooltests aus den Schulen zu ermöglichen, werden verschiedene, besonders leistungsfähige Labordienste diese Aufgabe übernehmen. Die Verfahrensweise der Labore ist sehr ähnlich, aber nicht identisch. Deshalb wird sich das der Schule zugeordnete Labor bei Ihnen über Ihr elektronisches Dienstpostfach oder per Telefon melden. Auf diesem Wege erhalten Sie wichtige Informationen darüber, wann Sie mit der Lieferung der Testmaterialien rechnen können, welche Rahmenbedingungen für die Lagerung dieser Testmaterialien gelten und wie die Proben im Vorfeld der Abholung durch Sie vorzubereiten sind (Form der Etikettierung, Beschriftung usw.). In jedem Fall ist es erforderlich, dass Sie bis zum Freitag, 7. Mai 2021, die Schülerinnen und Schüler der   Lerngruppen (bzw. der Betreuungsgruppen in den Fällen, in denen ab dem 10. Mai 2021 ausschließlich Distanzunterricht stattfindet) in Pools einteilen und die gelieferten Materialien so konfektionieren, dass eine erste Testung am kommenden Montag sichergestellt ist.

Benennung von Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern

Über die für Sie jeweils zuständige Schulaufsicht haben Sie eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner für das Testgeschehen in Ihrer Schule benannt. Das für Sie zuständige Labor wird mit Ihnen nun das genaue Verfahren zur Rückmeldung der Testergebnisse abstimmen. Die benannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind die zentralen Personen, um vor allem bei positiven Testergebnissen die weiteren richtigen Schritte einleiten zu können. Bei positiven Testergebnissen kommt es darauf an, schnell die Informationskette zu den Lehrkräften und Eltern in Gang zu setzen, so dass die Kinder, die zu einem positiven Pool gehören, am kommenden Tag nicht in die Schule kommen, sondern noch einmal – jetzt anhand einer individuellen Probe – mit der PCR-Methode getestet werden. Die genaueren Informationen und Abläufe sowie die unterstützenden Materialien finden Sie ebenfalls im Bildungsportal unter http://www.schulministerium.nrw/lolli-tests.

Transport der Proben von der Schule zum Labor

Die Verantwortung für den Transport der von Ihnen zum vereinbarten Zeitpunkt am vereinbarten Ort bereitzustellenden Proben übernehmen die Kommunen als Schulträger. Ob Ihr Schulträger für Ihre Schule zuständig ist, hängt von der Gesamtverantwortung für die Route ab, auf der Ihre Schule liegt. Von der zuverlässigen Bereitstellung und Abholung der Proben hängt wesentlich ab, dass Ihnen das Labor zum vereinbarten Zeitpunkt die erforderliche Rückmeldung über die Testergebnisse geben kann. Mit den Kommunen ist vereinbart, dass der Fahrer/die Fahrerin vor Start des Projektes eine „Testfahrt“ durchführt.

Vorgehensweise bei positiven Test-Pools

Die Labore übermitteln das positive Testergebnis an die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Schule. Danach erfolgt die Informationsweitergabe an die betroffenen Lehrkräfte und Eltern der entsprechenden Kinder in der für die jeweilige Schule abgesprochenen und festgelegten Form. Die Eltern werden um die Entnahme und Rückgabe der Einzelproben im erforderlichen Zeitraum gebeten. Schülerinnen und Schüler, die einem Pool angehören, der ein positives Testergebnis erhalten hat, gelten als Corona-Verdachtsfälle. Die Eltern nehmen sie in häusliche Isolation.

Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts nach positiver Pool-Testung

Die Vorlage eines negativen Ergebnisses bei der Nachtestung zur Pool-Auflösung oder durch die Vorlage eines von den Eltern veranlassten PCR-Tests über den Hausarzt ist Grundvoraussetzung für die Wiederteilnahme von Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht – diese Konsequenz muss sehr klar und eindeutig gegenüber den Eltern kommuniziert werden. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass bei der vollständigen Nachtestung der Schülerinnen und Schüler eines positiven Pools kein infiziertes Kind ermittelt werden kann, bedarf es einer weiteren Nachtestung durch Haus- bzw. Kinderärzte im Rahmen individueller PCR-Tests. Deshalb ist es wichtig, nochmals darauf hinzuweisen, dass die dringend notwendige Beteiligung an der Nachtestung im Rahmen der Auflösung eines positiven Pools aktiv gegenüber den Eltern kommuniziert werden muss. Denn bei diesen Nachtestungen sind die Gesundheitsämter nicht involviert, da diese von einem positiven Pool-Test-Ergebnis keine Kenntnis haben. Beteiligen sich die Eltern nicht an der Nachtestung zur Pool-Auflösung, müssen sie selbst aktiv auf ihre Haus- bzw. Kinderärzte zugehen, damit diese eine bestätigende PCR-Testung veranlassen können. Vorher ist eine Rückkehr in die Schule nicht möglich. Um das Testverfahren erfolgreich in Gang zu setzen, ist es wichtig, die Eltern über diese Abläufe präzise zu informieren. Auch dazu stellen wir Ihnen zeitnah unter http://www.schulministerium.nrw/lolli-tests Musterbriefe und weitere Informationen zur Verfügung, die Sie verwenden können.

Von dem Verfahren unberührt bleiben die notwendigen Quarantänemaßnahmen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler durch die zuständige Behörde als Kontaktperson identifiziert wird.

Anpassung des Wechselmodells für einen sicheren Test-Rhythmus

Die verpflichtende zweimalige Testung aller Schülerinnen erfordert es, den täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht vorzusehen, grundsätzlich in einem zweiwöchigen Rhythmus. Das bedeutet bei geteilten Klassen für einen Zeitraum von zwei Wochen, dass die Gruppe A am Montag, Mittwoch, Freitag, Dienstag, Donnerstag in der Schule präsent ist, die Gruppe B am Dienstag, Donnerstag, Montag, Mittwoch, Freitag (eine grafische Darstellung einschließlich der Übersicht bis zu den Sommerferien finden Sie neben anderen Informationen ab sofort im Bildungsportal unter http://www.schulministerium.nrw/lolli-tests. Testtage sind für die Gruppe A in der ersten Woche der Montag und Mittwoch, in der zweiten Woche der Dienstag und Donnerstag. Für die Gruppe B sind die Testtage der Dienstag, Donnerstag, Montag und Mittwoch im Zeitraum von 14 Tagen. So ist eine engmaschige und kontinuierliche Überwachung des Infektionsgeschehens in der Schule gegeben. Dazu trägt auch die hoch sensitive Testmethode bei, die eine mögliche Infektion auch bei einer niedrigen Viruslast erkennt und eine Ausbreitung gerade bei häufig asymptomatischem Verlauf bei jungen Schülerinnen und Schülern verhindert. Bei dem täglichen Wechselmodell ist außerdem gewährleistet, dass bei einer positiven Pool-Testung die für den Folgetag vorgesehenen Einzeltestungen am Tag des Distanzunterrichts vorgenommen werden können. Auch dies trägt zu größtmöglicher Sicherheit in der Schule bei.

