Kinder, Kinder...


...das sind eure Seiten. Hier könnt ihr Geschichten erzählen, Wünsche mitteilen, ein Bild malen, eben was ihr wollt.

 

Seiteninhalt

Umweltgedicht

Lesetipp

"Elegua trifft Hansen"

Bruder Bär und Schwester Bär

Märchen

Die Hexe Lakritze

Geschichten von der kleinen Hexe

Kinder schreiben über A. Schweitzer

Albert Schweitzer in Afrika

Umweltgedicht

Die Menschen sind so ekelig,

sie brauchen alles auf.

Sie werfen ihre Flaschen 

aus dem Fenster raus.

 

Die Menschen werden wütend,

sie rufen laut hinaus:

"Hört auf mit diesem Blödsinn,

sonst schmeißen wir euch raus!"

 

Die Kinder heben alles

von dem Boden auf.

Sie nehmen es ins Mündchen

und essen es dann auf.

 

Die Luft, die stinkt und müffelt,

sie brennt uns schon im Hals.

Sie trägt schon fast die Farbe

von meinem Ohrenschmalz.

 

Viele Tiere sterben

Gott wollte so was nie.

Jetzt seid doch mal ganz ehrlich,

wir leben auf´ner Deponie.

 

Der Sprit wird immer teurer,

wir wissen auch warum:

das Öl wird immer leerer 

wir stehen einfach rum.

 

Sie gehen in die Wälder

und holzen alles um.

Sie denken nicht an morgen,

die Menschen sind so dumm.

                                                                                                            Simon Kleinert, 4. Klasse

 

 

 

Lesetipp

von:      Vanessa

Titel:    Hexe Lilli auf der Jagd nach dem verlorenen Schatz

Autor:   Knister

Verlag: Arena

Seitenzahl:  141 Seiten

Das passiert in diesem Buch:

Unvorsichtigerweise hat Lilli laut im Hexenbuch gelesen. -  Ein Anfängerfehler! Zawusch - Lilli steht mitten im gefährlichen Dschungel und wird von den Urwaldbewohnern für die seit langem herbeigesehnte Krokodilkönigin gehalten. Arme Lilli. Ausgestattet mit einem rätselhaftem Spruch als Wegbeschreibung schickt man sie auf eine abenteuerliche Schatzsuche. Die Fährte führt zu einem geheimnisvollen Wasserfall. Wird Lilli hier den kostbaren Schatz der Crocodillios finden können?

Ich empfehle das Buch, weil 

es spannend und lustig ist. Es können 8-11jährige lesen. 

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von:      Vanessa

Titel:    Hexe Lilli wird Detektivin

Autor:   Knister

Verlag: Arena

Seitenzahl: 102 Seiten

Das passiert in diesem Buch:

Lilli hext für ihr Leben gern, seit sie eines Tages plötzlich ein Zauberbuch neben ihrem Bett fand. Die Folgen der Hexerei sind meist höchst überraschend. So z. B. als Lilli das gestohlene Fahrrad von Mama zurückhext. Auf einmal ist sie dem raffiniertesten Fahrradknacker der Stadt auf der Spur. Ein verhext schwieriger Fall für Lilli.

Ich empfehle das Buch

für Detektive, weil es spannend, lustig und witzig ist. Es können 8 - 10jährige lesen.

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von:      Daniel

Titel:    Die Wilden Kerle , Band 11

Autor:   Joachim Masennek

Verlag: dtv junior

Seitenzahl: 200 Seiten

Das passiert in diesem Buch:

Die Wilden Kerle wollen unbedingt die Kinder-Weltmeisterschaft gewinnen. Doch einer fehlt, Jojo, der mit der Sonne tanzt. Jojo hat eine andere Familie. Ihn kümmert es nicht, dass die Wilden Kerle seine Hilfe brauchen. Er musste ja mit seiner Mutter unter der Brücke schlafen. Jetzt hat er eine reiche Familie. Werden die Wilden Kerle Jojo zurückholen?                                                                                    Das werdet ihr im Buch herausfinden.

Ich empfehle das Buch, weil 

es lustig, spannend und verdammt wild ist.

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von:      Julia

Titel:    Potilla

Autor:   Cornelia Funke

Verlag: Cecilie Verlag

Seitenzahl: 157

Das passiert in diesem Buch:

Arthur findet einen schmutzigen Socken. In ihm steckt eine kleine Fee. Sie bittet Arthur, ihr zu helfen, denn ein komisches Wesen ist in den Feenhügel eingedrungen. Doch es sind auch noch Arthurs Vettern, die Zwillinge, da. Ob Arthur der Fee helfen kann?

