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Hier ist aktuell aufgeführt, wenn eine der Jekitsgruppen krankheitsbedingt kurzfristig ausfällt. Schauen Sie bitte am Tag des Jekitsunterrichts Ihres Kindes hier bis 11.30 Uhr rein. Sie werden zudem über IServ per Mail informiert.

Folgende Gruppen fallen aus:

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Genau hier stehen, bei gegebenem und aktuellem Anlass, kurzfristige und wichtige Nachrichten und Mitteilungen, die für Sie und Ihre Kinder von Bedeutung sind (Beispiele: Sturmwarnung, Pandemie etc,)

 

Update 18.01.2022, 22.09 Uhr

 

Der Pool der Klasse 3b ist positiv. Bitte warten Sie den Einzelbefund für Ihr Kind ab, bevor Sie Ihr Kind zur Schule/in die Betreuung schicken.

 

 

Update 17.01.2022, 18.09 Uhr

Die Pools der Klassen 1b und 1c sind positiv getestet worden. Bitte warten Sie auf das Einzelergebnis des Labors für Ihr Kind. 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

für das neue Jahr 2022 wünsche ich Ihnen alles Gute, viel Glück und Zufriedenheit und insbesondere, dass Sie gesund bleiben. Ich hoffe, Sie konnten im Kreise Ihrer Familien und Freundinnen und Freunde ein ruhiges Weihnachtsfest und möglichst angenehme Tage rund um den Jahreswechsel verbringen.

Für die Wiederaufnahme des Schulbetriebes in der kommenden Woche möchte ich Ihnen auf diesem Weg und als Ergänzung zur letzten SchulMail aus dem vergangenen Jahr wenige weitere Hinweise und insbesondere eine neue Information zum Umfang der Testpflicht bei der Durchführung der Antigen-Schnellselbsttestungen geben.

Nach den Weihnachtsferien wird der Schulstart wie geplant im Präsenzunterricht erfolgen. Die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder haben in ihrem Beschluss vom 5. Januar 2022 noch einmal bekräftigt, dass Präsenzunterricht auch in Zeiten des Aufkommens der Omikron-Variante höchste Priorität hat, damit Bildungschancen sichergestellt und psychosoziale Folgeschäden bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen verhindert werden können. Die Einhaltung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen sowie die hohen Impfquoten unter den an Schulen Beschäftigten zeugen nach Auffassung aller Kultusministerinnen und Kultusminister von einem außerordentlichen Verantwortungsbewusstsein der schulischen Akteurinnen und Akteure.

Um das Infektionsgeschehen unter Kindern und Jugendlichen weiter einzugrenzen und das Risiko schwerer Krankheitsverläufe zu minimieren, sollen Impfangebote in dieser Altersgruppe noch stärker ausgebaut werden. Die Aufforderung, diese Angebote oder auch Angebote zur Booster-Impfung wahrzunehmen, wird von Frau Ministerin Gebauer weiterhin nachdrücklich unterstützt. Vor allem durch ein Zusammenwirken von Impfungen, Testungen und dem Tragen von Masken und der damit möglichen Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichtes kann es uns gelingen, negative Folgen der Pandemie gerade für die Schülerinnen und Schüler abzumildern.

 

Ausweitung der Testungen an Schulen ab 10. Januar 2022

Uns allen liegt daran, den Schulstart so sicher wie möglich zu gestalten. Angesichts des zuletzt veränderten Infektionsgeschehens, insbesondere durch das Aufkommen der Omikron-Variante sowie aufgrund zu beobachtender Impfdurchbrüche, ist die schulische Teststrategie zum Schulstart anzupassen. Um gerade nach den Ferien möglichst viele Infektionen frühzeitig zu entdecken und damit einen Eintrag und eine weitere Verbreitung in den Schulen zu vermeiden, werden an allen Schulformen ab dem 10. Januar 2022 zunächst in die bewährten Teststrategien alle Personen, auch immunisierte,verpflichtend einbezogen (Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere an Schule Beschäftigte). Die erforderlichen Änderungen der Coronabetreuungsverordnung werden so rechtzeitig auf den Weg gebracht, dass sie ab dem 10. Januar 2022 gelten. Rechtzeitig wird überprüft, ob diese Regelung fortgesetzt wird oder ob Anpassungen an das Testregime erforderlich sind.