Ausnahmen vom Wechselmodell nur nach Genehmigung

Sollten Sie im Einzelfall von diesem Wechselmodell abweichen wollen, ist bei der zuständigen Schulaufsicht eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Zwingend erforderlich ist eine pädagogische Begründung, aber auch der Nachweis, dass am Folgetag der Testung bei einer Positivtestung eine Präsenz der betroffenen Schülerinnen und Schüler vermieden werden kann und die logistischen Erfordernisse der Laborbelieferung nicht beeinträchtigt sind.

Die Einführung der Lolli-Tests und die Pädagogische Betreuung

Die pädagogischen Betreuungsangebote bleiben unverändert bestehen und werden in das neue Testverfahren in geeigneter Weise integriert. Schülerinnen und Schüler, die an der pädagogischen Betreuung teilnehmen, bleiben Teil des Pools ihrer regulären Lerngruppe. Sollte dieser Pool positiv auf SARS-COVID 19 getestet werden, dann dürfen sie solange auch nicht an der Betreuung teilnehmen, bis die Eltern einen negativen PCR-Test vorlegen.

Besondere Regelungen an Förderschulen

Der „Lolli-Test“ ist so konzipiert, dass er auch an den öffentlichen und privaten Förderschulen zu einer deutlichen Verbesserung der Abläufe führen kann und daher auch in diesen Schulen – mit Ausnahme der Förderschulen allein der Sekundarstufe II – angewendet werden soll. Hierbei haben wir nicht nur die Primarstufe in den Blick genommen, sondern uns dazu entschieden, aufgrund der vielfach stufenübergreifend geführten Förderschulen die „Lolli-Tests“ nach dem Prinzip „eine Schule – ein Testverfahren“ für alle Schülerinnen und Schüler der Schule einzuführen. Es kommt hinzu, dass der „Lolli-Test“ insbesondere für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarfen außerhalb der Lern- und Entwicklungsstörungen eine deutlich bessere Anwendbarkeit und Praxistauglichkeit aufweist. Grundsätzlich ist es daher auch an den Förderschulen notwendig, den Wechselunterricht, sofern er angesichts der derzeitigen Inzidenzwerte möglich ist, auf das oben bei den Grundschulen beschriebene Wechselmodell umzustellen.

Die übliche Verfahrensweise bei einem positiven Testergebnis im Pool ist für die Mehrzahl der Förderschulen – also der Förderschulen mit den Förderschwerpunkten im Bereich den Lern- und Entwicklungsstörungen – analog zum Verfahren in den Grundschulen zu gestalten.

Der Lolli-Test kommt grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler an Förderschulen

Wie bereits erwähnt, ist der „Lolli-Test“ so konzipiert, dass er auch an den öffentlichen und privaten Förderschulen zu einer deutlichen Verbesserung der Abläufe führen kann und daher auch in diesen Schulen – mit Ausnahme der Förderschulen allein der Sekundarstufe II – angewendet werden soll. Allerdings gibt es Besonderheiten im Bereich der Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung, auf die ich hier kurz eingehen will.

Präsenzunterricht an Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung

§1 Coronabetreuungsverordnung in der ab dem 23. April 2021 geltenden Fassung setzt die Bestimmungen des geänderten Infektionsschutzgesetzes des Bundes in Landesrecht um. Bei einem Inzidenzwert in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt, der an drei aufeinander folgenden Tagen über 165 liegt, ist am übernächsten Tag nur noch Distanzunterricht möglich. Davon sind Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen möglich. Diese Regelungen hat das Ministerium für Schule und Bildung mit der SchulMail vom 22. April 2021 mit Blick auf die Förderschulen dahingehend getroffen, dass die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung weiter im Präsenzunterricht bleiben. Diese beiden Förderschul-Typen sind bereits seit ihrer Einrichtung im Schulgesetz unter einen besonderen Status gestellt als gebundene Ganztagsschulen im Sinne des § 9 des Schulgesetzes. Schon seit Schulgründung stand für diese Schulen immer im Hintergrund auch die Aufgabe, Entlastung der Familien von Kindern mit komplexen Behinderungen in Pflege und Versorgung zu gewährleisten. Es ist aber gerade für diese oftmals sehr komplex beeinträchtigten Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung, strukturierende, ritualisierte und kontinuierliche Lernangebote zu erhalten, um ihre basalen Lernkompetenzen zu stabilisieren.

Diese Förderschulen haben oftmals ein sehr großes Einzugsgebiet, der Weg zur Schule erfolgt mit einem ausdifferenzierten Fahrtensystem, das durch den Schulträger organisiert wird. Im Falle einer positiven Pool-Testung ist es für die Eltern dieser Kinder mit häufig sehr komplexen Behinderungen sehr aufwändig, die Einzelprobe als Kontrollprobe zur erforderlichen Zeit zurück in die Schule zu bringen, da sie ihre Kinder nicht ohne Betreuung in der häuslichen Umgebung belassen können, um die weite Streckendistanz zu ihrer Förderschule zu bewältigen.

Als organisatorische und logistische Erleichterungen für die Eltern wird an diesen Förderschulen an jedem Testtag nach der ersten Poolprobe noch eine zweite Probe als Einzelprobe in der Schule entnommen, personalisiert, etikettiert und in der Schule zurückbehalten.

Für den Fall einer positiven Pooltestung in der Lerngruppe kann dann die Laboreinsendung dieser personalisierten Proben am Folgetag erfolgen. Im Normalfall eines negativen Pooltestungsergebnisses können diese Proben problemlos, da nicht infektiös, im Hausmüll entsorgt werden. Bei der Identifikation der Person mit einem positiven Befund wird dann das übliche Verfahren der behördlich angeordneten Quarantäne eingeleitet.

Hinsichtlich der Einführung des neuen Testverfahrens gilt demnach:

Weitere Schulen mit Primarstufe

Neben den Grundschulen und Förderschulen gibt es unter den Schulen in Nordrhein-Westfalen auch einige schulstufenübergreifend geführte Schulen, bei denen nun ebenfalls die Testverfahren auf den „Lolli-Test“ umgestellt werden sollen. Dazu gehören unter anderem die PRIMUS-Schulen, eine Volkschule, die Laborschule sowie einige Ersatzschulen mit Primarstufe in privater Trägerschaft. Bei ihnen wird das Verfahren analog zum beschriebenen Modell für die Grundschulen umgesetzt, wobei alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen einbezogen werden.