Ich empfehle das Buch, weil 

es spannend und gut ist.

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von:      Pia

Titel:    Oskar und die falschen Weihnachtsengel

Autor:   Barbara Wendelken

Verlag: Hase und Igel

Seitenzahl: 136

Das passiert in diesem Buch:

Oskar Nusspickel soll mit seinen Klassenkameraden als Weihnachtsengel durch die Straßen ziehen und Geld für das Städtische Tierheim sammeln, um den Tieren zu helfen. Oskar und seine Freunde finden heraus, dass drei andere Kinder angeblich auch für das Tierheim Geld sammeln. Oskar und seine Freunde wollen das Rätsel lösen. 

Ich empfehle das Buch, weil 

es spannend, lustig und schön ist. Es macht Spaß, es zu lesen, weil Oskar Nusspickel einen Fall löst.

"Elegua trifft Hansen"

Die Kinder schreiben Fortsetzungen zu dem Theaterstück:

Papito und Elegua

Papito rannte davon und schaffte es bis in die Berge. Dort sah er seinen Vater. Papito und sein Vater gingen in das Dorf zurück, in dem Papito mit seiner Mutter lebte. Papito und sein Vater holten die Mama. Gemeinsam rannten sie aus dem Dorf. Mit einer falschen Blutspur tricksten sie die Bluthunde von Don Louis aus. Diese liefen deshalb in eine andere Richtung. Papito und seine Eltern liefen und liefen so lange bis sie am Meer waren. Dort sahen sie ein Boot. Sie stiegen schnell in das Boot und fuhren mit ihm davon. Sie fuhren zwei Tage lang über das weite Meer bis sie in einem wunderschönen Land ankamen. Dort waren sie in Freiheit und lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.

Josephine, 3. Klasse

Paipto war in die Berge geflohen und suchte seinen Vater. Er suchte und suchte und irgendwann fand er ihn. Der Vater sagte zu ihm: "Papito, bist du das?" Papito sagte: "Ja, Vater, ich bin es!" Die beiden überlegten, wie sie die Mutter befreien könnten. Irgendwann in der Nacht schlichen  sie sich zur Mutter und flohen mit ihr. Aber die Bluthunde von Don Louis machten ihnen die Flucht schwer. Doch mit Eleguas Hilfe gelang ihnen die Flucht. Danach sammelten sie Holz und bauten sich ein Floß und fuhren zurück nach Afrika und lebten glücklich und zufrieden.

Pascal, 3. Klasse

Das Ende von der Geschichte: Papito findet zusammen mit Elegua seinen Vater in den Bergen. Papito  bringt das Heilkraut zu seiner Mutter und sie sind frei, frei für immer.

Julia, 3. Klasse

 

                                                          Annika, 3. Klasse

                                                   Johannes , 3. Klasse

                                                Sören, 3. Klasse

 

Inhaltsangabe vom Buch "Oskar und die falschen Weihnachtsengel"

In dem Buch "Oskar und die falschen Weihnachtsengel" geht es um drei Kinder, die die Spendenaktion der Klasse 4a nutzen, um sich einen Videorekorder zu kaufen.    

Die Klasse 4a will als Weihnachtsengel durch die Straßen ziehen und das gesammelte Geld dem Tierheim spenden. Hinterher gehen die Kinder als Weihnachtsengel hinaus und singen Weihnachtslieder. Da stellt sich heraus, dass es drei falsche Weihnachtsengel gibt.                      Nach ein  paar Tagen gehen Katharina und Oskar Nusspickel einkaufen.                                            Als Erstes Handtücher  für die Oma und dann gehen sie in die CD Abteilung, da sieht Oskar die falschen Weihnachtsengel und nimmt ihnen das Geld ab.                                                 Weihnachten gehen alle ins Tierheim und Frau Mertens übergibt dem Tierheim das Geld. Dietmar Bratfisch kauft sich einen Golden Retriever und hat so Oskars sehnlichsten Wunsch erfüllt, wo er doch der größte Weihnachtsmuffel ist.      

                                        Mir hat das Buch sehr gut gefallen, lest es auch einmal!

                                          Das Buch ist aber leider erst ab 8 Jahren geeignet.