 

Schultestungen für Schülerinnen und Schüler

Ab dem ersten Schultag nach den Weihnachtsferien (10. Januar 2022) gelten die bekannten Testregelungen für alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrem Immunisierungsstatus. Das bedeutet, dass sowohl immunisierte (geimpfte und genesene) als auch nicht immunisierte Schülerinnen und Schüler an den Testungen teilnehmen müssen.

Am ersten Schultag im neuen Jahr (10. Januar 2022) wird daher in allen weiterführenden Schulen eine Testung mit Antigen-Selbsttests bei allen Schülerinnen und Schülern durchgeführt.

An allen Grund- und Förderschulen sowie den Schulen mit Primarstufe werden (ebenfalls am 10. Januar 2022) alle Schülerinnen und Schüler eine Pool- und Einzelprobe im Rahmen der PCR-Lolli-Testung abgeben.

Der Ihnen bereits bekannte Testrhythmus wird fortgesetzt:

Ab dem 10. Januar 2022 startet planmäßig auch das optimierte Lolli-Testverfahren, das ebenfalls einen wichtigen Beitrag für den sicheren Schulstart leistet. Die Kinder werden erstmals eine zweite, sogenannte Rückstellprobe mit abgeben, um eine gegebenenfalls nötige Pool-Auflösung zu beschleunigen. Durch die so mögliche Beschleunigung der Übermittlung der Testergebnisse bleibt den nicht infizierten Schülerinnen und Schülern im Falle eines positiven Pools ein Tag in Quarantäne erspart. Zudem kann durch die direkte Befundübermittlung durch die Labore an die Erziehungsberechtigten eine Erleichterung und Entlastung für Sie als Lehrerinnen und Lehrer erreicht werden. An dieser Stelle danke ich Ihnen für Ihre Unterstützung bei der Vorbereitung dieses Verfahrens.

 

Teilnahme von vollständig immunisierten Schülerinnen und Schülern am Lolli-Testverfahren

Vollständig immunisierte Schülerinnen und Schüler gemäß der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung werden wie folgt definiert:

(1) Schülerinnen und Schüler mit vollständigem Impfschutz, welcher 14 Tage nach der letzten erforderlichen Corona-Schutzimpfung eintritt und

(2) Schülerinnen und Schüler, deren COVID-19 Infektion mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt.

Für die Teilnahme am Lolli-Testverfahren müssen unterschiedliche Regelungen getroffen werden:

(1) Schülerinnen und Schüler mit vollständigem Impfschutz

Schülerinnen und Schüler mit vollständigem Impfschutz können nach wissenschaftlicher Einschätzung weiterhin am Lolli-Testverfahren teilnehmen ohne Risiko, das Testergebnis des PCR-Pools zu verfälschen. Ab dem 10. Januar 2022 ist die Teilnahme zunächst verpflichtend (s.o.).

(2) Genesene Schülerinnen und Schüler

Genesene Schülerinnen und Schüler dürfen in den ersten acht Wochen nach ihrer Rückkehr aus der Isolation nicht am Lolli-Testverfahren teilnehmen. Sie sind deshalb in diesem Zeitraum von der Testpflicht in der Schule befreit.

Hintergrund für diese Regelung ist, dass bei Genesenen eine längere Zeit noch Viruspartikel nachgewiesen werden können und in diesen Einzelfällen der hoch sensitive PCR-Test immer noch zu einem positiven Pool- und Einzeltest führen kann. Nach Ablauf von acht Wochen nehmen auch genesene Schülerinnen und Schüler wieder am Lolli-Testverfahren teil.

Nehmen Schülerinnen und Schüler – mit Ausnahme aus den zuvor genannten Gründen (2) – nicht an den Schultestungen teil, müssen sie, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu dürfen, zu dem Zeitpunkt der vorgesehenen Schultestung einen Nachweis über einen negativen Bürgertest vorlegen.

An dem PCR-Pooltestverfahren („Lolli-Test“) nehmen nur Schülerinnen und Schüler der Grund- und Förderschulen sowie der Schulen mit Primarstufe teil. Lehrkräfte und andere Beschäftigte der Schule sind von diesem Testverfahren ausgeschlossen.

 

Testungen von Beschäftigten

Alle Lehrerinnen und Lehrer sowie andere in Schule beschäftigten Personen an den Grund- und Förderschulen sowie an den weiterführenden Schulen, die immunisiert sind, führen ab dem 10. Januar 2022 dreimal pro Woche einen Antigen-Selbsttest in eigener Verantwortung durch oder haben den Nachweis über einen negativen Bürgertest vorzulegen.