Formen des Schulbetriebs in Abhängigkeit der Inzidenz

Der Schul- und Unterrichtsbetrieb findet in Nordrhein-Westfalen auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes des Bundes sowie des § 1 Coronabetreuungsverordnung in Abhängigkeit vom maßgeblichen Inzidenzwert 165 grundsätzlich als Distanz- oder Wechselunterricht statt. Für den Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen gelten für die unterschiedlichen Bereiche nachfolgende Regelungen:

Wechselunterricht bei einer stabilen Inzidenz unter 165

Der Unterricht findet in allen beteiligten Schulen – außer in den soeben behandelten Förderschulen Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung und für die Abschlussklassen – in geteilten Klassen in einem täglichen Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht statt. An allen Tagen wird parallel dazu die pädagogische Betreuung angeboten.

Distanzunterricht bei einer Inzidenz über 165

Hinweis zum Umgang mit vorhandenen Selbsttests

In den letzten Wochen sind flächendeckend für alle Schulen in Nordrhein-Westfalen Antigenselbsttests beschafft und verteilt worden. Die Kalkulation bezog sich dabei auf einen regulären Präsenzunterricht mit zwei Testungen in der Woche. Derzeit ist der Bedarf jedoch insbesondere aufgrund von Unterrichtsformaten in Distanz deutlich niedriger. Dies führt an vielen Schulen zu hohen Beständen an Antigenselbsttests. Für die kommenden Wochen besteht noch eine vertraglich festgelegte Abnahmeverpflichtung. Bis zu den Sommerferien reduzieren sich die Liefermengen jedoch deutlich, so dass ein Rückgriff auf diese Reserven notwendig sein wird. Es ist daher vorgesehen, dass Sie die kommenden Lieferungen annehmen und die vorübergehend überzähligen Antigenselbsttests bevorraten. Für die am Lolli-Testverfahren teilnehmenden Schulen werden diese Tests auch weiterhin für die Beschäftigten an diesen Schulen benötigt.

Das Ministerium für Schule und Bildung beabsichtigt, durch geeignete organisatorische Maßnahmen überzählige Antigenselbsttests für andere Schulen, an denen Bedarfe bestehen, verfügbar zu machen. Grundlage dieses Bestandsmanagements bilden die Ihnen bekannten Umfragen, in die auch bereits Fragen zu Beständen integriert sind. Um eine bestmögliche Steuerung zu ermöglichen, möchte ich Sie dringend bitten, auch künftig an diesen Umfragen teilzunehmen und die entsprechenden Fragen präzise zu beantworten.

Hotline für Fragen und Anregungen

Bei der für Sie zuständigen Bezirksregierung ist eine Hotline eingerichtet, die grundsätzliche Fragen von Schulen, Laboren und Transporteuren zur Testung beantwortet. Die Kontaktdaten der Bezirksregierungen finden Sie hier:

Bezirksregierung Funktionspostfach Telefon-Hotline: 
Arnsberg
Detmold
Düsseldorf
Köln
Münster

Die Hotline beantwortet keine Fragen von Eltern und weiteren Personen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Kontaktdaten nicht ohne Weiteres weitergeben.

Sehr geehrte Schulleitungen, liebe Kolleginnen und Kollegen,

mir ist sehr bewusst, dass es bei einem anspruchsvollen Verfahren wie diesem auf das gute und reibungslose Zusammenwirken aller am Prozess Beteiligten ankommt und dass bei einem so groß angelegten Vorhaben an der ein oder anderen Stelle auch Anlaufschwierigkeiten auftreten können. Nichtsdestotrotz bin ich sicher, dass sich das zunächst bis zu den Sommerferien vorgesehene Lolli-Testverfahren in der praktischen Umsetzung schnell bewährt und einen weiteren und wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit für alle Beteiligten in den teilnehmenden Schulen leisten wird. Lassen Sie uns das Projekt gemeinsam zu einem Erfolg machen! Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre engagierte Unterstützung und Mitwirkung.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

<<<<<<<<<< Ende der SchulMail des MSB NRW <<<<<<<<<<

Diese Nachricht wurde Ihnen im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB NRW) übermittelt.

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich an Schuljahr2020-2021@msb.nrw.de, 0211 5867 3581.

Ferner wird auf die regelmäßig aktualisierten „Allgemeinen Informationen zum Schulbetrieb“ im Bildungsportal verwiesen (https://www.schulministerium.nrw/themen/schulsystem/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten)

HINWEIS: Falls vorhandene Links in dieser Nachricht nicht richtig angezeigt werden, sollten Sie diese kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen.

Update: 16.04.2021

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wir haben soeben erfahren, dass in Duisburg, aufgrund der hohen Werte, ab Montag der kommenden Woche der Distanzunterricht bis auf weiteres gilt. Die Notbetreuung bleibt aber bestehen.

Die Kolleginnen und Kollegen waren bis gerade in einer Konferenz und werden jetzt wieder die Planungen für den Distanzunterricht aufnehmen. Der Rhythmus bleibt der gleiche wie in der jetzigen Woche.

Noch einmal hier der Hinweis darauf, dass die Sprechzeiten am Dienstag und Donnerstag für Kinder, die Hilfestellungen brauchen, nach vorheriger Anmeldung bei der Klassenlehrerin genutzt werden können.

Da die Kolleginnen am Montagmorgen in den Videokonferenzen sind, wird neues Material über Iserv am Montag Nachmittag zugeschickt. Ihnen allen ein schönes Wochenende!

 

Es grüßt - Andreas Geselbracht Schulleiter

 

Update: 15.04.2021: 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

sicherlich haben Sie schon mitbekommen, dass die Schulen in NRW ab dem kommenden Montag (19.04.21) wieder in den Wechselunterricht gehen sollen. Die Email des MSB im Wortlaut habe ich zur Information auf unsere Homepage gesetzt.

In Duisburg sehen die Zahlen nicht gut aus. Es kann sein, dass wir am Montag doch nicht öffnen dürfen. Dies wird wahrscheinlich ziemlich kurzfristig entschieden. Ich bitte Sie von daher, auch am Wochenende in das IServpostfach Ihres Kindes zu schauen. Sobald ich von einer doch nicht stattfindenden Öffnung erfahre, werde ich Sie kurzfristig informieren. Bis dahin gehen wir aber von einer Öffnung am Montag im Wechselunterricht aus. Es würden dann die Kinder am Montag zur Schule kommen, die am Donnerstag vor den Ferien das letzte Mal in der Schule waren.

