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Dominik hat einen Hühnerhalter besucht und ihn interviewt. Interview
mit Herr Schallbroch
Dienstag 09.03.2004 Herr Schallbroch ging mit uns in den Garten zu seinem Stall. Der Stall ist ungefähr 25 -30 m² groß. Der Boden ist aus Erde und ein bisschen Sand. Dominik:
Wie viele Hühner haben Sie? Dominik:
Haben Ihre Hühner Namen? Dominik:
Essen Sie die Hühner auch? Dominik:
Haben Sie verschiedene Arten von Hühnern? Dominik:
Wie alt werden Hühner? Dominik:
Ab wann legen die Hühner Eier? Dominik:
Haben Ihre Hühner Stangen? Dominik:
Haben Sie auch schon mal Küken? Dominik:
Wie viele Eier legen Ihre Hühner? Dominik:
Wie oft machen Sie den Stall sauber? Dominik:
Was fressen die Hühner? Dominik:
Fällt Ihnen sonst noch was ein? Dominik: Vielen DANK Weil Fotoreporter Ben krank war, hat Dominiks Mutter geholfen. Das sind die Fotos zum Interview:
Unsere Lehramtsanwärterin Frau Fleiter hat sich ein supertolles Spiel ausgedacht und mit uns gebastelt. Zuerst hat sie uns die Geschichte vom Huhn Helga erzählt, das seine Küken im Stall zurück lässt und auf dem Hof nach Würmern und Körnern sucht. Plötzlich sieht es den Fuchs, der vom Wald her auf den Hühnerstall zuschleicht. Helga muss sich beeilen, um die Küken zu schützen. Wer wird wohl als Erster am Hühnerstall sein? Wir haben in Vierergruppen Spielpläne gemalt, Spielfiguren gebastelt und uns Fragen und Ereignisse für die Spielkarten ausgedacht. So sieht der Spielplan aus, den Aylin, Lisa, Kübra und Franz-Josef gemalt haben. Alle anderen sind genauso schön geworden. Laminiert sehen sie noch besser aus und man kann sie abwaschen. Zuletzt haben wir das Spiel ausprobiert und viel Spaß dabei gehabt.
12.03.2004 Besuch auf Gut Böckum
Heute durften wir Gut Böckum besuchen. Das war eine spannende Sache. Wir
hatten schon so viel über Hühner geforscht und wollten jetzt endlich die
Tiere beobachten. Danach durften wir in den Hühnerstall, in dem die Tiere in Bodenhaltung leben. Sie haben dort Nester für die Eiablage und Einstreu zum Scharren. Ein Huhn braucht etwa 1 Liter Wasser und 125 Gramm Futter pro Tag. Dieses Futter besteht zu 90% aus Getreide und zu 10% aus Mineralstoffen. Herr Paeßens hat uns erzählt, dass die Hennen, die so gehalten werden, weniger und kleinere Eier legen. Er sagte auch, dass es vorkommt, dass einige Tiere über ein Einzelnes herfallen und es sogar töten. Im Sommer dürfen die Tiere sich draußen frei bewegen. Das nennt man Freilandhaltung. Dann passiert es aber, dass Raubtiere wie Fuchs oder Marder Hühner reißen. Franz-Josef hat im Stall ein kleines Ei gefunden. Das durfte er behalten. Später haben wir uns den Verkaufsraum angeschaut. Überall lagern dort Eier verschiedener Größen in Körben und auf Paletten. Herr Paeßens hat uns Windeier gezeigt. Das sind Eier, die keine Kalkschale haben. Hinten im Verkaufsraum steht die Sortiermaschine. Wir durften sie bedienen. Die meisten Kinder wollten gar nicht mehr aufhören. Zum Schluss bekam jeder noch ein Osterei geschenkt und außerdem gab es einen Kasten Apfelsaft gegen den Durst. Vielen Dank, Herr Paeßens!
Mittlerweile sind auch unsere Hühner fertig. So sehen sie nach dem Glasurbrand aus:
Unterschiedliche Meinungen Die Tierschützer sagen "Zurück in den
Käfig? Nein danke!" Die betroffenen Bauern sagen, wenn die Käfighaltung abgeschafft wird, wird es erheblich weniger Eier geben. Das bedeutet, dass die Eier auch wesentlich teurer werden. Außerdem verletzen sich die Hennen in der Bodenhaltung gegenseitig und die Eier verschmutzen durch Kot. Die Bauern wollen die Käfighaltung beibehalten. Auch in unserer Klasse gibt es unterschiedliche
Meinungen zur Käfighaltung. Käfighaltung ist ganz brutal. Hühner werden
eingesperrt und eng aneinander gedrängt. Ich bin dafür, dass die
Käfighaltung verboten wird, weil die Hühner gequält werden. Ihre
Schnäbel werden gestutzt. Der Boden ist aus Gitterstäben, an denen sich
die Hühner verletzen können. Sie verletzen sich auch gegenseitig. Sie
vermissen Sandbäder. Sie können nicht nach Würmern suchen. Sie können
keinen Nachwuchs kriegen. Ich finde, die Käfighaltung soll bleiben.