 

 Jaqueline, 4. Klasse                       

Bruder Bär und Schwester Bär 

                                  

Die Kinder erstellen Lesekisten zu der Lektüre und erzählen mit Hilfe des

                                   "roten Fadens" die Geschichte nach

Eine tolle Bärengeschichte

Zwei kleine Bärengeschwister lebten mit ihrer Mutter in einer großen, dunklen Höhle. Nach dem langen Winter hatte die Mutter großen Hunger und verließ eines Tages die Höhle um zu fressen. Die kleinen Bären gingen aus der Höhle und suchten ihre Mutter und tollten dabei in den Wald hinein. Plötzlich hörten die kleinen Bären Schritte, sie liefen vor Schreck in Richtung Höhle zurück. Dabei kullerten sie den Abhang hinunter auf die Waldlichtung, genau vor die Füße von Mutter Bär. Diese gab beiden eine schallende Ohrfeige, weil sie ja die Höhle nicht verlassen sollten, weil sie noch nicht einmal richtig klettern konnten. Von nun an übten sie mit ihrer Mutter jeden Tag das Klettern. Eines Tages waren sie groß und wollten mit ihrer Mutter hinaus in den Wald. Mutter Bär zeigte ihnen im Wald wie man Fische fängt und es machte Spaß. Sie lernten den Wald immer besser kennen und seine Gefahren. Mutter Bär warnte die Kinder auch vor dem großen Nachbarn. Plötzlich sahen die Kinder den Nachbarn und kletterten auf einen Baum. Der Nachbar trank etwas und verschwand wieder. Dann kam die Mutter wieder zurück und die Kinder durften wieder vom Baum herunterklettern. Die Kinder fanden den großen Bären toll und wollten auch einmal so groß werden. Dann war es Winter, die Bären hatten ihr Winterfell bekommen und waren vom vielen Fressen dick geworden. Nun war es dunkel in der Höhle und die Bären schliefen fast den ganzen Winter über. Als der Winter vorüber war, wachten sie auf, weil sie großen Hunger hatten. Sie gingen  nach draußen und suchten was zu fressen, aber es gab noch nichts, was ihnen schmeckte. Am Teich fingen sie einen Fisch und stritten darüber wer den größten Fisch hatte. Obwohl die Bärenkinder schon groß waren, kletterten sie auf einen Baum als der Nachbar kam. Als der Nachbar weg war, durften die Bären runterklettern, aber sie trauten sich nicht, da ihre Mutter nicht kam. Als der Hunger und der Durst immer größer wurden, trauten sie sich doch vom Baum herunter. Sie vertilgten alle Pilze und um den letzten stritten sie sich bis er bei dem Bärenringkampf zermatscht wurde. Sie liefen zu ihrer Mutter zu ihrer Höhle zurück und legten sich schlafen. Jetzt waren die Bärenkinder groß und selbstständig geworden und suchten sich selber einen Platz im Wald.

                                                                                                        Josephine, 2. Klasse

                                                                                                                            Klasse 2

Märchen

Die Rettung der Einhörner

Es waren einmal ein Prinz und eine Prinzessin namens Hans und Lorette.

Die Prinzessin lag in ihrem schönen Bett, schlief tief und fest und der Prinz bereitete ihr ein wunderschönes Frühstück vor. Nach dem Essen stritten sie sich aber, weil Lorette der Palast nicht groß genug war. Sie hatte es satt, immer im Palast zu leben und rannte davon.

Auf einmal kam sie in einen großen Wald. Da sah sie ein sehr, sehr schönes Einhorn. Das Einhorn galoppierte zu ihr und sprach: „ Oh, liebe Prinzessin von Kandraka. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Meine Familie wurde von einer bösen Hexe gefangen genommen. Du könntest sie ja mit deinen Zauberkräften schlagen. Oh, bitte hilf mir."

Lorette antwortete aufgeregt: „Ich und Zauberkräfte, das ist doch ein Witz."

Das Einhorn sagte: „ Das ist ganz und gar kein Witz. Hilfst du mir?"

„Ok", sagte Lorette, „wenn du mir sagst , wie."

Sie stieg auf das Einhorn und gemeinsam ritten sie zu der Hexe. Als sie dort ankamen, flüsterte das Einhorn: „Zupfe dir ein paar Haare aus und sprich einen Zauberspruch aus." Das tat sie auch und sprach: „Lass die alte Hex tot sein und die lieben Einhörner frei." Plötzlich zischte und brodelte es und die Hexe war verschwunden. Stattdessen standen die Einhörner vor ihr. Die Einhörner bedankten sich und die Prinzessin sprach: „Ich habe einen sehr, sehr großen Garten. Wenn ihr wollt, könnt ihr dort wohnen." Alle Einhörner riefen: „Ja, ja, ja!"