Die Betreuung läuft so, wie sie schon vor den Ferien durchgeführt wurde. Für Kinder, die nicht anders untergebracht werden können, ist Betreuungszeit von 8.00 bis maximal 16.00 Uhr. Kinder, die an ihren Präsenztagen in der Schule auch Betreuung brauchen, können auch wieder in die Betreuung gehen. Ich gehe jetzt davon aus, dass es sich bei den Betreuungskindern ab kommenden Montag um die selben Kinder handelt, die jetzt schon für die Notbetreuung angemeldet sind. Diese brauchen sich nicht erneut anzumelden. Wenn Sie Ihr Kind zurzeit noch nicht in der Notbetreuung haben, aber ab der kommenden Woche einen Platz brauchen, dann schreiben Sie bitte eine Mail an die Schuladresse: ggs.albertschweitzer@stadt-duisburg.de. Bitte Vornamen und Namen, Klasse und gewünschte Betreuungszeit angeben. Sie erhalten dann von mir eine kurze Rückbestätigung.

Sollte der Schulbetrieb am kommenden Montag in Duisburg nicht aufgenommen werden können, dann läuft die Notbetreuung aber trotzdem.

Ein Wort noch zum Distanzunterricht. Es scheint wohl bei einigen Eltern Unklarheit über die Sprechzeiten per IServ dienstags und donnerstags zu geben. Es handelt sich nicht um Sprechtagzeiten wie etwa beim Elternsprechtag. Kinder können vielmehr für diese Tage einen Termin mit der Klassenlehrerin vereinbaren und um individuelle Hilfestellungen bitten, wenn sie beispielsweise etwas nicht verstanden haben. Der geäußerte Vorwurf, die Kinder würden ihre Lehrerin ja nur zweimal die Woche im Distanzunterricht sehen, ist von daher nicht haltbar. Der Kern des Distanzunterrichts ist in den Grundschulen aber eindeutig das bereitgestellte Material und sind nicht die Videokonferenzen. Ein Vergleich mit der Vorgehensweise in den weiterführenden Schulen ist nicht sinnvoll.

Alle Fragen zum Testen entnehmen Sie bitte der Mail des MSB. Das Kollegium trifft sich morgen, um sich mit der Testung vertraut zu machen. Mittelfristig soll wohl ein Test an die Grundschulen geliefert werden, der kindgerechter durchgeführt werden kann. Bis dahin müssen wir uns aber der Herausforderung stellen.

Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Restwoche! Bleiben Sie gesund und versuchen Sie entspannt zu sein.

Es grüßt - Andreas Geselbracht Schulleiter

 

Brief des MSB vom 14.04.2021

 

>>>>>>>>>>> Beginn der SchulMail des MSB NRW >>>>>>>>>

Schulbetrieb im Wechselunterricht ab Montag, 19. April 2021

Coronaselbsttests an Schulen - Testpflicht

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

aufgrund des weiterhin dynamischen Infektionsgeschehens und mit Blick auf die unklare Datenlage zum Infektionsgeschehen als unmittelbare Folge der Ostertage hatte die Landesregierung Mitte der vergangenen Woche die Entscheidung getroffen, nach den Osterferien den Schulbetrieb zunächst ganz überwiegend im Distanzunterricht zu führen. Aufgrund einer Gesamtbewertung der aktuellen Lage hat die Landesregierung entschieden, dass alle Schulen ab dem kommenden Montag, 19. April 2021, wieder zu einem Schulbetrieb im Wechselunterricht zurückkehren können. Damit leben die Regeln für den Schulbetrieb aus der unmittelbaren Zeit vor den Osterferien wieder auf.

Diese für das Land Nordrhein-Westfalen vorgesehenen Regelungen zum Schulbetrieb orientieren sich an der in der parlamentarischen Beratung befindlichen Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene. Die Bundesregierung hat sich mit Beschluss vom 13. April 2021 für eine unmittelbare gesetzliche Untersagung des Schulbetriebs in allen Ländern ausgesprochen, wenn eine Inzidenz von 200 überschritten wird. Ausgenommen werden können Abschlussklassen, falls die einzelnen Länder dieses regeln. Auch eine Notbetreuung ist in jedem Fall zulässig. Gleichwohl sind wir der Ansicht, dass die Dynamik des Infektionsgeschehens uns weiter zur Vorsicht zwingt. Wir kehren daher zum Wechselunterricht, wie ihn die Schulen vor den Osterferien konzipiert und praktiziert haben, zurück. Für die Fortsetzung der pädagogischen Betreuung gelten die Regelungen aus der SchulMail vom 14. Februar 2021.

Der Gesetzentwurf auf Bundesebene sieht vor, dass auch jenseits einer Inzidenz von 100 bis hin zu einer 200’er Inzidenz ein uneingeschränkter Schulbetrieb zulässig sein soll, allerdings flankiert durch eine Testpflicht an den Schulen. Eine solche Testpflicht gilt in Nordrhein-Westfalen bereits seit dem 12. April 2021 an allen Schulen.

Testpflicht an Schulen in Nordrhein-Westfalen

Wie oben erwähnt gilt seit dem 12. April nun eine Pflicht zur Testung in den Schulen. Sie ist so formuliert, dass die Teilnahme an wöchentlich zwei Tests zur Voraussetzung für den Aufenthalt in der Schule gemacht wird. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat die dafür erforderlichen Rechtsgrundlagen in der Coronabetreuungsverordnung erlassen. Der aktuelle Verordnungstext ist auf der Webseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales allgemein zugänglich: https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/210410_coronabetrvo_ab_12.04.2021_lesefassung.pdf .

Ergänzend zu meinen Hinweisen für die Durchführung von Selbsttests möchte ich Ihnen mit Blick auf die Testpflicht mit dieser SchulMail zusätzliche Informationen geben.

An den wöchentlich zwei Coronaselbsttests nehmen alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das sonstige an der Schule tätige Personal teil.