Wenn die Hühner in der Bodenhaltung leben und Eier legen, dann koten sie
auf die Eier und das ist mega-super-ekelig! Wenn die Käfighaltung
verboten wird, gibt es auch nicht mehr so viele Eier und dann werden die
Eier teurer. Und bei Herrn Paeßens geht es den Hühnern gut. Sie sind
immer vor dem Fuchs geschützt, sie haben immer was zu Fressen. Meine Meinung, nein. Käfighaltung muss verboten werden. Die Hühner
fühlen sich nicht gut. Sie werden in enge Käfige gedrängt. Vier Hühner
in einem Käfig. Vier Käfige übereinander und zwölf Reihen
nebeneinander. Die Hühner verletzen sich gegenseitig. Sie stehen auf
einem Gitterboden. Ihnen wird der Schnabel abgeschnitten und sie verletzen
sich auch am Gitter, so dass sie sterben. Und die Hühner vermissen die
Freiheit, das Picken und den Nachwuchs. Das ist meine Meinung, dass die Käfighaltung
verboten werden muss. Meine Meinung ist nein, weil die Hühner in Käfige
eingesperrt werden, und zwar drei Hühner in einen Käfig. Manchmal
stolpern sie oder zanken sich um den Platz. Der Bauer aber sagt: In den
Käfigen haben die Hühner sehr viel Platz." Ich sage, dass sie wenig
Platz haben. Einige haben vor lauter Streiten schon den Schnabel ab. Den
Hühnern fehlt die Freiheit und der weiche Boden. In den Käfigen sind
harte Gitter. Sie möchten auch endlich wieder im Sand baden. Der
Nachwuchs fehlt auch. Die
Bauern machen die Eier aus der Käfighaltung extra billig, dass die Kunden die Eier kaufen. Ich
möchte die Eltern bitten, keine Eier aus der Käfighaltung zu kaufen. Ich
will, dass die Käfighaltung abgeschafft wird. Bei der Käfighaltung sind die Hühner in Käfigen.
Drei Hühner sind immer in einem Käfig und haben total wenig Platz. Ich
bin aber für die Käfighaltung, weil sonst haben wir zu wenig Eier
und dann streiten sich alle um Eier. Wir können die Käfige ja größer
machen, dann haben die Hühner mehr Platz und wir haben trotzdem genug
Eier. Käfighaltung ist, finde ich, eine Tierquälerei. Die
armen Hühner, die zu dritt oder fünft in enge Käfige gezwängt werden!
Die Hühner picken sich mit den Schnäbeln, deswegen werden die Schnäbel
abgeschnitten. Die Hühner stehen auf Gitterstäben, die bestimmt den
Hühnern an den Füßen weh tun. Wenn die Hühner Kot machen, fällt der
durch die Gitterstäbe und das andere Huhn hat Pech und kriegt es auf den
Kopf. Außerdem stinkt es in
der Käfighaltung sehr. Stellen Sie sich mal vor, ein Huhn wird gegen ein
anderes gedrückt. Dann erstickt das andere Huhn schrecklich, das passiert
manchmal. Einmal war ich mit meiner Klasse in einer Legebatterie. Ich habe
selbst bei manchen Hühnern die Knochen gesehen, es war zum Weinen! Den
Hühnern fehlt die Freiheit. Sie können nicht im Sand baden. Sie stehen
nicht auf weichem Boden, nein sie stehen auf harten Gitterstäben. Was sie
auch nicht können ist picken und sie können keinen Nachwuchs bekommen. Sehen
Sie, wie schrecklich Käfighaltung ist? Meine Meinung ist: Käfighaltung
muss verboten werden. Die Käfighaltung sollte verboten werde. Die
Hühner können sich weh tun. Sie haben sehr wenig Platz und picken sich,
deswegen wurden die Schnäbel abgeschnitten. Das Gemeine daran ist, dass
sie zu dritt in einem Käfig sind. Sie können nie raus und leben nie in
Freiheit. Sie können keine Jungen kriegen. Deswegen bin ich gegen die
Käfighaltung. Ich finde, die Käfighaltung soll verboten
werden, weil von den Hühnern die Schnäbel abgeschnitten werden. Und
wissen Sie denn, wie Käfighaltung ist? Sie ist schrecklich. In einem
Käfig sind drei Hühner drin. Wenn sie sich picken, dann verletzen sie
sich auch. Sie fühlen sich nicht wohl. Sie legen nur Eier, damit sie
Kinder bekommen, aber der Bauer sagt, dass sie keine bekommen können.
Darum bin ich dafür, dass die Käfighaltung verboten wird. Ich bin dafür, dass Käfighaltung verboten wird.
Drei Hühner in einem Käfig, das ist viel zu eng. Die Hühner verletzen
sich selbst. Die Hühner vermissen es, im Sand zu baden und sie vermissen
auch die Freiheit.
Jetzt ist unsere Hühner-Werkstatt zu Ende.
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