Unberührt davon bleibt die im Infektionsschutzgesetz begründete Verpflichtung der nicht immunisierten und in Präsenz tätigen Lehrerinnen, Lehrer und Beschäftigten, an ihren Präsenztagen in der Schule einen Antigen-Selbsttest unter Aufsicht in der Schule vorzunehmen oder den Nachweis über einen negativen Bürgertest vorzulegen.

 

Qualität und Quantität der Antigen-Selbsttests

Bei allen zum Einsatz kommenden Antigen-Selbsttests handelt es sich um qualitativ hochwertige Produkte, die auf alle bekannten Virusvarianten einschließlich der Omikron-Variante reagieren. Die Tests sind CE-zertifiziert und haben dementsprechend erfolgreich ein Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen.

Auch quantitativ stehen den Schulen in Nordrhein-Westfalen ausreichend Antigen-Selbsttests zur Verfügung. Die vertraglichen Vereinbarungen des Ministeriums für Schule und Bildung mit dem Lieferanten erlauben es den Schulen, je nach dem individuellen wöchentlichen Bedarf die notwendigen Tests zu bestellen. Eine ausreichende Versorgung mit Antigen-Selbsttests der Schulen ist damit langfristig gesichert.

Die hier nochmals beschriebenen Regelungen und ergänzenden Maßnahmen sind weitere und wichtige Beiträge, um allen am Schulleben Beteiligten auch im neuen Jahr einen sicheren Schulstart im Präsenzbetrieb zu ermöglichen.

Mir ist bewusst, dass es in den kommenden Wochen bei der Umsetzung der hier beschriebenen Regelungen und Maßnahmen und insgesamt bei der Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts weiterhin und ganz wesentlich auf Ihr besonderes Engagement ankommen wird. Für dieses Engagement, das Sie schon während der gesamten Pandemie verlässlich gezeigt haben, danke ich Ihnen sehr.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Mathias Richter

 

 

Mail des MSB vom 16.12.2021:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

mit vereinten Kräften von Schulen, Laboren, Schulträgern, Eltern, Schülerinnen und Schülern wurde erreicht, dass der Präsenzunterricht bis zum Jahresende aufrechterhalten werden konnte. Dies ist auch vor allem durch das stabile Lolli-Testsystem an unseren Schulen möglich gewesen.

Durch die Optimierung des Lolli-Testverfahrens, das ab dem 10. Januar 2022 durch die sogenannten Rückstellproben ergänzt wird (vgl. SchulMail vom 16. November 2021), tragen wir dafür Sorge, dass den Schülerinnen und Schülern im Falle eines positiven Pools ein Tag in Quarantäne erspart bleibt. Mit der dann direkten Befundübermittlung durch die Labore an die Erziehungsberechtigten geht zudem eine Erleichterung für Sie als Lehrkräfte einher. Dank Ihres Einsatzes bei der Schülerdatenregistrierung konnte die Umstellung auf das optimierte Testverfahren parallel zum aktuell laufenden Testregime vollzogen werden, sodass der Übergangsprozess ins neue Testregime ab dem 10. Januar 2022 stattfinden kann.

Ferienangebote der OGS in den Weihnachtsferien können stattfinden. PCR-Pooltests (Lolli-Tests) finden in den Weihnachtsferien nicht statt. Wie in den anderen Ferienzeiten auch können daher zur Testung der Schülerinnen und Schüler und ggfs. auch des Betreuungspersonals die in den Schulen vorhandenen Selbsttests genutzt werden (bis zu dreimal pro Woche).

Anbei möchte ich Ihnen noch einige Hinweise für einen erfolgreichen Start des Rückstellprobensystems nach den Weihnachtsferien geben:

 

1. Auslieferung des Testmaterials bis zum 21. Dezember 2021

Die Auslieferung der Testmaterialien für das Rückstellprobensystem erfolgt über die Labore und soll bis zum 21. Dezember 2021 abgeschlossen sein. Das für Sie zuständige Labor wird Sie rechtzeitig und umfassend darüber informieren, zu welchem genauen Zeitpunkt das Testmaterial für das Rückstellprobensystem in Ihrer Schule eintrifft und welche Vorbereitungen am ersten Testtag im neuen Testsystem notwendig sein werden.