  1. Für die Schülerinnen und Schüler werden die Coronaselbsttests ausschließlich in der Schule durchgeführt. Es ist nicht zulässig, sie den Schülerinnen und Schülern nach Hause mitzugeben (siehe aber auch Nr. 7 und Nr. 12)
  2. Für die Schülerinnen und Schüler finden die Selbsttests unter der Aufsicht des schulischen Personals statt. Die wöchentlichen Testtermine setzt die Schulleitung fest (vgl. auch SchulMail vom 15. März 2021).
  3. Auch die Teilnahme an der pädagogischen Betreuung setzt die Teilnahme an wöchentlich zwei Coronaselbsttests voraus.
  4. Die Lehrerinnen und Lehrer und das sonstige an der Schule tätige Personal sind auf Grund des Beamten- oder Arbeitsrechts zur Teilnahme an den Selbsttests verpflichtet.
  5. Lehrerinnen und Lehrer und das sonstige an der Schule tätige Personal können die Tests in der Schule oder zu Hause durchführen. Über die Teilnahme sowie im Falle eines positiven Testergebnisses unterrichten sie unverzüglich die Schulleiterin oder den Schulleiter oder eine von ihr oder ihm beauftragte Person.
  6. Wer einen höchstens 48 Stunden alten Negativtest einer anerkannten Teststelle vorlegt, zum Beispiel eines Testzentrums des öffentlichen Gesundheitsdienstes, muss nicht am Selbsttest teilnehmen.
  7. Die Schulleiterin oder der Schulleiter schließt Personen, die nicht getestet sind, vom Schulbetrieb (in Form des Präsenzbetriebes bzw. der pädagogischen Betreuung) aus.
  8. Die Schule weist die Eltern nicht getesteter Schülerinnen und Schüler auf ihre Verantwortung für den regelmäßigen Schulbesuch ihres Kindes (§ 41 Absatz 1 Satz 2 Schulgesetz NRW) und die Gefahren für den Schul- und Bildungserfolg hin. Nicht getestete Schülerinnen und Schüler haben keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts.
  9. Eine Ausnahme von der Testpflicht gilt für die Tage der schulischen Abschlussprüfungen und Berufsabschlussprüfungen. Auch nicht getestete Schülerinnen und Schüler dürfen wegen der besonderen Bedeutung daran teilnehmen. Diese Prüfungen werden aber räumlich getrennt von den Prüfungen getesteter Schülerinnen und Schüler durchgeführt.
  10. Es ist davon auszugehen, dass es auch bei Berufsabschlussprüfungen der zuständigen Stellen, die in den Berufskollegs stattfinden, nicht getestete Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer geben kann. Da diese entsprechend der Vorgaben ihre Prüfung in getrennten Räumen der Berufskollegs ablegen müssen, sind die Schulleitungen gehalten, in Abstimmung mit ihrem Schulträger an den Prüfungstagen der Berufsabschlussprüfungen die räumlichen Kapazitäten durch verstärkte Nutzung von Distanzunterricht bereitzustellen.
  11. Soweit für Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs Teilzeitunterricht oder in anderen Schulen Unterricht nur an einem Tag oder nur an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in einer Woche erteilt wird, nehmen sie an nur einem Coronaselbsttest teil.
  12. Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann zulassen, dass anstatt von Coronaselbsttests für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, die sich nicht selbst testen können, ein solcher Test am Tag des Schulbesuchs oder am Vortag unter elterlicher Aufsicht stattfindet. In diesem Fall müssen die Eltern als Voraussetzung für die Teilnahme ihres Kindes am Unterricht schriftlich versichern, dass das Testergebnis negativ war.
  13. Das Datum der Selbtstests, die getesteten Personen und die Testergebnisse werden von der Schule erfasst und dokumentiert. Sie werden nicht an Dritte übermittelt und nach 14 Tagen vernichtet. Diese ausdrückliche Regelung in der Coronabetreuungsverordnung trägt den Belangen des Datenschutzes Rechnung.
  14. Die Schulleiterinnen und Schulleiter weisen Personen mit positivem Testergebnis auf ihre Rechtspflichten zum Umgang mit einem positiven Coronaselbsttest hin (siehe dazu § 13 Coronatest- und Quarantäneverordnung) und informieren das Gesundheitsamt (siehe dazu Nr. 16). Die betroffene Person muss von der Teilnahme am (Präsenz-)Schulbetrieb bzw. der Notbetreuung ausgeschlossen werden. Sie muss sich in der Folge in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt unverzüglich einem PCR-Test unterziehen und kann erst nach Vorlage eines negativen Ergebnisses wieder am Schulbetrieb teilnehmen.
  15. Die Schule gewährleistet – soweit erforderlich - die Aufsicht über die in der Schule positiv getesteten Schülerinnen und Schüler, bis die Eltern sie dort abholen oder von einer beauftragten Person abholen lassen.
  16. Bei einer positiven Corona-Testung in der Schule muss eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat jetzt ausdrücklich klargestellt, dass diese Pflicht aus § 6 in Verbindung mit § 8 Abs. 1 Nr. 7 Infektionsschutzgesetz abzuleiten ist. Im Übrigen sollte in der besonders belastenden Anlaufzeit die Testung der Lehrerinnen und Lehrer nicht durch die Ausstellung von sog. Arbeitgeberbescheinigungen über negative Selbsttestungen belastet werden. Da es sich dabei aber um ein attraktives Angebot für alle an Schulen Beschäftigten handelt, sollen hierfür zeitnah die Voraussetzungen geschaffen werden.

Ich weiß, dass die Durchführung von Tests die Schulen vor große Aufgaben stellt. Das gilt vor allem für die Grundschulen und die Förderschulen der Primarstufe, die mit dem Testen noch keine Erfahrungen sammeln konnten und sich dennoch bereits im Rahmen der pädagogischen Betreuungsangebote damit vertraut machen mussten.

Bereits in der SchulMail vom 15. März habe ich Sie ausführlich über den Einsatz von Selbsttests für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen informiert. Diese Hinweise gelten nunmehr auch für die Grundschule und die Förderschulen.

Vor dem Hintergrund mehrfacher Nachfragen ist mir der Hinweis wichtig, dass der nun zur Verfügung stehende Test (Siemens-Healthcare) in der gesamten Landesverwaltung zum Einsatz kommt. Mit Rücksicht auf die Beschaffungsmenge, die Marktsituation sowie den großen Zeitdruck, mit dem das notwendige Vergabeverfahren durchgeführt werden musste, konnte nur für dieses Testverfahren der Zuschlag erteilt werden, ohne dass eine Auswahlmöglichkeit bestand. Das Ministerium wird aber bei den weiteren Beschaffungsvorgängen im Rahmen des Möglichen darauf achten, dass Testverfahren zum Zuge kommen, die in besonderer Weise alters- und kindgerecht durchgeführt werden können. Dabei wird auch an alternativen Testverfahren insbesondere für die Grund- und Förderschulen gearbeitet.

In diesem Zusammenhang ist es mir wichtig, Sie schon jetzt darauf hinzuweisen, dass für Grund- und Förderschulen im Zusammenhang mit diesen alternativen Testverfahren voraussichtlich ein Wechselmodell mit geteilten Klassen und einen täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht erforderlich ist. Dieses Modell ist bereits jetzt das am häufigsten praktizierte.

Die Lehrerkollegien und das sonstige an der Schule tätige Personal leisten mit ihrer Beteiligung an den Testungen einen wesentlichen Beitrag dazu, auch in der Dritten Welle der Pandemie Zeiten eines schulischen Präsenzbetriebs zu ermöglichen. Dafür gilt Ihnen allen mein ausdrücklicher Dank.