Die Einhörner wohnten ab diesem Tag in dem Garten der Prinzessin und des Prinzen. Sie vertrugen sich und sorgten dafür, dass es ihr nie mehr langweilig wurde.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

                                                                                                                  Carina, Klasse 4

 

Die entführte Prinzessin

Es war einmal eine Königin, die wünschte sich schon lange ein Kind. In ihrem Hof war ein Teich und sie ging jeden Morgen dorthin und sagte: „Ach hätte ich doch ein Kind."

Eines Tages kam ein Frosch und sagte zu ihr: „Schon bald wirst du ein Kind bekommen. Es wird schön und klug sein." So wie der Frosch es gesagt hatte, bekam die Königin eine Tochter. Der König freute sich. Endlich war er Vater. Sie nannten ihre Tochter Laura. Laura wurde das allerschönste Mädchen im Lande.

Als sie 17 Jahre alt wurde und gerade schlief, schlich sich ein böser Drache in ihr Schlafgemach. Er nahm die Königstochter aus ihrem Bett und entführte Laura zu einem weit entlegenen Turm, wo drum herum wilde Tiere wohnten. Die Tochter des Königs schrie: „Hilfe, Hilfe, helft mir doch, zu Hilfe!" Der Drache war fürchterlich. Er sperrte Laura ein und sie konnte nicht fliehen. Im Schloss machte man sich in der Zwischenzeit Sorgen, denn die Königstochter war schon einen ganzen Tag lang weg. Die Geschichte verbreitete sich im ganzen Land. Als ein Königssohn hörte, wie schön Laura sein sollte, beschloss dieser Prinz namens Franz, die Königstochter zu befreien. Aber als er am Turm ankam, spuckte der Drache Feuer und Franz verbrannte.

Es kamen jeden Tag elf Prinzen, bis die Königstochter 18 Jahre alt war. Dann kam kein einziger mehr, denn alle, die versucht hatten sie zu befreien, waren tot.

Weil es der Prinzessin langweilig wurde, spielte sie mit den Vögeln. Eines Tages fingen die Vögel an zu sprechen und fragten: „Warum bist du eigentlich hier? Du bist doch eine Prinzessin." Da antwortete Laura: „Na ja, ich hielt gerade meinen Mittagsschlaf, da kam der Drache und nahm mich mit. Es sind schon viele Prinzen gekommen, aber die sind alle verbrannt. Ihr Vögel könnt mir aber helfen." Der älteste Vogel fragte: „Aber wie können wir dir helfen?" Laura sagte: „Der Drache hat eine Jacke an. In der rechten Tasche ist der Schlüssel für die Tür. Ihr könnt ihn mir holen, damit ich fliehen kann."

Den Vögeln gelang es, den Schlüssel zu holen und die Prinzessin konnte heimlich fliehen. Sie lief lange über Wiesen und Sümpfe, bis sie auf ein Feld kam, wo mittendrin ein Haus stand. Laura klopfte an und eine liebe alte Hexe machte die Tür auf und sagte: „Komm rein, mein Kind. Ich heiße dich herzlich Willkommen. Sag mal, wo kommst du eigentlich her?" „Ich heiße Laura und mein Elternhaus heißt Schloss Pölser", antwortete Laura. Die Hexe sprach: „Wenn du eine Prinzessin bist, warum hast du dann so zerrissene Kleider an?" Da antwortete Laura: „Ich wurde von einem schrecklichen Drachen entführt. Es sind schon genau 408 Prinzen gekommen, aber keiner hat es geschafft, mich zu befreien." „Und warum bist du jetzt frei, wenn es doch keiner geschafft hat?", fragte die Hexe. „Die Vögel halfen mir zu entkommen. Danach lief ich weg, aber ich fand das Schloss nicht. Können Sie mir vielleicht den Weg zeigen?", fragte Laura. Die Hexe sagte: „Natürlich, mein Kind."

Sie liefen durch den Wald. Nach einer Stunde kamen sie nach Pölser. Die Hexe sagte: „Jetzt musst du leider alleine weitergehen." „Aber warum?", fragte Laura. „Die Leute haben mich verspottet. Jetzt will ich nichts mehr mit ihnen zu tun haben", antwortete die Hexe.