 

2. Testrhythmus in der letzten Woche vor den Weihnachtsferien

Wie in der Schulmail vom 16. November angekündigt, findet in der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien (KW 51) ein angepasster Testrhythmus statt. Das bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler an Grund-  und Förderschulen sowie Schulen mit Primarstufe am 22. Dezember 2021 an den Pooltestungen teilnehmen. Der genaue Ablauf für die Testungen in der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien kann auch im Bildungsportal (https://www.schulministerium.nrw/lolli-tests) eingesehen werden.

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien finden lediglich Einzeltestungen zur Poolauflösung bei positiven Pools statt. Sollten den Schulen die Ergebnisse dieser Einzeltestungen am Ende des letzten Schultages noch nicht vorliegen, werden sie bis 6:00 Uhr morgens am darauffolgenden Tag informiert. Allerdings müssen sie diese Informationen nicht mehr weiterleiten. Die Eltern werden über die Ergebnisse der Einzeltestungen durch die Labore informiert und veranlassen in eigener Verantwortung das Erforderliche.

 

3. Testrhythmus in der ersten Woche nach den Weihnachtsferien

Um auch einen sicheren Schulstart im neuen Jahr zu ermöglichen, werden am Montag, dem 10. Januar 2022, alle Schülerinnen und Schüler eine Pool- und Einzelprobe im Rahmen der PCR-Lolli-Testung abgeben. Danach wird ab dem nachfolgenden Mittwoch der bekannte und im Bildungsportal(https://www.schulministerium.nrw/lolli-tests) hinterlegte Testrhythmus fortgesetzt. Damit haben wir bereits in der ersten Woche nach den Herbstferien gute Erfahrungen gemacht. Wir bitten Sie an dieser Stelle jedoch um Verständnis, dass das erhöhte Testaufkommen bei den Laboren, zu Verzögerungen in der Pool- und Einzeltestergebnisübermittlung führen kann. Schülerinnen und Schüler, die in einem positiven Pool waren und deren Ergebnis des Einzeltests noch nicht vorliegt, verbleiben am Dienstag, 11. Januar 2021, in der sogenannten häuslichen Isolation bis der Befund des Einzeltests vorliegt.

 

4. Befundübermittlung zum Start des optimierten Lolli-Testverfahrens

Zum Start am 10. Januar 2022 ist eine kurze Anlaufphase geplant, in der die schulischen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Falle von noch unvollständigen Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten die Befundübermittlung überbrücken sollen. Wenn die Datengrundlage der Schule dann vollständig ist, wird die Befundübermittlung im optimierten Lolli-Testverfahren direkt über die Erziehungsberechtigten laufen. Dies bedeutet konkret, dass die Erziehungsberechtigten für die Annahme der Befunde ihrer Kinder verantwortlich sind. Neben den Eltern werden Sie als schulische Ansprechpersonen über die Pooltestergebnisse sowie nach positivem Pooltest über die Einzeltestergebnisse im Rahmen der Poolauflösung durch die Labore informiert. Somit steht den Schulen insbesondere durch die von den Laboren übermittelte Aufstellung der Einzeltestergebnisse ein geeignetes Mittel zur Verfügung, die Einhaltung der 3G-Regeln an Schulen sowie die Teilnahme ausschließlich negativ getesteter Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht sicherzustellen.

 

5. Transportfahrten am 11., 14. und 21. Januar 2022

An diesen drei Tagen finden in den Schulen keine PCR-Testungen statt. Die bisherige Planung sah trotzdem Transportfahrten vor, um bei Störungen in dieser Umstellungsphase auf ein Verfahren mit Rückstellprobe eine Transportmöglichkeit für die Schulen vorzuhalten.

Zur Vermeidung unnötiger Fahrten bitte ich aber wie folgt zu verfahren:

Bitte informieren Sie Ihren Fahrdienst jeweils am Vortag über den Bedarf für eine Fahrt am Folgetag, d.h.

 

Für die Kommunikation an die Eltern ist – wie bislang üblich in verschiedenen Sprachen übersetzt – ein Elternbrief im Bildungsportal (https://www.schulministerium.nrw/lolli-tests)abrufbar.

 

Für Rückfragen stehen Ihnen, wie gewohnt, die Kolleginnen und Kollegen von den Hotlines der Bezirksregierungen gerne zur Seite.