Soweit sich neue Entwicklungen ergeben, werde ich Sie so schnell wie möglich informieren. Dies gilt insbesondere, wie oben erwähnt, für die Weiterentwicklung bzw. Vereinfachung der Testungen insbesondere an Grund- und Förderschulen, an der wir mit Nachdruck arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter
<<<<<<<<<<< Ende der SchulMail des MSB NRW <<<<<<<<<<

Diese Nachricht wurde Ihnen im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB NRW) übermittelt.

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich an Schuljahr2020-2021@msb.nrw.de, 0211 5867 3581.

Ferner wird auf die regelmäßig aktualisierten „Allgemeinen Informationen zum Schulbetrieb“ im Bildungsportal verwiesen (https://www.schulministerium.nrw/themen/schulsystem/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten)

HINWEIS: Falls vorhandene Links in dieser Nachricht nicht richtig angezeigt werden, sollten Sie diese kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen.

Update vom 12.04.2021

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

gerade sind die Schnelltest in der Schule angekommen, nachdem sie eigentlich schon für den letzten Mittwoch avisiert waren.

Ab morgen müssen alle Kinder der Notbetreuung zweimal wöchentlich in der Schule getestet werden oder eine aktuelle Bescheinigung eines Testzentrums bei uns vorlegen. Ansonsten dürfen sie die Notbetreuung nicht weiter aufsuchen. Gleiches gilt natürlich auch für die Lehrerinnen und Lehrer.

Sollte der Schulbetrieb in der nächsten Woche wieder aufgenommen werden, so müssen alle Schülerinnen und Schüler ebenfalls zweimal wöchentlich in der Schule getestet werden bzw. einen aktuellen negativen Test eines Testzentrums vorlegen. Auch hier gilt, dass Kinder nur am Schulbetrieb teilnehmen dürfen, wenn sie getestet sind. Wir werden immer von Montag bis Donnerstag jeweils zweimal vor der großen Pause testen. Im Falle eines positiven Schnelltests werden wir damit behutsam und pädagogisch angemessen umgehen und Sie informieren.

Zur Info: Der in der Schule vorliegende Test ist von der Firma Siemens Healthineers - CLINITEST Rapid COVID-19 Antigen Test.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich nicht in Diskussionen einsteigen werde, ob die Testpflicht in der Schule angemessen oder vertretbar ist. Das Land NRW, als mein Dienstherr, hat diese Entscheidung getroffen und ich habe lediglich auf die Einhaltung und Umsetzung der Vorschriften zu achten. Bei Beschwerden bin ich der falsche Ansprechpartner, zumal ich auch überhaupt keinen Handlungsspielraum habe.

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute für die anstehende Woche

 

Es grüßt - Andreas Geselbracht

 

Update vom 08.04.2021:

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

vor wenigen Minuten hat uns die Mail des MSB erreicht. Sie finden sie im Wortlaut
auf unserer Homepage.

Die Klassenlehrerinnen werden sich ebenfalls mit einer Mail über IServ am Sonntag an Sie wenden.
Dort erfahren Sie genaueres zum Distanzunterricht.

Die Grobstruktur bleibt die gleiche wie im letzten Distanzunterricht.  Montag und Mittwoch werden wieder Videokonferenztage sein, Dienstag
und Donnerstag dienen für mögliche individuelle Sprechstunden mit der Lehrerin. Genaue Zeitangaben erfolgen, wie oben bereits gesagt, durch die Kolleginnen.

Für Kinder, die zuhause nicht angemessen betreut werden können, gibt es wieder eine
Notbetreuung. Die Betreuung wird von 8.00 bis maximal 16.00 Uhr in den Räumen GT 1, 2 und 3 durchgeführt.

Wenn Sie wirklich dringend einen Betreuungsplatz benötigen, dann schreiben Sie bitte an unsere Schulmail: ggs.albertschweitzer@stadt-duisburg.de.
Bitte geben Sie dabei den Namen und Vornamen des Kindes an, die Klasse, die Tage für die Betreuung und die Uhrzeiten.

Wir gehen zunächst einmal davon aus, dass der Distanzunterricht nur eine Woche dauert.

Ich werde den Empfang der Email dann kurz bestätigen. Damit ist die Betreuung dann zugesichert.

Ich differenziere dieses mal nicht nach regulärem Betreuungskind und Kind ohne Betreuungsvertrag.
Sie schreiben mir lediglich, wann Sie die Betreuung benötigen. Für unsere Planung brauche ich Ihre Meldung bitte bis
Sonntag, 11. April, 14.00 Uhr.

Vorsorglich weise ich darauf hin, dass die Kinder in der Betreuung nicht an den Videokonferenzen teilnehmen
können. Allein aufgrund der immer noch dürftigen Internetleitung der Schule geht das schon nicht.

Ein Essen  kann leider weiterhin nicht gereicht werden. In der Betreuung herrscht natürlich durchgehende Maskenpflicht.

Die zugesagten Schnelltests sind bis heute nicht in der Schule angekommen. Für die Betreuung sind sie bis jetzt auch nicht vorgeschrieben bzw. vorgesehen.
Es wäre natürlich sehr sinnvoll, wenn Sie von sich aus Ihr Kind vorher und regelmäßig testen würden.

In der Hoffnung, dass das jetzt für uns alle der letzte gemeinsame Kraftakt ist -

verbleibe ich-

mit freundlichen Grüßen

Andreas Geselbracht
Schulleiter

Städtische Gemeinschaftsgrundschule Albert-Schweitzer-Straße
Albert-Schweitzer-Straße 64
D - 47259 Duisburg

Tel.: +49 203 788286
Fax: +49 203 7579224
E-Mail: ggs.albertschweitzer@stadt-duisburg.de
Schulnummer: 101746
www.grundschule-albert-schweitzer.de

 

Brief des Staatssekretärs zum Vorgehen nach den Osterferien:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit dieser SchulMail möchte ich Sie über den Schulbetrieb ab der kommenden Woche informieren.

Distanzunterricht in der Woche nach den Osterferien

Insbesondere vor dem Hintergrund der nach dem Osterfest weiterhin unsicheren Infektionslage hat die Landesregierung entschieden, dass der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler der Primarstufe sowie der weiterführenden Schulen ab Montag, den 12. April 2021, eine Woche lang ausschließlich als Distanzunterricht stattfinden wird.

Präsenzunterricht für alle Abschlussklassen

Ausgenommen hiervon bleiben ausdrücklich alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die sich weiterhin auch im Präsenzunterricht auf ihre Prüfungen vorbereiten können. Hierzu gelten die Regelungen aus der SchulMail vom 11.02.2021 fort.

Schützen, Impfen und Testen

Für die Landesregierung ist es zentrales Anliegen, gerade in den gegenwärtig herausfordernden Zeiten Bildungschancen für unsere Schülerinnen und Schüler weitestgehend zu sichern und zugleich bestmöglichen Infektions- und Gesundheitsschutz für die Kinder und Jugendlichen, die Lehrkräfte und das weitere Personal an unseren Schulen zu gewährleisten.
Deshalb erfordert die Durchführung von Präsenzunterricht weiterhin die Beachtung der strengen Vorgaben zur Hygiene und zum Infektionsschutz, die in den Schulen zur Umsetzung kommen.

Notwendig ist zudem ein beschleunigtes Fortschreiten des Impfens. Dies soll auch durch ein Vorziehen der Impfungen für Grundschullehrerinnen und -lehrer, die bislang noch keine Impfung erhalten haben, erfolgen.

Parallel dazu wird es ab der kommenden Woche eine grundsätzliche Testpflicht mit wöchentlich zweimaligen Tests für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal an den Schulen geben. Hierzu hat die Landesregierung alle notwendigen Maßnahmen getroffen.

Der Besuch der Schule wird damit an die Voraussetzung geknüpft, an wöchentlich zwei Coronaselbsttests teilgenommen zu haben und ein negatives Testergebnis vorweisen zu können. Die Pflicht zur Durchführung der Selbsttests wird für die Schülerinnen und Schüler in der Schule erfüllt. Alternativ ist möglich, die negative Testung durch eine Teststelle nachzuweisen (Bürgertest), die höchstens 48 Stunden zurückliegt. Schülerinnen und Schüler, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.

Vor allem die Grundschulen und die Primarstufen der Förderschulen können die kommende Woche des Distanzunterrichtes dazu nutzen, die verpflichtenden Selbsttestungen in den Schulen vor allem organisatorisch vorzubereiten. Die ausreichende Belieferung aller Schulen mit der notwendigen Menge an Selbsttests soll nach Auskunft des hierzu beauftragten Logistikunternehmens voraussichtlich bis Ende dieser Woche erfolgen. Wir können jedoch leider nicht ausschließen, dass hierbei aufgrund uns heute erneut mitgeteilter Logistikprobleme Verzögerungen und Probleme bei der Lieferung und Übergabe entstehen.

Distanzunterricht

Zu den rechtlichen Grundlagen zur Durchführung von Distanzunterricht verweise ich Sie auf die bekannte Verordnung zum Distanzunterricht: Und ich möchte Sie hierzu nochmals auf die Ihnen in vorherigen SchulMails bereits übermittelten Anregungen und Hinweise zu den umfangreichen Unterstützungsmaterialien des Ministeriums für Schule und Bildung für einen erfolgreichen Distanzunterricht hinweisen.

Pädagogische Betreuung

Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 wird ab dem 12. April 2021 eine pädagogische Betreuung ermöglicht.

Alle Schulen der Primarstufe sowie der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen bieten daher ab dem 12. April 2021 auf Antrag der Eltern ein Betreuungsangebot für diejenigen Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 an, die zuhause nicht angemessen betreut werden können. Bei dem Verdacht einer Kindeswohlgefährdung kann hier auch das Jugendamt initiativ werden.

Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in Förderschulen oder in Schulen des Gemeinsamen Lernens, der eine besondere Betreuung erfordert (z.B. in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung), muss dieses Angebot in Absprache mit den Eltern auch in höheren Altersstufen sichergestellt werden.

Für die Aufsicht kommt vor allem sonstiges schulisches Personal in Betracht (aber gegebenenfalls auch ein Teil der Lehrkräfte). Über die Einbeziehung des Personals im offenen Ganztag wird vor Ort in Abstimmung mit den Trägern entschieden.

Ein Formular zur Anmeldung ist als Anlage beigefügt.

Abiturprüfungen in allgemeinbildenden Schulen

Die Abiturprüfungen beginnen wie vorgesehen am 23. April. Nach dem Erlass vom 7. Dezember 2020 soll sich der Unterricht für Abiturientinnen und Abiturienten in den neun Unterrichtstagen zwischen dem Ende der Osterferien und dem Beginn der Prüfungen auf die Abiturprüfungsfächer konzentrieren.

Dies führt zu unterschiedlichen Anwesenheiten in den verschiedenen Kursen. Angesichts des derzeitigen Infektionsgeschehens können Schulen entscheiden, angehende Abiturientinnen und Abiturienten auf Wunsch und nach Beratung durch die Schule vom Präsenzunterricht freizustellen – ohne dass hieraus ein Anspruch auf individuellen Distanzunterricht entsteht. Gleichwohl gibt es auch in diesem Zeitraum beispielsweise für die Zulassung zum Abitur oder auch die Rückgabe von Klausuren verpflichtende Anwesenheitstermine für die Schülerinnen und Schüler.

Schulbetrieb nach den Osterferien und Prüfungen in Berufskollegs

In der SchulMail vom 5. März 2021 habe ich Sie über die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts und die dabei erforderlichen Prioritäten bis voraussichtlich zum Schuljahresende informiert.

Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen gilt jedoch ab dem 12. April 2021 für die erste Schulwoche, dass für grundsätzlich alle Bildungsgänge am Berufskolleg mit Ausnahme der Abschlussklassen der Unterricht in Präsenz ausgesetzt und als Distanzunterricht erteilt wird. Der Distanzunterricht unterliegt den rechtlichen Vorgaben der DistanzunterrichtVO.

Schülerinnen und Schüler in Abschlussklassen des Berufskollegs können im erforderlichen Umfang im Präsenzunterricht beschult werden.

Bei den nachfolgend aufgeführten Abschlussklassen der Berufskollegs sind – sofern die Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht genutzt wird – hinsichtlich eines möglichst großen Umfanges an Präsenzunterricht mit Blick auf die frühestens anstehenden Prüfungen folgende Prioritäten zu setzen:

1. Klassen der Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums.

2. Abschlussklassen vollzeit- und teilzeitschulischer Bildungsgänge sowie der Fachklassen des dualen Systems, die ihre dezentralen oder zentralen Abschlussprüfungen bzw. Teile ihrer Berufsabschlussprüfungen vor den zuständigen Stellen (Kammern) ab Mai 2021 ablegen.

3. Abschlussklassen voll- und teilzeitschulischer Bildungsgänge ohne Abschlussprüfungen sowie die Klassen 12 des Beruflichen Gymnasiums, die mit Blick auf die Leistungsfeststellungen innerhalb der Qualifikationsphase ebenfalls als Abschlussklassen gelten.

Hierbei ist der Präsenzunterricht in Abschlussklassen des dualen Systems drei Wochen vor dem Prüfungstermin zu beenden und in Distanzform weiterzuführen. Für alle anderen Abschlussklassen mit zentralen oder dezentralen Prüfungen kann von dieser Regelung ebenfalls Gebrauch gemacht werden.

Bei Nutzung von Blended Learning-/Hybridunterricht (wechselweise ein Teil der Klasse in Präsenz, ein Teil in Distanz) oder rhythmisiertem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht, der z. B. in wöchentlichem Wechsel für die ganze Klasse erfolgt, wird auf nachfolgende Aspekte hingewiesen:

• gemäß organisatorischem und pädagogischem Plan sollen insbesondere für die Fachklassen des dualen Systems und die Fachschulbildungsgänge synchrone (zeitgleiche) Organisationsmodelle der Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht gemäß Stundenplan unter Einhaltung der jeweiligen Stundentafel stattfinden;

• die Pflicht zur Teilnahme am Unterricht erstreckt sich auch auf den Distanzunterricht;

• sofern Unterrichtstage und -zeiten verlegt werden, sind z.B. die Ausbildungsbetriebe und sozialpädagogischen Einrichtungen gemäß § 7 der DistanzunterrichtVO zu informieren;

• die Handreichung zur chancengerechten Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht im Berufskolleg gibt rechtliche, organisatorische und didaktisch-methodische Hinweise für bildungsgangspezifische Konzepte zur Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht, die genutzt werden sollen.

Weitere Informationen

Ich möchte Sie um Verständnis bitten, dass die Landesregierung aufgrund des unsicher einzuschätzenden und schwer zu bewertenden Infektionsgeschehens nach der ersten Osterferienwoche und dem Osterfest zunächst eine Woche des Unterrichts weitgehend in Distanz für geboten erachtet. Für Ihre Unterstützung danke ich Ihnen sehr.

Über den weiteren Schulbetrieb ab dem 19. April 2021 werde ich Sie selbstverständlich schnellstmöglich informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

 

Update: 25.03.2021:

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

kurz vor den Osterferien habe ich noch einige Informationen für Sie. Das Ministerium für Schule und Bildung hat soeben mitgeteilt, dass es, sofern es die Lage zulässt, auch nach den Osterferien zu einem eingeschränkten Präsenzunterricht kommt. Bis zunächst einschließlich 23. April 2021 wird es demnach auch an unserer Schule beim gewählten Wechselmodell bleiben. Die Kinder, die am Donnerstag, den 25.03.2021 in der Schule waren, haben also wieder am Montag nach den Osterferien den ersten Schultag. Die anderen Kinder beginnen dann wieder am Dienstag. Sie können dabei den Stundenplan der letzten Wochen zugrundelegen. Sollte es aufgrund der Pandemielage zu weitergehenden Organisationsmaßnahmen kommen müssen, werde ich Sie kurzfristig über IServ informieren.

Nach den Osterferien werden wir uns an Sie wenden und eine Kopie des Impfausweises Ihres Kindes einsammeln. Dazu sind wir aufgrund des Masernschutzgesetzes verpflichtet. Wir werden Sie unmittelbar nach den Ferien ganz konkret anschreiben. Vielleicht können Sie ja die Osterferien schon nutzen, um eine Kopie des Impfausweises anzufertigen.

Frau Herrnberger wird nach den Ferien wieder aus der Elternzeit zu uns stoßen und unser Team verstärken.

Ich wünsche Ihnen allen schöne und erholsame Osterferien. Bleiben Sie optimistisch und vor allem gesund!

 

Herzliche Grüße

Andreas Geselbracht

 

Update 25.02.2021:

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wir haben soeben erfahren, dass der Corona-Krisenstab der Stadt Duisburg ab Montag, 01.03.2021, die Schließung aller Sporthallen für den Schulsport veranlasst hat. Dies geschieht aufgrund der wieder steigenden Coronafallzahlen.

Ab Montag werden wir also keinen Sportunterricht geben. Bei kommenden Temperaturen nachts um den Gefrierpunkt werden wir auch auf dem Schulhof keinen Sport geben können. Das bedeutet nicht, dass wir während der eigentlich regulären Sportstunden mit den Kindern in der Mittagszeit nicht auch einmal rausgehen können. Dies allerdings nicht unter dem Anspruch eines Sportunterrichts. Die Kinder müssen also an den eigentlichen Sporttagen auch keine Sportsachen anhaben oder mitbringen.

Die eigentlichen Sportstunden werden durch die Lehrerinnen und Lehrer gegeben. Es wird auch hier als Ersatz der Schwerpunkt auf der Förderung in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht liegen.

Es grüßt -

Andreas Geselbracht
Schulleiter

 

23.02.2021:

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

ich hoffe es geht Ihnen gut und Sie sind alle weiterhin gesund.

Die ersten beiden Schultage sind gut angelaufen, den Kindern und den Lehrern und Lehrerinnen ist die Freude anzumerken, dass sie wieder gemeinsam in der Schule sein dürfen, auch wenn die Infektionszahlen gerade nicht so prickelnd aussehen.

Auch aufgrund von Elternanregungen habe ich heute mit der Schulaufsicht Kontakt aufgenommen und werde einige Änderungen am Stundenplan vornehmen. Da unser Religionsunterricht nicht ökumenisch stattfinden darf und kann, haben wir an unserer Schule im Bereich dieses Unterrichts ja immer klassenübergreifende Lerngruppen. Dies führt dazu, dass in manchen Jahrgängen beispielsweise Kinder aus 5 Klassen zusammen im evangelischen Unterricht sind. Dies ist nicht verboten, aber so ganz wohl ist mir dabei nicht, Kinder aus so vielen Klassen zu mischen.

In Absprache mit der Schulaufsicht setze ich deshalb den Religionsunterricht ab Montag, den 01.03.2021 zunächst bis zu den Osterferien aus. Die Lehrerstunden werden für andere Inhalte genutzt, allerdings kann nicht jede Relistunde für jedes Kind ersetzt werden, das kommt schon rein rechnerisch nicht hin.

Die Klassenlehrerinnen werden sich bis spätestens Freitag dieser Woche bei Ihnen mit einem leicht veränderten Stundenplan melden.

Jeki für die Klassen 1 habe ich bis zu den Osterferien abgesagt. Die Stunden werden von Lehrerinnen übernommen und für Förderung in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht genutzt.

Der Jekitsunterricht vor Ort muss ebenfalls bis zu den Osterferien entfallen. Inwieweit die Jekitslehrer Distanzunterricht anbieten, kann ich allerdings nicht sagen.

 

Es grüßt -

Andreas Geselbracht

 

Schulleiter

Städtische Gemeinschaftsgrundschule Albert-Schweitzer-Straße
Albert-Schweitzer-Straße 64
47259 Duisburg

Tel.: 0203 788286
Fax: 0203 7579224
E-Mail: ggs.albertschweitzer@stadt-duisburg.de
Schulnummer: 101746
www.grundschule-albert-schweitzer.de