Als Laura zum Schloss kam, freuten sich alle und feierten ein Fest. Nach langer Zeit kam ein wunderschöner Prinz und hielt um Lauras Hand an. Der Prinz namens Leonard heiratete Laura und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

 

                                                                                                                   Jaqueline, Klasse 4

Der verzauberte Schwan

Es war einmal eine junge Frau, die bekam einen Sohn. Sie gab ihm den Namen Kahn. Als Kahn groß war, starb die Mutter und er fühlte sich sehr einsam.

Eines Tages ging Kahn ins Museum. Eine Frau las dort eine Geschichte vor. Kahn hörte ihr zu.

Die Frau erzählte:

Es war einmal ein Schwan, der hatte eine rote, eine orange und eine gelbe Feder. Eines Tages ging er an einen See, um sich zu baden. Da kam eine Gans und sagte: „Hey, ich habe schon viel über dich gehört. Sag mal, woher hast du denn die bunten Federn?" „Das weiß ich auch nicht, ich glaube, seit meiner Geburt." Die Frage der Gans ließ dem Schwan keine Ruhe mehr. Eines Nachts bei Vollmond stieg der Schwan auf einen Berg. Plötzlich spürte er ein Kribbeln in den bunten Federn und auf einmal wurde er zu einem Prinzen. Er ging zum Schloss, dort wo eine wunderschöne Prinzessin Geburtstag feierte. Sie hieß Nikola. Die beiden tanzten bis zum Ende der Feier. Am nächsten Morgen aber war der Prinz wieder ein Schwan. Da kam eine Fee und sagte: „Hallo, ich habe dich beobachtet. Du wurdest von den Federn zu einem Prinzen. Wie hat es dir als Mensch gefallen?" „Gut, aber ich möchte immer ein Prinz bleiben." „Das wirst du auch.

SIM SALABIM!"

Es zischte und knallte. Der Schwan wurde für immer und ewig ein Prinz.

„Super!", jubelten die Kinder. „Ist es denn auch wahr?", fragte ein Junge. „Natürlich nicht", sagten die anderen.

Doch Kahn glaubte daran. Am nächsten Tag ging er in den Wald an einen See. Da hörte er ein komisches Geräusch. Es war in einem Busch. Kahn guckte über den Busch und sah einen Schwan mit roter, oranger und gelber Feder. Er nahm ihn in die Arme und brachte ihn ins Museum. Seit dem Tag durfte jedes Kind ihn füttern und streicheln.

                                                                                                              Antonia, Klasse 4

Der böse Drache

Es war einmal ein Ritter namens Artur. Er war sehr mutig. Eines Tages ritt er in einen Wald. Auf einmal kam ein Feuer speiender Drache, aber Artur konnte noch rechtzeitig fliehen und kam dem Drachen noch einmal davon. Zufällig sah Artur einen schweren Stein mit einem goldenen Schwert drin. Vorsichtig zog er am goldenen Schwert. Es bewegte sich, bis er es schließlich raus hatte. Artur ritt zum Schloss zurück, aber er traf unterwegs den bösen Drachen wieder.

Artur sprach: „Dieses Mal werde ich dich besiegen, du böser Drache." Dann holte Artur sein goldenes Schwert raus. Artur wusste nicht, dass das Schwert verzaubert war und als er den Drachen berührte, fiel der Drachen um und Artur hatte den Kampf gewonnen. Danach ritt er zum Schloss zurück.

Artur erzählte den Leuten vom goldenen Schwert und davon, dass er den Drachen besiegt hatte. Schließlich wurde ein Fest gefeiert, weil Artur den bösen Drachen besiegt hatte. Von nun an lebten alle glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.

                                                                                                                       Leon, Klasse 4

 

Gefangen vom Drachen

Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin. Sie wohnte in einem riesengroßen Schloss. Eines Tages verliebte sich ein Prinz in die Prinzessin und die Prinzessin in den Prinzen. An einem sonnigen Mittag ging Victoria, die Prinzessin, im Wald spazieren. Nach einer Weile kam ein riesiger Drache und versteckte sich hinter dem Gebüsch, denn er wollte die Prinzessin fangen. Seit Jahren versuchte er sie zu fangen, doch bisher hatte es nicht geklappt. Dann geschah es. Er fing die Prinzessin, schloss Victoria in einem Turm ein und bewachte sie Tag und Nacht. Eines Tages wollte der Prinz die Prinzessin besuchen, aber der König sprach: "Sie ist spazieren gegangen und kehrte nie zurück. Wir suchen sie schon seit Wochen, aber vielleicht hat der Drache sie gefangen. Er wollte sie schon seit vielen Jahren fangen, aber jetzt ist es ihm gelungen." Der Prinz antwortete: "Ich werde sie retten." Er stieg auf sein Pferd und ritt in die Höhle vom Drachen. Als er ankam, sah er schon den Drachen und versteckte sich hinter einen Baum, denn wenn der Drache ihn sehen würde, dann würde er ihn verjagen. Victor schlich sich an und versuchte sein Schwert in den Bauch des Drachens zu stechen, aber der Drache bemerkte es. Auf einmal fingen die beiden an zu kämpfen. Dabei stieß Prinz Victor das Schwert in den Bauch vom Drachen. Der Drache fiel tot um. Der Schlüssel des Turms, in dem die Prinzessin gefangen wurde, hing um den Hals des Drachens. Er nahm den Schlüssel vom Hals und befreite die Prinzessin. Sie freute sich sehr, umarmte den Prinzen und bedankte sich. Als sie am Schloss ankamen, rannte die Prinzessin zu ihrem Vater und umarmte ihn. Danach erzählte sie die ganze Geschichte. Anschließend sagte der König: "Als Belohnung darfst du, Victor, meine Tochter heiraten." Die beiden sagten gleichzeitig: "Ja." Zum Schluss luden sie sehr viele Gäste ein und feierten bis in die Nacht hinein. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Betül, 4.Klasse

Die Hexe Lakritze 

Die Hexe Lakritze Lakritze ist eine kleine Hexe. Sie steht morgens nicht gerne früh auf. So kommt sie fast immer zu spät. Lakritze hat keinen Hexenbesen. Sie muss immer zu Fuß zur Schule gehen. Heute hat sie Pech. Im Wald stolpert sie über einen Stein, später über eine Stelzwurzel. Da kommt das Pilzweiblein. Es hilft Lakritze auf die Beine und sagt: Ein Jammer, dass du keinen Hexenbesen hast. Sag mal, du bist doch eine Hexe, oder? Ja, ich bin eine Hexe. Warum zauberst du dir denn keinen? Das geht nicht. Warum? Weil ich dazu einen Besen mit feuerrotem Reisig bräuchte. Das Pilzweiblein überlegt einen Moment. Da fällt ihm etwas ein. Du kennst doch den Ödhofbauern. Er hat so einen Besen. Aber wenn du ihn holst, dann würde er bestimmt seinen Hund auf dich hetzen. Lakritze sagt: Ich muss jetzt zur Schule. Und schon wieder ist sie zu spät. Sie lernen heute, wie man einen Drachen zaubert. Schneckenschleim und Hexenkropf- fertig ist der Drachenkopf, mach mit Mücken einen Rücken , hexe einen Drachenschwanz mit Krötenfett und Knoblauchkranz, Hokus Schmokus weiße Maus, Erde spuck den Drachen aus. Lakritze kämpft gegen den Schlaf. Und da ist es passiert: sie schläft. Ihr ist nicht aufgefallen, dass sie etwas vergessen hat. Jetzt ist Schule aus. Zu Hause hat sie eine Idee. Sie stellt sich vor den Kamin. Sie zaubert sich einen Drachen, einen zu kurz gelungenen Drachen. Der Drache soll den Besen nicht holen. Er ist viel zu kurz. In der Nacht geht der Drache zum Ödhofbauern. Die Bäuerin steht auf, weil sie das helle Licht sieht. Dann fragt sie: Wer bist du? Ich bin Schloff, der Superdrache, ich habe gerade drei Häuser zerstört. Und was willst du hier? Euer Haus anzünden. Bitte, bitte nicht! Jammert sie. Was kann ich dir geben, damit du unser Haus nicht anzündest? Den roten Reisigbesen. O.K.. Die Bäuerin wirft ihn aus dem Fenster. Am Morgen verhext sie ihn sofort und kommt auch pünktlich zur Schule. Der Lehrer ist krank. Trotzdem lernen sie, wie man sich in eine Fliege verwandelt. Schrumfdi , dumpfdi- hatschi- golome, Fliegendreck und Bohnenklee, Ziegenfuß und Damenriege, fertig ist die Stubenfliege! Der Lehrer niest und alle Hefte wirbeln durch die Luft. Ihr habt morgen keine Schule. Jetzt ist Schule aus. Lakritze würde ja sehr gern wissen, wie es bei den Menschen ist. Lakritze ist jetzt bei den Menschen in der Schule und da ist ein Junge, der alle ärgert. Sie hat ihm eine grüne Nase gehext. Es hat gegongt. Lakritze will sehen, wie es in der Schule aussieht. Sie verwandelt sich in eine Fliege und fliegt in ein Klassenzimmer. Später wartet jemand am Fahrradständer. Es ist Rino mit der grünen Nase. Er will wissen, wer seine Nase verhext hat. Er nimmt ihr den Besen weg und gibt ihn nicht her. Lakritze sagt: Du darfst dir was wünschen, aber erst den Besen. Dann gibt er ihr den Besen. Ich wünsche, dass ich der Stärkste bin. O.K.. Sie sagt den Spruch und er ist stärker. Ihm sind sehr blöde Sachen passiert. Er stellt sich vor die Hecke und ruft: Hexe erscheine. -Er will wieder normal sein. Da kommt eine Frau. Sie hat Schweißtropfen auf der Stirn wegen den schweren Taschen. Rino will ihr helfen und begleitet sie bis zum Bahnhof. Die Taschen sind für Rino federleicht. Aber sie werden schwerer und schwerer. Dann sind sie angekommen. Seine Füße sind wieder wie früher. Der Zauber ist weg. Da winkt ihm jemand. Es ist Lakritze. 

Annika, 2.Klasse

Lakritze ist eine kleine Hexe. Ihr Haus liegt im Wald, versteckt hinter Brombeerhecken. Lakritze ist manchmal traurig, weil sie keinen Hexenbesen hat. Sie muss morgens um 3.00 Uhr aufstehen, damit sie nicht immer zu spät zur Schule kommt.                                                                              Eines Tages kommt Lakritze wieder zu spät. Der Lehrer Zinnobro bringt den Hexen bei, wie man einen Drachen hext. Lakritze hext, plötzlich steht ein kurzer kleiner Drache vor ihr mit großen Laternenaugen. Lakritze sagt: Du heißt Schloff. Aber dann sagt Lakritze: Du bist viel zu klein. Du kannst mir den Besen des Öhdhofbauern nicht holen. Aber Schloff guckt Lakritze sehr traurig an. Doch Lakritze hat kein Mitleid. Aber dann sagt Lakritze: Ich will dir eine Chance geben. Mitten in der Nacht schleicht Schloff aus dem Haus. Da sieht Schloff, dass der Hund des Öhdhofbauern schläft. Dann traue ich mich näher ans Haus, denkt Schloff. Als er unter dem Schlafzimmer steht, wacht die Bäuerin auf und geht ans Fenster. Da sieht die Bäuerin Schloff und fragt: Was willst du? Ich will den roten Reisigbesen sonst fackele ich euer Haus an. Die Bäuerin meint: Wenn´s weiter nichts ist. Sie gab Schloff den Besen.                                                                                                           Eines Tages hatte Lakritze schulfrei. Sie flog zur Menschenschule und sah zwei Jungen kämpfen wie Hähne. Der starke heißt Rino und der kleine schmächtige heißt Sigi. Dann läutet die Glocke und Lakritze verhext sich in eine Fliege und fliegt ins Klassenzimmer von Sigi und Rosmarie und Rino. Lakritze fragt sich, was die wohl darin machen. Als die Schule vorbei ist, verhext sich Lakritze wieder in eine Hexe. Aber jemand wartet schon am Fahrradständer. Es ist Rino. Er will Lakritze fragen, ob der Besen ihr gehört. Aber Rino sagt: Wenn du mir einen Wunsch erfüllst, dann gebe ich den Besen her. Rino fragt: Ich möchte noch stärker sein als ich schon bin. Rino ist jetzt ein Rhinozeros. Er will aber wieder so sein wie früher. Rino hilft einer alten Frau, die Taschen zum Bahnhof zu tragen. Als er am Bahnhof ankommt, scheinen die Taschen voller Blei zu sein. Aus dem hinteren Zugfenster winkt Rino jemand zu. Es ist die Hexe Lakritze. Rino ist froh, dass er wieder so ist wie früher.

Sorina, 2. Klasse  

Geschichten von der kleinen Hexe

Die Papierblumen

Als die kleine Hexe einmal auf ihrem Besen ritt, sah sie ein trauriges Mädchen, das verkaufte Papierblumen. Da landete die kleine Hexe und fragte: „ Wieso bist du so traurig?“                                Da antwortete das kleine Mädchen: „ Niemand kauft meine Papierblumen. Wenn meine Mutter sieht, dass ich wieder kein Geld mit nach Hause bringe, wird sie wieder weinen..“                                          Da sagte die kleine Hexe: „ Aber sie duften doch so schön.“                                                              Da merkten das alle Leute und kauften Papierblumen.                                                                      Von hinten schrie der billige Jakob: „ Lass für mich auch etwas übrig!“                                                Die Papierblumen gingen und gingen nicht aus. Niemand wusste wieso nur die kleine Hexe. 

                                                                                                      Jana, 2. Klasse

Der Jäger

Die kleine Hexe verzauberte den Jäger. Der Jäger trägt die kleine Hexe in einem Korb nach Hause. Der Jäger hackt sogar das Holz für die kleine Hexe.                                                                             Auch die Holzweiber sind glücklich, dass die Hexe den Jäger verhext hat, denn der Jäger wollte die Holzweiber sogar einsperren, weil sie Holz sammelten.                                                                     Der alte Jäger war ja tot und er hatte die Holzweiber immer Holz sammeln lassen.                               Aber der neue Jäger war jetzt auch nett, denn er war verhext. 

Sebastian, 2. Klasse

Besuch im Hexenhaus

An einem Tag kamen zwei Kinder.                                                                                                  Sie suchten Pilze und hatten sich verlaufen.                                                                                     Als die beiden Kinder im Haus waren, stellten sie sich vor.                                                               Das Mädchen hieß Vroni, der Junge hieß Thomas.                                                                           Die kleine Hexe hexte den Kindern etwas vor. Das gefiel ihnen. Danach half die kleine Hexe den Kindern, den Weg nach Hause zu finden. 

Matthias, 2. Klasse

Auf dem Blocksberg

Die kleine Hexe ist auf den Blocksberg geflogen und sie tanzte unauffällig einfach mit, bis sie der Wetterhexe Rumpumpel auf den Fuß trat. Die Wetterhexe guckte nach unten und schnell packte sie die kleine Hexe am Kragen und schleifte die kleine Hexe zur Oberhexe. Dann sagte sie den anderen Hexen:“ Ihr dürfte euch eine Strafe ausdenken.“                                                                                            Ein riesiges Geschrei hörte man. Nach einer Ewigkeit beschlossen sie, den Besen von der kleinen Hexe wegzuwerfen. Und die Oberhexe sagte: „ Wenn du bis zum nächsten Jahr keine gute Hexe geworden bist, dann darfst du nicht auf den Blocksberg kommen.“ 

Jasper, 2. Klasse

                                                                                                                                     

Kinder schreiben über Albert Schweitzer

Die folgenden Texte entstanden im Religionsunterricht der 2. Klassen.

 

Albert Schweitzer trifft als junger Mann eine wichtige Entscheidung:

Ich will mit Jesus ein neues Leben beginnen, armen und kranken Menschen helfen. Vielleicht kann ich die Not in der Welt etwas kleiner machen.

                                                                                 Joana, 2. Schuljahr

Warum Albert Schweitzer nach Afrika gehen sollte:

Weil er armen Menschen helfen kann. In Afrika kann er wie Jesus sein. Er kann den Menschen helfen, Häuser zu bauen.

                                                                                 Marc, 2. Schuljahr       

Warum Albert Schweitzer nicht nach Afrika gehen sollte:        

Da sind sehr gefährliche Tiere. Er kann selber krank werden und kann an den Krankheiten sterben.

                                                                                Marc, 2.Schuljahr


Albert Schweitzer in Afrika


Albert Schweitzer hatte eine lange Fahrt vor sich. Dann war er endlich da. Als er ausstieg, merkte er, dass in Afrika das Klima anders war. Nun sahen er und seine Frau einen Hühnerstall. Und er schubste die Hühner zur Seite und machte eine Praxis daraus. Albert und seine Frau bauten eine Praxis auf. Alle Leute waren glücklich. Und er war froh, dass er den Leuten was Gutes tat.

                      Maike, 2.Schuljahr


Als Erstes musste Albert Schweitzer in Afrika im Hühnerstall seine Praxis machen, denn es konnte ja noch kein Krankenhaus dort stehen. Sein Helfer  war früher Koch und deswegen hat er immer gesagt: “Dieser Dame tuts am Kotelett weh. Diesem Herrn tuts am Filet weh.” Und später haben sie noch Hütten gebaut und die Verwandten mussten mithelfen. Wenn alle Betten voll waren, mussten sie auf dem Boden schlafen. Die Hütten waren aus Bambusstäben und aus Palmenblättern und aus Holz. Die Verwandten mussten für die Kranken kochen. Die kranken Leute mussten Albert Schweitzer immer was geben, egal was.

Caroline, 2.Schuljahr