 

Ich bin überzeugt, dass die Umstellung auf das optimierte Testverfahren mit Rückstellprobensystem für alle Beteiligten einen deutlichen Mehrwert bringen wird. Ich danke Ihnen für Ihre ausdauernde und engagierte Unterstützung und wünsche Ihnen, Ihrem gesamten Kollegium und Ihrer Schulgemeinde erholsame Feiertage und Weihnachtsferien sowie einen guten Start ins Neue Jahr 2022.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

<<<<<<<<<< Ende der SchulMail des MSB NRW <<<<<<<<<<

Diese Nachricht wurde Ihnen im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB NRW) übermittelt.

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an die Hotline Ihrer Bezirksregierung:

Arnsberg lolli-test@bra.nrw.de 02931 82 7020

Detmold lolli-test@brdt.nrw.de 05231 71 4090

Düsseldorf lolli-test@brd.nrw.de 0211-475-4110

Köln lolli-test@brk.nrw.de 0221-147-3333

Münster lolli-test@brms.nrw.de 0251 411 4320
Ferner wird auf die regelmäßig aktualisierten „Allgemeinen Informationen zum Schulbetrieb“ im Bildungsportal verwiesen (https://www.schulministerium.nrw/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten)

HINWEIS: Falls vorhandene Links in dieser Nachricht nicht richtig angezeigt werden, sollten Sie diese kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen.

 

 

Mail des Staatssekretärs zur wieder eingeführten Maskenpflicht ab dem 02.12.2021:

 Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

der Schutz der Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler, unserer Lehrkräfte und des sonstigen an den Schulen tätigen Personals hat für die Landesregierung höchste Priorität. Wir beobachten die Entwicklung des Infektionsgeschehens daher sehr genau und überprüfen kontinuierlich, ob die geltenden Vorgaben zur Einhaltung des Hygiene- und Infektionsschutzes an den Schulen angemessen und wirksam sind.

Neben dem Wunsch, Unterricht vor allem aus pädagogischen Gründen von Angesicht zu Angesicht stattfinden lassen zu können, tritt aktuell jedoch aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens, auch mit neuen Mutationen, der Infektionsschutz wieder verstärkt in den Vordergrund. Das oberste Ziel im Sinne der Bildungsgerechtigkeit ist und bleibt es dabei, den Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler zu sichern.

 

Maskenpflicht am Sitzplatz

Die Maskenpflicht am Sitzplatz wird nach gründlicher Abwägung aller Gesichtspunkte ab morgen, 2. Dezember 2021, wieder eingeführt. Die Coronabetreuungsverordnung wird dementsprechend geändert.

Mit der Wiedereinführung der Maskenpflicht am Sitzplatz bleiben zugleich die behördlichen Anordnungen von Quarantänemaßnahmen auf ein unbedingt erforderliches Maß beschränkt. Sofern nicht außergewöhnliche Umstände (z.B. Ausbrüche oder Auftreten von neuen Virus-Varianten) vorliegen, wird sich die Anordnung von Quarantänen also wieder nur auf die infizierte Person beziehen. Zusätzliche, womöglich tägliche Testungen in der Schule für nicht immunisierte Schülerinnen und Schüler sind angesichts der regelmäßigen Schultestungen derzeit nicht erforderlich und können auch von den Gesundheitsämtern nicht angeordnet werden.

Die Maske am Sitzplatz gilt ab sofort auch wieder für Ganztags- und Betreuungsangebote, darüber hinaus für alle sonstigen Zusammenkünfte im Schulbetrieb (Konferenzen, Besprechungen, Gremiensitzungen), sofern ein Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass nach den uns vorliegenden Rückmeldungen und Zahlen das Infektionsgeschehen auch den Schulbetrieb nicht unberührt lässt. Insgesamt gesehen sind die Schulen in Nordrhein-Westfalen aber keine Infektionstreiber. Bezogen auf alle Schulen im Lande können wir aufgrund der getroffenen Vorsichtsmaßnahmen von einer sehr kontrollierten Lage sprechen.

Im Übrigen möchte ich, da uns derzeit wieder unterschiedliche Nachfragen von Schulen, Lehrer- und Elternverbänden erreichen, einige Hinweise zum aktuellen Schulbetrieb in der Pandemie hier noch einmal aufgreifen:

 

Nachweis der Testung und Immunisierung von Schülerinnen und Schülern

Nach § 4 Absatz 7, § 2 Absatz 8 CoronaSchVO gelten Schülerinnen und Schüler auch außerhalb der Schule als getestet, wenn sie regelmäßig an den Schultestungen teilnehmen. Schülerinnen und Schüler, die 16 Jahre und älter sind, weisen dies auf Nachfrage durch eine Bescheinigung über ihre Schultestung nach. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen keinen Testnachweis erbringen. Ebenfalls für die Gruppe unter 16 Jahren gilt, dass sie gemäß § 4 Absatz 2 Satz 2 Nummer 2 CoronaSchVO für die Teilnahme an sog. 2 G-Angeboten keinen Nachweis über die Immunisierung benötigen.

 

Elternsprechtage

Gemäß § 3 Absatz 1 Satz 1 CoronaBetrVO dürfen nur immunisierte oder getestete Personen an den schulischen Nutzungen in Schulgebäuden teilnehmen. Auch Eltern dürfen die Schulen demnach nur dann betreten, wenn sie immunisiert oder negativ getestet sind und einen entsprechenden Nachweis bei sich führen. Dabei darf der Testnachweis für einen Antigen-Schnelltest höchstens 24 Stunden alt sein, für einen PCR-Test höchstens 48 Stunden (§ 3 Absatz 3 Nummer 5 CoronaBetrVO).

Außerdem sind gemäß § 2 Absatz 1 Satz 1 CoronaBetrVO innerhalb von Schulgebäuden grundsätzlich von allen Personen medizinische oder FFP2 Masken zu tragen.

Ausnahmen von diesen Regelungen sind für die Situation der Elternsprechtage derzeit nicht vorgesehen, abgesehen von der allgemeinen Ausnahme von der Maskenpflicht für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können. Das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, das auf Verlangen vorzulegen ist (§ 2 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 CoronaBetrVO).

 

Tage der offenen Tür

Für eine solche Nutzung der Schulgebäude gelten die vorgenannten Ausführungen zu Elternsprechtagen: Zutritt nur für immunisierte und getestete Personen und Maskenpflicht im Schulgebäude. Auf dem Außengelände (Schulhof, Parkplatz) gilt grundsätzlich keine Maskenpflicht. Es wird aber empfohlen, auch hier freiwillig eine Maske zu tragen und wo immer möglich auf Abstand zu achten.

 

Schulmitwirkungsgremien

Auch hier gilt: Eltern dürfen die Schulen nur dann betreten, wenn sie immunisiert oder getestet sind und einen entsprechenden Nachweis bei sich führen (siehe dazu die Ausführungen zu Elternsprechtagen). Außerdem gilt im ganzen Schulgebäude die Maskenpflicht. In den Sitzungen muss die Maske am Sitzplatz getragen werden, sofern ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.

 

Schulschwimmen

Im Rahmen des schulischen Schwimmunterrichts gilt bei der Nutzung von Schwimmbädern die 3G-Regelung (§ 4 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 CoronaSchVO), so dass auch nicht immunisierte, aber negativ getestete Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte teilnehmen können. Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren gelten dabei als getestet und benötigen auch keinen Nachweis ihrer Immunisierung (s.o.).

 

Qualitätsanalyse: aktuelle Ergänzung zu den Regelungen im Schuljahr 2021/22 (Erlass vom 22. Juni 2021)

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation werden unterbrochene QA-Prozesse im aktuellen Schuljahr nicht – wie ursprünglich geplant (vgl. Erlass vom 22. Juni 2021) – ab Januar 2022 fortgesetzt, sondern in das Schuljahr 2022/2023 verschoben.

Schulen, die gleichwohl eine Fortsetzung im aktuellen Schuljahr wünschen, erhalten diese Möglichkeit, sofern die pandemische Situation dies vor Ort zulässt. Diese Schulen wenden sich bitte an das für sie zuständige Dezernat 4Q.

Ein entsprechender Erlass an die Bezirksregierungen wird im Ministerium für Schule und Bildung vorbereitet.

 

Zum Abschluss möchte ich einmal mehr meinen Dank und Respekt für Ihre Arbeit in dieser Corona-Pandemie ausdrücken. Schulen offen zu halten und dadurch Kindern und Jugendlichen nicht nur Bildung, sondern auch einen sicheren Ort des Miteinanders zu bieten, ist in diesen Zeiten eine große Herausforderung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter